Theaterwelten

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Regisseur Michael Stacheder @michaelstacheder.bsky.social | Hier begleitend zu meinem Blog-Arbeitsjournal #Theaterwelten | Lesungen und Workshops zu #MiteinanderErinnern mit #StefanZweig und #MaxMannheimer www.michaelstacheder.com

Mit einem Verlängerten und Torte ins Wochenende? Bitteschön. #WienerSpezialitäten - aufgetischt von @anneaschenbrenner.bsky.social für das #Burgtheater. Heute bereits die dritte Folge. Am Tisch im Café Weidinger, ja da im Eck, unter den Katzen, erwarten Euch Michael Maertens und Max Simonischek.

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burgtheater.at

»Wir leben nicht in einem Elfenbeinturm, in dem die Künste von der Gesellschaft unberührt bleiben können.« BR-Klassik: »Pianist András Schiff hat bekanntgegeben, all seine geplanten US-Konzerte abzusagen. Die Reihe europäischer Künstler:innen, die diesen Schritt gehen, wird größer.« #Trump #USA

Kritik an Trump-Politik: András Schiff sagt US-Konzerte ab | BR-Klassik

Will Kunst, Politik und Gesellschaft nicht trennen: Der ungarisch-britische Pianist András Schiff hat bekanntgegeben, alle geplanten US-Konzerte abzusagen. Immer mehr europäische Künstlerinnen und Kün...

br-klassik.de

Darf ich Euch ins Café einladen? @anneaschenbrenner.bsky.social hat am #Burgtheater ein einfaches wie brillantes Format kreiert, mit den besten Zutaten des Hauses. Ich bin bereits nach den ersten Folgen hin und weg von den »Wiener Spezialitäten«. Achtung, Suchtgefahr! #WienerSpezialitäten #Theater

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burgtheater.at

Die Märzsonne blinzelt mir auf den Arbeitstisch. Frühlingsanfang. Nebenan ruhen die Berge unter einem strahlend blauen Himmel. Dort, hoch oben, kreuzen sich zwei Flugzeuge. Schnell verblasst sind ihre Spuren, wie zerfranst. Ich lese Kaléko. Zerfranste Tage, denke ich, in einer zerfransten Zeit.

Michael Stacheder@michaelstacheder.bsky.social · last yr.

»Sonne klebt wie festgekittet. Bäume tun, als ob sie blühn. Und der blaue Himmel schüttet Eine Handvoll Wolken hin.« Mit Mascha Kaléko den Frühling begrüßen. 🌱

Sei die Weltlage noch so prekär, es ist unsere Zeit. Täglicher literarischer Eskapismus hilft mir ins Tun zu kommen. Seit Wochen wieder #Lyrik zu Beginn des Tages. Entdecke erneut #MaschaKaléko für mich. So wohltuend. So auch heute. »Chanson vom Montag«. Und nun Akquise, Bürokram. Das Blog wartet.

"Das lyrische Stenogrammheft" von Mascha Kaléko in der aktuellen Ausgabe auf dem Arbeitstisch. Das Cover zeigt gezeichnete Utensilien aus dem Großstadtleben der späten 1920er Jahre: Handschuhe, Damenhut, eine Kaffeekanne, Damenschuh und Grammophon,  ein tanzendes Paar. Eine große gelbe Schreibmaschine. Ein Stuhl aus einem Kaffeehaus.

»Ich hoffte, auch in der Armee weiterschreiben zu können. Aber die Realität des Kriegs lässt keinen Raum für Fiktion. Der Krieg ist zu laut, er übertönt all deine inneren Stimmen, bis auf die eine, die dir zuruft: Überleb!« Artem Tschech, Schriftsteller #Ukraine

Schriftsteller an der Front: Schriftsteller gegen das erzwungene Schweigen

Trotz Krieg bleibt die ukrainische Kunst lebendig. Schriftsteller und Künstler verarbeiten das Grauen der Front und schaffen eindringliche Werke.

taz.de

»Wir waren aufgewachsen in dem unbeugsamen Glauben an die europäische Mission. Lassen wir uns nicht beirren durch alle Unvernunft und Unhumanität der Zeit – bleiben wir dem zeitlosen Gedanken der Humanität treu.« Stefan Zweig Vor drei Jahren begann die russische Vollinvasion gegen die Ukraine. 1/x

Unheilvoll und gespenstisch, diese unsere Zeit

Die Idee von Ödön von Horváths „Ein Kind unserer Zeit“ im Schatten des Angriffskrieges gegen die Ukraine // Der Beginn des neuen Jahres stand ganz im Zeichen der Arbeit an meiner neuen …

michaelstacheder.com

Aufbauendes für so Tage wie diesen, von Mascha Kaléko. Zugesandt von einer lieben Freundin: Sei still, sei still Und, hinter Wolken, heiter. Es geht vorüber; Und es geht auch weiter ... In einer »lyrischen Hausapotheke« darf die Kaléko auf gar keinen Fall fehlen. Immer griffbereit. Existenziell.

»Ich resigniere. Ich kämpfe weiter, aber ich resigniere«. Kurt Tucholsky spricht mir aus der Seele. So fühlt es sich an, am Tag danach. Resignation dürfen wir uns jedoch in den kommenden Jahren nicht erlauben. Wo es die Ressourcen erlauben, müssen wir uns noch mehr einbringen und engagieren.

Michael Stacheder@michaelstacheder.bsky.social · 2y ago

Aufgewacht in der Vergangenheit, mit einem zukünftigen Kanzler Merz, der es selbst nach seinem Sieg nicht lassen kann, den friedlichen Protest gegen Rechts zu diffamieren, der sich erdreistet hat, seine Mehrheiten im rechtsextremen Block zu suchen. Vor uns liegen fordernde Jahre. Es geht um alles.

