Italientief: In Kärnten und Osttirol fielen in 48 Stunden 40 bis 80 l/m², entlang der Karawanken punktuell bis 120, am Paulitschsattel 112. Erst das dritte ergiebige Italientief heuer nach Februar und Juni. tauernwetter.at/news/italientief-ergiebiger-regen-kaernten-osttirol-september-2026.html
David Kaufmann
@tauernwetter.at
Unabhängiger Wetterdienst aus Kärnten. Prognosen aktiv eingebunden in über 100 Gemeinden, Live-Messwerte, Warnungen und ein eigenes Wettermodell (ALPIXION). Schwerpunkt Kärnten und Osttirol, dazu viele Auswertungen für ganz Österreich.
Es scheint so, als könnten in den nächsten 24 Stunden im äußersten Südosten teilweise beachtliche Regenmengen zusammenkommen. Das ICON-RUC rechnet bis Freitagfrüh entlang der Karawanken derzeit sogar um 100 mm. tauernwetter.at/modelle
Erst noch 34 Grad, dann der Schnitt: Am Dienstag im Osten noch einmal fast rekordverdächtig heiß, am Mittwoch beendet eine Kaltfront von Westen die Hitze. In 1500 m Höhe fällt die Temperatur binnen eines Tages um etwa 10 Grad. tauernwetter.at/news/hochsommer-ende-wettersturz-september-2026.html
SEAS5 (ECMWF/Copernicus) rechnet im Herbst rund ums gesamte Mittelmeer mit deutlich mehr Regen als üblich – Grund dafür ist das nach dem Sommer extrem warme Meer. Ob und wie stark das auch Österreich trifft, ist offen. Das Potenzial für ergiebige Niederschläge ist da. tauernwetter.at/modelle#seas5
Alle Messwerte sind da: 2,62 Grad über 1991–2020, in allen neun Bundesländern war der Sommr 2026 der wärmste Sommer der Aufzeichnungen – die Reihe reicht bis 1850. Im Osten fiel dazu nur die Hälfte des üblichen Regens. tauernwetter.at/news/sommerb...
Sommerbilanz 2026: Wärmster Sommer seit Messbeginn und extreme Trockenheit im Osten
Der Sommer 2026 ist österreichweit und in jedem einzelnen Bundesland der wärmste der Messgeschichte: plus 2,62 Grad gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020. Dazu fehlte fast ein Drittel des üblichen R...
tauernwetter.at
Heute endet der wärmste meteorologische Sommer der Messgeschichte (Abweichung +2,5 Grad) – und das verbreitet viel zu warm. In Ferlach gibt es heute den 62. Hitzetag des Jahres, in St. Andrä und Bad Deutsch-Altenburg den 60. Der Österreich-Rekord an Hitzetagen wird damit weiter ausgebaut.
Saharastaub über den Hohen Tauern: Die heiße Südwestströmung bringt heute nicht nur den letzten Tag mit teils großer Hitze in diesem meteorologischen Sommer, sondern auch Wüstenstaub – die Berge verschwimmen im Dunst. Eine Kaltfront wäscht den Staub in der Nacht auf Samstag aus.
Ganz so klar wie es gestern noch aussah, wird der Himmel zur #MoFi doch nicht: ICON-D2 rechnet einige Wolken, C-LAEF (GeoSphere) lässt es vielerorts klar. Auch wenn Wolken durchziehen, sollte man den Mond zeitweise sehen. tauernwetter.at/modelle/prognosekarten @sonjahartl7.eurosky.social #Kärnten
Kein Rekordtief in der Arktis – der alarmierende Trend hält aber weiterhin an: Am 20. August 5,29 Mio. km² Eis, 13,9 % unter dem Mittel 1991–2020. Bis Mitte September könnte 2026 unter den zehn eisärmsten Jahren der Messreihe landen. tauernwetter.at/wetterwissen/arktis-meereis.html Daten: NSIDC
Zum ersten Mal in diesem Sommer ein wenig Herbstfeeling: In Mallnitz ziehen dichte Nebelschwaden durch das Tal, der Tiefstwert lag bei 8,6 Grad. Im Defereggental kühlte es sogar auf 5 Grad ab. Mitte nächster Woche in tiefen Lagen voraussichtlich schon wieder 30 Grad. tauernwetter.at/temperatur#tmin
112 km/h in Wien: Auf der Jubiläumswarte erreichte der Sturm um Mitternacht seinen Höhepunkt. Die höchsten Windspitzen wurden jedoch am Feuerkogel mit 129 km/h gemessen, auch bewohnte Lagen waren vom Sturm betroffen: Wolfsegg 107, Enns 94, Wien Hohe Warte 93 km/h. Im Westen und Süden blieb es ruhig.
