Lars Castellucci

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SPD-Bundestagsabgeordneter und Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe

Heute vor einem Jahr wurde ich zum Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe ernannt. Seitdem habe ich viele Menschen getroffen, die unter Krieg, Gewalt und Vertreibung leiden. Aber auch viele, die sich für Menschenrechte einsetzen. 1/5

Viele Menschen haben mich nach meiner Reise in die DR Kongo gefragt: „Wie können wir helfen?“   Jetzt breitet sich dort Ebola aus. Deutschland unterstützt die Hilfe vor Ort bereits gemeinsam mit Partnern und Hilfsorganisationen. Wer zusätzlich helfen möchte, kann jetzt konkret unterstützen. 1/2

Es ist wichtig zu sagen, wo das Völkerrecht verletzt wird. Und es ist auch wichtig, das Dilemma zu benennen, wenn es so scheint, als seien der internationalen Gemeinschaft die Hände gebunden und als könnten schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht verhindert werden. 1/4

Psychische Erkrankungen müssen raus aus der Tabuzone. Die italienische Autorin #AldaMerini kann uns dabei helfen. 2024 habe ich mit meinem Freund, dem Medizinhistoriker Thomas Müller, ihre Autobiografie erstmals auf deutsch herausgegeben. Jetzt geht es auf eine kleine Lesetour.

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Nun ist das eingetreten, was leider abzusehen war: Die Taliban sind in ein Schutzhaus der GIZ eingedrungen, in dem sich Menschen aus den Aufnahmeprogrammen befinden. Egal wie man zu den Aufnahmeprogrammen steht, Wegschauen kann nicht die Lösung sein! www.tagesschau.de/ausland/asie...

Ehemalige Ortskräfte im Visier der Taliban in Afghanistan

In Kabul haben Sicherheitskräfte der Taliban offenbar ein Gästehaus durchsucht, in dem auch frühere Ortskräfte untergebracht sind. Sie waren trotz Aufnahmezusage aus Deutschland abgeschoben worden. Vo...

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Trump zeigt in Venezuela erneut, dass er auf internationales Recht keinen Wert legt. Für ihn gilt nur das Recht des Stärkeren. Dieser Bruch des Völkerrechts muss Europa eine (letzte) Lehre sein: Wir brauchen eine starke EU, damit die regelbasierte Weltordnung eine Zukunft hat.

Das BVerfG hat klargestellt: Solange Entscheidungen nicht rechtskräftig sind, muss Deutschland für die Sicherheit der in Pakistan festsitzenden Afghanen sorgen. Wenn die Bundesregierung bei ihrer Ablehnung bleibt, muss sie nach alternativen Lösungen suchen. Das ist das Mindeste.

Dass der Fond für Missbrauchsopfer ab 2026 nicht weitergeführt wird, sendet ein fatales Signal an Betroffene, die auf niedrigschwellige Hilfsangebote angewiesen sind. Es braucht nun umgehend ein rechtssicheres Konzept für die Fortsetzung des Fonds.

Seit 2009 setzt sich die International Detention Coalition für menschenrechtskonforme Alternativen zur Migrationshaft ein. Dafür hat die IDC den diesjährigen Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung erhalten. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für diese wichtige Arbeit.

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Ich bin erleichtert, dass nach über zwei Jahren die letzten Geiseln endlich zu ihren Familien heimkehren können, darunter auch die deutschen Geiseln Gali und Ziv Berman, Alon Ohel und Rom Braslavski. Hoffentlich ist das der Beginn eines nachhaltigen Friedens.

Die Nachrichten aus Ägypten machen Hoffnung, dass der Krieg endet und die Geiseln nach zwei Jahren endlich zu ihren Familien heimkehren können. Humanitäre Hilfe muss jetzt auch schnellstmöglich und ungehindert die Menschen in Gaza erreichen.

Der Staat darf Betroffene sexueller Gewalt nicht alleine lassen. Mit dem neuen Rechtsgutachten zeigt die Bundesbeauftragte Kerstin Claus, dass eine Fortführung des Betroffenen-Fonds möglich ist. Nötig ist ein festgeschriebener gesetzlicher Rahmen. Der Auftrag ist damit klar.

Der Terroranschlag der Hamas vor genau zwei Jahren war das größte antisemitische Massaker seit der Schoa: Mehr als 1000 Menschen wurden ermordet und 250 als Geiseln nach Gaza verschleppt - 48 von ihnen sind bis heute in der Gewalt der Terroristen, darunter auch Deutsche. 1/2

Die letzten Tage war ich bei der 80. Generalversammlung der UN. Menschenrechte & humanitäre Hilfe stehen aktuell unter großem Druck. Das müssen wir wieder umkehren. Denn nur eine regelbasierte Weltordnung schafft Frieden & Freiheit für alle. Dafür habe ich mich eingesetzt.

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Die geplanten Einschnitte für humanitäre Hilfe im Haushalt 2026 schmerzen, auch wenn 🇩🇪 einer der größten Geber bleibt. Ich setze mich für eine Aufstockung der Mittel ein. Das ist nicht nur moralisch, sondern auch strategisch geboten: Wer jetzt Strukturen abbaut, zahlt später mehr.

Rouven Laur hat als junger Polizist unsere Demokratie, unsere Sicherheit und unser respektvolles Miteinander mit seinem Leben verteidigt. Das heutige Urteil ist ein wichtiges Zeichen. Meine Gedanken sind bei Rouvens Familie, seinen Freunden, seinen Kolleginnen und Kollegen.

„Human Rights are in everyday life, every second, every move”, sagte ODHIR-Direktorin Maria Telalian gestern. Recht hat sie. Viele glauben, dass Menschenrechte nichts mit ihrem Leben zu tun haben, sondern für irgendwen irgendwo auf der Welt relevant sind. Das wollen wir gemeinsam ändern.

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Mit Sorge blicke ich auf das heutige Verfahren gegen den 🇹🇷Menschenrechtsaktivisten und Jugenddelegierten des Europarates Enes Hocaoğulları. Meinungsfreiheit und politische Teilhabe sind Grundrechte, zu denen sich die Türkei als Mitglied des Europarats verpflichtet hat. www.coe.int/de/web/porta...

Präsident des Kongresses des Europarates fordert sofortige Freilassung des in der Türkei festgenommenen Jugenddelegierten des Kongresses - Portal - www.coe.int

Kongress der Gemeinden und Regionen Straßburg 6. August 2025

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Ich breche heute nach Israel & in die Palästinensischen Gebiete auf, um mir ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Noch immer befinden sich rund 50 Geiseln in der Gewalt der Hamas. Ich rufe Hamas auf, die Geiseln unverzüglich & bedingungslos freizulassen. 1/3