»Am Horizont dämmert schon die schwarz-blaue Koalition.« Die heutige #Merz -Rede, abscheulich wie verlogen, lässt mich wiederholen: Wir dürfen ihm nicht vertrauen. Er hat uns am 29.1./31.1. gezeigt, wozu er fähig, aber auch willens ist. #BTW2025

Die Nacht, in der das Fürchten wohnt

Die vergangene Woche sollte, wie jedes Jahr Ende Januar, ganz im Zeichen der Erinnerung stehen, im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Doch achtzig Jahre nach der Befreiung des Tötungsla…

michaelstacheder.com

Michael Stacheder@michaelstacheder.bsky.social · 2y ago

Merz, am Vorabend von #BTW2025: Es ist wieder aus ihm herausgebrochen, seine ganze Verachtung gegenüber den Demonstrierenden, die zu Tausenden für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straßen gehen. Schamlos instrumentalisiert er den Mord an Lübcke für seine Zwecke, diffamiert und hetzt.

Wohltuendes Weiß, draußen vor dem Fenster. Der Schnee hat sich wie eine schützende Schicht über alles gelegt. Es ist ein wenig stiller als sonst. Wohltuend, nach den Ereignissen der letzten Tage. Ich versuche in die neue Woche zu finden, einer Woche, an deren Ende die Weichen gestellt werden.

»Wenn kein Charakter mehr geduldet wird, sondern nur der Gehorsam, geht die Wahrheit und die Lüge kommt.« (Jugend ohne Gott, Ödön von Horváth) Aus meinem Arbeitsjournal, 16. Februar 2025

Zum Abschluss der diesjährigen Max-Mannheimer-Kulturtage Bad Aibling darf ich zusammen mit dem Wiener Verleger Albert C. Eibl vom dvb-verlag.at einen Abend gestalten. Im Gespräch und in einer Lesung aus ihrem Roman "Die Eingeborenen von Maria Blut" stellen wir das Werk von Maria Lazar vor. 1/x

Buchcover des Romans "Die Eingeborenen von Maria Blut" von Maria Lazar. Das Cover ist in rot gehalten, der Titel in schwarzer Schrift und in einem Art Kreuz angeordnet. Oben, auf dem "Die" krallt sich ein gemalter Adler mit ausgebreiteten Schwingen.

Aus meiner aktuellen Demo-Rede: »Es sind dunkle Tage, ja. Aber wir hier und unzählige Menschen in diesem Land sind mehr. Wir stehen ein für ein Miteinander, für eine Gesellschaft aus Vielfalt und Toleranz. Wir sind eine wehrhafte Demokratie. Das dürfen wir nie vergessen.« Gerne teilen. Danke.

Die Nacht, in der das Fürchten wohnt

Die vergangene Woche sollte, wie jedes Jahr Ende Januar, ganz im Zeichen der Erinnerung stehen, im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Doch achtzig Jahre nach der Befreiung des Tötungsla…

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Anita Berber – Das kurze Leben der skandalumwitterten Tänzerin Marc Lippuner spricht mit dem Journalisten Armin Fuhrer, der in seinem neuen Buch "Sextropolis. Anita Berber und das wilde Berlin der Zwanzigerjahre" das kurze, skandalumwitterte Leben der Femme fatale im Kontext ihrer Zeit einordnet.

Anita Berber – Das kurze Leben der skandalumwitterten Tänzerin

Marc Lippuner spricht mit dem Journalisten Armin Fuhrer, der in seinem neuen Buch "Sextropolis" das kurze, skandalumwitterte Leben der Nackttänzerin Anita Berber (1899-1928) im Kontext ihrer Zeit eino...

kulturfritzen.podigee.io

Gestern Kurzbesuch in #Hildesheim. Meine Inszenierung von Ödön von Horváths #DerEwigeSpießer stand wieder einmal auf dem Spielplan. Im Publikum viele Schulklassen, was mich besonders gefreut hat. Und es ist spürbar, wie der 1929 geschriebene Text verstört. Oft war es ganz still. Brandaktuell.

Was sind wir doch für Bestien!

Als immerwährendes Sittengemälde von 1929 bis heute inszenierte ich zu Beginn der Spielzeit 2024/25 am tfn – theater für niedersachsen Ödön von Horváths Roman »Der ewige Spießer“ und br…

michaelstacheder.com

»Das ruchlose Vorgehen der #CDUCSU und ihren Mitstreitern bei der #FDP darf nicht vergessen sein. Sie haben es getan. Sie erpressten wiederholt den politisch-demokratischen Mitbewerber und geiferten nach den Stimmen der Rechtsextremen.« Auch ich war schon demonstrieren und habe gesprochen:

Die Nacht, in der das Fürchten wohnt

Die vergangene Woche sollte, wie jedes Jahr Ende Januar, ganz im Zeichen der Erinnerung stehen, im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Doch achtzig Jahre nach der Befreiung des Tötungsla…

michaelstacheder.com

Sie haben es wieder getan. Erpressten wiederholt den politisch-demokratischen Gegner ohne Not. Geiferten nach den Stimmen der Rechtsextremen. Trotz ihres heutigen Scheiterns, darf man ihnen nicht mehr trauen. Am Horizont dämmert schon jetzt die schwarz-blaue Koalition. 31.1.2025

Schon an den Tagen davor, war es nicht leicht, ins Arbeiten zu finden. Aber heute? Ich habe mich noch immer nicht beruhigt, obwohl es mich in keinster Weise überrascht hat. Bin fassungslos, voller Wut und Scham. Und sie haben es wieder getan, im #Bundestag, 80 Jahre danach, sie küssten Faschisten!