Oliver Berli

@oliverberli.bsky.social

Sociologist interested in culture, evaluation, knowledge & science Professor of Sociology at University of Education Ludwigsburg Current research: Literary prizes, writing in qualitative research

Was passiert, wenn Künstler:innen soziologische Methoden adaptieren? Und welche Legitimationsprobleme entsteht dabei? Jens Kastner geht diesen Fragen in einem lesenswerten Aufsatz in Artis Observatio nach. 1/3

Nur noch wenige Tage: Deadline ist der 31.03.! Sektionsveranstaltung "Zukunft vom Ende her denken - Kultursoziologische Zugänge zur Apokalyptik" auf dem DGS-Kongress in Mainz (Sept./Okt. 2026)

Heike Delitz@heikedelitz.bsky.social · 6mo ago

CfP für eine Sektionsveranstaltung der Sektion Kultursoziologie (@kultursoziologie.bsky.social), DGS-Kongress, Uni Mainz 2026: "Zukunft vom Ende her denken – Kultursoziologische Zugänge zur Apokalyptik", Deadline: 31.3. soziologie.de/fileadmin/se...

Liebe Kolleginnen, ich versteh weder den Sinn der Umfrage noch (und das ist vielleicht noch schlimmer) die Antwortoptionen auf die „Oder“-Frage. Wollt ihr da vielleicht noch mal Profis ransetzen oder gleich mit Menschen sprechen, die es betrifft?

Sollte das grundsätzliche Recht auf Teilzeit bleiben oder abgeschafft werden?
• Ja
• Nein
• Ich bin mir unsicher
• Keine Angabe

Grenzsoziologie revisited. Gegenstandsbereiche, empirische Einsichten und theoretische Fundierungen

Sektionstagung der Kultursoziologie Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI) Goethestraße 31, 45128 Essen | Gartensaal Organisation: Annett Bochmann (Berlin), Ulla Connor (Saarbrücken), Dominik Gerst (Duisburg-Essen), Vivien Sommer (Erkner)   Grenzen stehen – nicht nur vor dem Hintergrund jüngster politischer Geschehnisse, wie der Wiedereinführung von Grenzkontrollen innerhalb der EU – im Zentrum aktueller Auseinandersetzungen. Während in öffentlichen Diskursen Grenzen meist als lineare, territorialpolitische Demarkation verhandelt werden, richtet die Forschung den Blick zunehmend auf die vielschichtigen sozialen, kulturellen und materiellen Beziehungen, in denen Grenzen entstehen, wirksam werden und transformiert werden. Trotz einer dynamischen, interdisziplinären Grenzforschung bleibt die Soziologie in dieser Debatte erstaunlich zurückhaltend. Die Tagung der #SektionKultursoziologie knüpft an frühere Impulse einer Grenzsoziologie an und entwickelt sie weiter. Ziel ist es, ein erweitertes soziologisches Verständnis von Grenzen zu entwickeln, das politische Markierungen ebenso umfasst wie grenzhafte kulturelle Praktiken, soziale Differenzierungen, symbolische Ordnungen sowie Formen von Hybridität und Materialität. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Grenzen als kulturelle Formen, gesellschaftliche Wissensobjekte und emergente Praktiken produziert, verhandelt und transformiert werden. Dabei diskutiert die Tagung das Verhältnis von „border“ und „boundary making“, reflektiert deren Verknüpfungen und Spannungen und versammelt theoretische, empirische und methodologische Beiträge, die neue Impulse für eine soziologisch fundierte Grenzforschung setzen. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung soll die Tagung die Gründung eines Arbeitskreises Grenzsoziologie innerhalb der DGS vorbereiten.

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