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Absolut besorgniserregend: Derzeit gibt es keinerlei Anzeichen, dass sich der Ausbruch des Ebolafiebers in der DR #Kongo verlangsamt. Im Gegenteil: Die Krankheit verbreitet sich in alarmierendem und beispiellosem Tempo. Die internationale medizinische Reaktion muss sofort aufgestockt werden!

Ebolafieber: „Die Situation ist kritischer denn je”

Im Osten der D. R. Kongo breitet sich die Ebola-Krankheit weiter aus. Ärzte ohne Grenzen unterstützt mit medizinischer Hilfe und Prävention und sichert zugleich die Versorgung von Menschen mit anderen...

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HIV kann man heute gut behandeln..., wenn denn für alle Medikamente verfügbar wären. Zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz hat unser Kollege Lukas Helbig bei Deutschlandfunk Nova erklärt, auf welche Probleme er als Arzt im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik gestoßen ist:

Warum der Kampf gegen HIV wieder schwieriger wird

Bei der Welt-Aids-Konferenz geht es gerade weniger um Medikamente als um Geld. Was bedeutet das für Millionen Menschen? Lukas war als Arzt in Afrika.

deutschlandfunknova.de

Tschad: An der sudanesischen Grenze ist jede fünfte stillende oder schwangere Frau, die wir untersucht haben, akut mangelernährt. Schutzsuchende aus dem Sudan kamen in Gebiete, in denen die tschadische Bevölkerung bereits in Armut lebte. Internationale Hilfsgelder bleiben aus.

Mittelkürzungen: Jede fünfte schwangere Frau in Ost-Tschad mangelernährt

Es braucht mehr Hilfe, damit die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser den Notfallstandards entspricht.

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Wir haben uns bei der EU beschwert. Vor 3 Jahren! Seitdem warten wir vergeblich auf eine Antwort... Währenddessen werden zivile Rettungsschiffe festgesetzt, Rettungsmissionen behindert, und Menschen sterben im zentralen Mittelmeer vor Europas Grenzen.

Seenotrettung: EU-Kommission untätig angesichts italienischer Behinderungen von Rettungseinsätzen

Ärzte ohne Grenzen und weitere Organisationen fordern die EU-Kommission auf, gegen italienische Maßnahmen vorzugehen, die zivile Seenotrettung im Mittelmeer behindern und Menschenleben gefährden.

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#GoodNews aus Haiti: Wir arbeiten wieder in Cité Soleil, Port-au-Prince! Denn Frauen und Neugeborene brauchen hier med. Versorgung. Im Juni mussten wir gehen, als die Gewalt im Viertel eskalierte. 2026 wurden davor 995 Geburten betreut und 122 Überlebende sexualisierter Gewalt versorgt.

Foto aus einer mobilen Klinik in Cité Soleil, Port-au-Prince, Haiti: Eine Frau erlebt eine medizinische Konsultation bei zwei Mitarbeiter*innen von Ärzte ohne Grenzen.

Die Welt-Aids-Konferenz findet gerade in Rio, Brasilien, statt. In dem Land kann man das Medikament Lenacapavir, das vor HIV-Infektionen schützt, nicht kaufen. Betroffene in Brasilien haben an klinischen Studien zu Lenacapavir teilgenommen und werden jetzt alleine gelassen. 1/2

Foto von einer Aktion von Aktivist*innen von Ärzte ohne Grenzen bei der Welt-Aids-Konferenz 2026: Sie halten Plakate vor dem Stand des Medikamenten-Herstellers Gilead hoch. Darauf steht u.a. "Lenacapavir: Tested in Brazil, denied to Brazilians".

"Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, den wir leider nicht immer gewinnen", berichtet unsere Kollegin Christiane Piepel heute aus dem #Ebola-Gebiet in der DR Kongo. Im ARD Morgenmagazin beschreibt die Ärztin eindrücklich, wie wir Ebola-Patient*innen versorgen (ab Minute 2:17).