In Ober- und Niederösterreich steht eine sehr stürmische Nacht bevor! Vor allem in Niederösterreich wird es heute Nacht ziemlich stürmisch ab 22 oder 23 Uhr,sind im Donauraum sind sogar schwere Sturmböen um 100 km/h möglich!
Wen die Windströmung über Österreich interessiert: Unsere neuen Prognosekarten zeigen Wind, Temperatur und Niederschlag als Animation über 48 Stunden — ICON-D2 vom DWD mit 2,2 km, in Kärnten und Osttirol das Modell ALPIXION von Tauernwetter mit 800 m. tauernwetter.at/modelle/prognosekarten
Am Nachmittag von Süden her nochmals verbreitet Regenschauer und Gewitter, einzelne Unwetter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen möglich. Im Nordosten meist trocken, im Osten bis zu 32 Grad. Morgen keine Unwetter mehr, im Großteil Österreichs freundlicher, kurze Schauer im Südosten, 16 bis 25 Grad.
In den Gewittern sind heute Nachmittag und Abend stellenweise schwere Sturmböen möglich. Das hochauflösende Modell ICON-CH1 rechnet teilweise Spitzen bis zu oder sogar über 100 km/h! Wo genau, entscheidet sich erst kurzfristig – die Animation für heute Nachmittag. tauernwetter.at/modelle
Heute und morgen sind teils heftige Gewitter möglich, punktuell fallen dabei große Regenmengen. Flächendeckender Landregen wird es aber keiner: Die Summen bis Freitagabend liegen je nach Zugbahn der Gewitter zwischen wenigen und über 70 Litern – oft auf engstem Raum. tauernwetter.at/modelle
Wie warm die Sommer mittlerweile sind: Bezogen auf die Referenzperiode 1961–1990 der WMO lag in Österreich seit 2000 kein Sommer mehr unter dem Mittel, selbst der kühlste +0,7 °C darüber. 2026 liegt bis 17.8. bei +4,6 °C, hochgerechnet auf 3 Monate rund +4,3 °C. Endgültige Bilanz Anfang September.
Im Sentinel-3-Satellitenbild sieht man eindeutig den Auslöser der Rauchschleier – den Waldbrand in Norditalien mit mehreren Rauchsäulen. Der Schleier ist durchgängig und lässt sich mit dem Auge zurückverfolgen: vom Gailtal über Drautal, Klagenfurter Becken und Lavanttal bis ins Grazer Becken.
Das Rätsel ist wohl gelöst: Der Rauchgeruch heute in den Kärntner Bergen kommt vom Waldbrand in Norditalien. Das Satellitenbild zeigt, wie er über die Grenze nach Unterkärnten und in die Südsteiermark gezogen sein dürfte.
Der Rauch über Kärnten stammt höchstwahrscheinlich vom Waldbrand in Norditalien nahe der Grenze – der Höhenwind hat zeitweise auf West-Südwest gedreht und ihn nach Unterkärnten und in die Südsteiermark geführt. Über Mitteleuropa liegt derzeit ohnehin relativ viel Rauch.
Wenn es in den Bergen nach Rauch riecht: Heute liegt über Österreich eine Aerosolschicht aus der Ferne, rund 25 % davon Rauch aus Waldbränden. Sie befindet sich oberhalb der Inversion – am Boden Dunst, ab 1600m Brandgeruch. Die CAMS-Animation zeigt, wie sie sich im Tagesverlauf ausbreitet.
