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Stefan Schmitzer entfaltet vier Bewegungen von Ron Winklers Unterwegs in der Verformung. Politik, Vateralltag, Winterlandschaften und poetische Gegenden. Der Band zeigt, wie Dauerkrisen, Ukrainekrieg, Pandemie und Erschöpfung Sprache, Wahrnehmung und Familie leise verformen.

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Beate Tröger entdeckt, wie Ulrike Draesner in ihrem ‚post-epos‘ penelopes sch( )iff (Penguin 2025) neue Symathien für Odysseus‘ ewig-webende Ehefrau Penelope entwickelt, indem sie ihr eine subversive Geschichte schenkt: Eine Seefahrt mit „fischmilch“ auf dem „schiff der frauen“. (Link unten)

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Alexander Kappe liest in der Badewanne von einem ‚verflixten Untergang‘ und fragt sich, ob die „weird poetry“ von Alke Stachlers doch das ende war hell (parasitenpresse, Köln 2025) schon eine mini-tradition in Deutschland ist. (Link zur Rezension in den Kommentaren)

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Alexandru Bulucz findet in der neuen „kräftigen politischen Lyrik“ von Lutz Steinbrück (Bleiben wie’s nie war, KLAK Verlag, Berlin 2025) über unsere „Ziviehlisation“ (Steinbrück) ein großes Widerstandspotenzial. Link zur Rezension im ersten Kommentar.

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Mit Ricarda Fait erkennen wir die „feministische Perspektive“ und den „Bruch mit der idealisierenden Vorstellung des Garten Edens als Paradies“ von Daniela Seels Gedichtband Nach Eden (Suhrkamp, Berlin 2024), einer der Lyrikempfehlungen von 2025. (Link im ersten Kommentar)

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Florian Birnmeyer zeigt wie Franziska Beyer-Lallauret in Lauschgoldfisch/ Brise âme (Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben 2025) ihre präzisen Wortneuschöpfungen „meisterhaft“, d.h. nicht am Buchstaben klebend, sondern die Eigenheiten der Sprachen nutzend, selbst ins Französische übersetzt. (Link unten)

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Zæsur hat einen weiteren Lyrikband aus Norwegen rezensiert! Carl Klemens Kübler folgt den von Hagen beschriebenen und Katrin Pitz übersetzten, bei Gutleut publizierten Kreisläufen von Leben und Sterben – von der „Eizelle“ zur „Auflösung der Welt“. (Link zur Rezension in den Kommentaren)

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Jonis Hartmann sichtet, entfaltet und bewertet für uns eine neue, „breit angelegte Auswahl aus dem lyrischen Werk von Aimé Césaire“, die Klaus Laabs mit Umsicht und Ideenreichtum übersetzt und herausgegeben hat. (Matthes & Seitz 2025) (Link im ersten Kommentar)

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Our rubric Poetry in other Languages is now live! Mariëlle Matthee reports in English on the 55th edition of Poetry International, Rotterdam and traces the festival's long cultural and political history. (Link to the essay and the German trans. in the comments.)

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Leonie Köhler ertastet den „unwegsamen Grund“, den Nicola Quaß in Moorland (Dr. Ziethen Verlag 2024) sprachlich und thematisch durchquert. (Link zur Rezension im ersten Kommentar.)

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Wir haben eine neue Rubrik – die Glosse! - Hendrik Jackson vergleicht die wilde Kritiker- und Literaturbetriebsschelte der 1960er mit der gehetzten „Social-Media-Hudelei und Veranstaltungankündigungsorgiastik“ im Lyrikgeschäft von heute. Link im ersten Kommentar!

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Es gibt eine neue Rezension! May Mergenthaler krault sich durch die Klang- und Hegel-Wellen von Øyvind Rimbereids Orgelsee (aus dem Norwegischen von Klaus Anders und Thomas Fechner-Smarsly. Rugerup, Berlin 2025). (Link zur Rezension im ersten Kommentar.)

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Zæsur.poesiekritik is now present on bluesky! Soon, there will be contributions in English. Until then: Lest unsere Lyrikkritiken, hört die Podcasts, unterstützt uns mit einem Abo! (Links in den Kommentaren)

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