Morgenmagazin - Kongo: Ebola breitet sich rasant aus - hier anschauen

Der aktuelle Ebola-Ausbruch breitet sich schneller aus als alle vorigen, über 1.000 Menschen sind bereits daran gestorben. Noch immer fehlen wirksame Medikamente und die Forschung an einem Impfstoff k...

ardmediathek.de

Ein Medikament, das HIV-Infektionen verhindern kann, sollte Leben retten – nicht Profite maximieren. Lenacapavir braucht nur zwei Spritzen pro Jahr und hat das Potenzial, die HIV-Prävention für Millionen Menschen weltweit grundlegend zu verändern. [1/4]

Im #Südsudan sind die Menschen von gleich mehreren Krisen schwer getroffen. "Ausgerechnet in dieser Situation kürzen Geberländer ihre Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit und die humanitäre Hilfe", so unser Geschäftsführer Christian Katzer im Interview.

"Ärzte ohne Grenzen"-Chef: Völkerrecht ist in Krise

Bei Krisen hilft "Ärzte ohne Grenzen" an vorderster Front, so auch im Südsudan. Immer wieder gerät die Organisation dabei selbst unter Beschuss. Schutzstandards seien durch die jüngsten Kriege geschwä...

evangelisch.de

#Sudan: Die Stadt Al-Obeid steht im Zentrum der aktuellen Kämpfe. Die Folgen eines großangelegten Angriffs wären katastrophal: ▪️Eine halbe Million Menschen leben in der Stadt. ▪️Sie ist Zufluchtsort für etwa 100.000 Vertriebene. ▪️Die Region ist extrem schwer zugänglich für humanitäre Hilfe. [1/2]

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Was sehen wir 2 Monate nach dem Ebolafieber-Ausbruch in der DR Kongo? - Fast 2.000 bestätigte Fälle. - Mehr als 700 registrierte Todesfälle. - Noch immer kommen viele Patient*innen erst schwer krank zu uns. Die Menschen brauchen eine frühere Diagnose und rechtzeitige Behandlung. Mehr dazu ⬇️

DR Kongo: Ebola-Ausbruch | Ärzte ohne Grenzen fordert rasche Ausweitung der internationalen Hilfe

Ebola breitet sich im Kongo rasant aus: Fast 2.000 Fälle, über 700 Tote. Wir fordern mehr medizinische Hilfe.

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#Ukraine Mehr als 2 Angriffe pro Tag auf Gesundheitseinrichtungen. Seit Beginn des Krieges. Das ist kein Zufall, diese Angriffe sind gezielt. Unser Kollege Tankrede Stöbe spricht in Deutschlandfunk Nova über Völkerrechtsverstöße in der Ukraine und unseren Bericht dazu.

Ärzte ohne Grenzen: "Russland greift gezielt ukrainisches Gesundheitssystem an"

Ärzte ohne Grenzen: "Russland greift gezielt ukrainisches Gesundheitssystem an"

deutschlandfunknova.de

Wir haben 4 Kinder in den vergangenen Tagen im #Gazastreifen behandelt, weil sie von Schüssen israelischer Streitkräfte verletzt wurden. Sie sind 8, 9, 10 und 14 Jahre alt. Der Waffenstillstand bietet keine Sicherheit für die Menschen in Gaza. [1/2]

Gaza: Kinder werden trotz Waffenstillstand verletzt und getötet

Seit dem 9. Juli haben unsere Teams im Gazastreifen vier Kinder behandelt, die von Schüssen verletzt wurden. Am Sonntag erreichte uns ein Bericht, dass ein weiteres Kind zusammen mit fünf weiteren Men...

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Wenn Krankenhäuser wiederholt getroffen, Rettungswagen gezielt angegriffen und medizinisches Personal in deutlich gekennzeichneten Fahrzeugen getötet werden – dann ist das kein Zufall. Unser neuester Bericht zur #Ukraine zeigt: Die Angriffe sind Teil einer gezielten Strategie der russischen Armee.