Nachtrag mit CAMS: Über Österreich liegt heute eine Schicht mit deutlich erhöhtem Aerosolgehalt, rund 25 % davon ist Rauch (organischer Kohlenstoff) – aus der Ferne herangeführt und in der Höhe eingelagert. Das könnte den Geruch ab 1600 m erklären, unterhalb der Inversion kommt davon nichts an.
Langsam, aber doch geht es auch im östlichen Flachland und im Süden mit den Temperaturen bergab. Nach dem Höhepunkt am Sonntag mit bis zu 36 Grad wird es zu Wochenbeginn spürbar kühler – der Sommer gibt sich aber noch nicht geschlagen und meldet sich Mitte der Woche mit über 30 Grad zurück. #Hitze
Die Sonnenfinsternis gestern Abend war auch in den Satellitenbildern gut zu sehen. Von 19 bis 21 Uhr wanderte der Kernschatten von Island über den Atlantik bis nach Spanien. In Westösterreich waren bis zu 89 Prozent der Sonne verdeckt, kurz vor dem Sonnenuntergang. #Sonnenfinsternis tauernwetter.at
Heute Abend findet die größte Sonnenfinsternis über Österreich seit 1999 statt: Ab 19:26 Uhr schiebt sich der Mond vor die Sonne, um ca. 20:15 Uhr sind bis zu 89 Prozent bedeckt – fast zeitgleich mit dem Sonnenuntergang. Nur mit Sonnenfinsternisbrille beobachten. #Sonnenfinsternis tauernwetter.at
Nahezu perfekte Bedingungen für die Sonnenfinsternis morgen Abend: In fast ganz Österreich ist der Himmel klar, oft sogar wolkenlos. Nur entlang und südlich der Alpen könnten stellenweise Quellwolken die Sicht etwas trüben – es sollte aber überall trocken bleiben. #Sonnenfinsternis tauernwetter.at
In Deutschland wird es eng, Tendenz zu Platz 2 hinter 2003. Allerdings mit gewaltigen Unterschieden: im Südwesten reicht es teils deutlich für einen neuen Extremwert, im Nordosten ist der Sommer fast schon unauffällig.
Ohne mich allzu weit aus dem Fenster lehnen zu müssen: Dieser Sommer wird im Flächenmittel als der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen in die Geschichte eingehen – und das alles andere als knapp. Bis 8. August liegt 2026 bei +2,6 Grad, ein halbes Grad vor 2019 und 2003. #Hitze tauernwetter.at
Die teilweise extreme Dürre ist mittlerweile auch sehr gut von oben zu erkennen. Der Sentinel-3-Satellit von Copernicus zeigt den Vegetationszustand – hier der 8. August 2025 im Vergleich mit heute. Im Weinviertel und Marchfeld ist kaum noch Grün übrig.
Hitze und Trockenheit verstärken einander: Alle elf Stationen, die heuer schon 40 Grad erreicht haben (★), liegen in den niederschlagsärmsten Gebieten Österreichs – seit 1. Jänner fielen dort nur 162 bis 290 l/m². Im Westen und Süden kamen bis zu 1160 l/m² zusammen. #Hitze tauernwetter.at
Gut eine Woche ist der August alt – trotz der extremen Hitze fielen bisher vor allem in Teilen Tirols, Salzburgs und Kärntens gar nicht so geringe Regenmengen, örtlich über 100 l/m². Zwischen Oberösterreich und dem Burgenland kam vielerorts nichts oder kaum etwas zusammen. #Wetter tauernwetter.at
Wetterinformation Regen: für Kärnten und Osttirol, 15:00 bis 23:30 Uhr. Wichtig: Nicht jeder Ort im gelben Gebiet wird betroffen sein, Gewitter lassen sich nicht punktgenau vorhersagen. Wo ein heftiges Gewitter niedergeht, sind über 30 l/m² in kurzer Zeit möglich. #Gewitter tauernwetter.at/warnungen