Ukraine: Bericht von Ärzte ohne Grenzen zeigt vorsätzliche Zerstörung des Gesundheitssystems

Die gezielte Zerstörung medizinischer Versorgung erschwert Millionen Menschen den Zugang zu lebenswichtiger Hilfe – besonders nahe der Frontlinien.

aerzte-ohne-grenzen.de

Krankenhäuser müssen sichere Orte für Patient*innen und Personal sein! 2 Menschen wurden am 8. Juli auf dem Gelände unseres provisorischen Krankenhauses in al-Zawayda, #Gaza, verletzt. Wir verurteilen diese Gewalt aufs Schärfste. Personal in Krankenhäusern muss ohne Angst arbeiten können. [1/4]

Heute vor 15 Jahren erlangte der #Südsudan seine Unabhängigkeit. Doch das Land kommt nicht zur Ruhe. Im Gegenteil: Die Gewalt eskaliert. 2025 behandelten wir 6.095 durch Gewalt verletzte Menschen – 1.330 mehr als im Vorjahr. Viele Zivilist*innen wurden gezielt in ihrem Alltag angegriffen. [1/3]

Grafik zu den Luftangriffen im Südsudan: 2024 waren es 2, 2025 waren es 138.

Die Tagesschau hat unsere Patientin Dalia Al-Fakhouri begleitet. Sie verlor bei einem israelischen Luftangriff auf #Gaza-Stadt ihr Bein. Sie hat noch immer Schmerzen. Wir können ihr nur bedingt helfen. Denn die israel. Behörden blockieren die Einfuhr unserer Hilfsgüter, starke Schmerzmittel fehlen.

Frauenfußball im Gazastreifen - trotz Amputationen Hoffnung auf etwas Normalität

Frauenfußball im Gazastreifen - trotz Amputationen Hoffnung auf etwas Normalität

tagesschau.de

#Ukraine In der Nacht zum 2. Juli griff die russische Armee aus der Luft zivile Ziele in Kyjiw an. Eins der Ziele war eine Rettungswache. Noch immer suchen Rettungskräfte unter den Trümmern nach Toten und Verletzten, darunter ihre eigenen Kolleg*innen. 1/2

Update Erdbeben in #Venezuela: Wir spenden weiterhin Medikamente und med. Material an Krankenhäuser in Caracas und La Guaira. Bisher konnten wir die Behandlung von 3.500 Patient*innen ermöglichen. Parallel stimmen wir mit den Gesundheitsbehörden ab, wie wir noch unterstützen können. [1/2]

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30 Prozent mehr Einweisungen! In unseren Ernährungszentren im Süden von #Afghanistan behandeln wir einen besorgniserregenden Anstieg von mangelernährten Kindern. Die meisten von ihnen sind nicht mal ein Jahr alt:

Afghanistan: Immer mehr schwer mangelernährte Kinder in Ernährungszentren im Süden

Afghanistan: Einweisungen schwer mangelernährter Kinder stiegen von Januar – April 2026 um über 30%, viele kommen zu spät.

aerzte-ohne-grenzen.de

Nach den verheerenden Erdbeben in #Venezuela bewerten unsere Teams in Caracas derzeit die Lage und prüfen, ob und in welcher Form wir die Hilfsmaßnahmen unterstützen können. Zudem werden wir Notfall‑Trauma‑Kits an Krankenhäuser in Caracas spenden.

#Haiti: Wegen erneuter Gewalt mussten wir unsere medizinischen Aktivitäten in der Geburtsklinik „Isaïe Jeanty“ in Cité Soleil (Port-au-Prince) einstellen. Tausende Frauen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung mehr, Schwangere müssen unter prekären Bedingungen zu Hause zu entbinden.

Eingang der Geburtsklinik „Isaïe Jeanty“ in Port-au-Prince, im Viertel Cité SoleilFoto zweier Hände: Mutter und Neugeborenes