Seltsames Gefühl, in einer Stadt mit fast zehn Millionen Einwohnern zu sein, von der ich vorher noch nicht mal den Namen kannte
Albrecht Selge
@albrechtselge.bsky.social
Pofressioneller Stiftschreller Rowohlt FAZ SWR Kultur VAN Magazin etc pipapo rowohlt.de/autor/albrecht-selge-1703
Im Hotelzimmer in Handan/Hebei (Verstehe jetzt mehr als im Original und als in der Wollschläger-Übersetzung)
Hab mich in Nordchina durchgerungen und zwar keinen Entenkopf gegessen, aber immerhin Eichenseidenprozessionsspinner
Mit 50 zum ersten Mal im Leben von einem Skorpion gestochen. Der Chinese, den ich ängstlich fragte, wie gefährlich das sei, empfahl mir, dem Skorpion den Giftstachel abzumachen und ihn roh zu essen, das sei sehr gut für die Gesundheit
Köln ist wie italienische Städte, nur ohne das schöne
Dreimal wurde Simon Petrus gefragt, ob er nicht einer von denen sei, und er antwortete dreimal, nein; dreimal klingelte gerade im Dom von Catania während der Karfreitagsmesse des Bischofs das Handy der älteren Italienerin hinter mir, und sie ging dreimal ran.
Herr Bürgermeister, wenn Sie Vertrauen zurückgewinnen wollen, benennen Sie das Helgoländer Ufer in Hobbes-Ufer um!
Gerade eine alte, sehr gebrechliche Frau am Rollator gesehen mit dem Korb voller Samen und Blumenzwiebeln, und unnormal gerührt gewesen von dieser Bejahung des Lebens, auch dankbar
Füchse und Waschbären habe ich auf Berlins Straßen natürlich schon oft gesehen, aber Biber war gerade eben tatsächlich das erste Mal
Meine 16j. Tochter sagte zu meiner Überraschung, sie findet Social-Media-Verbot für Jugendliche voll okay. Meint, es würde bestimmt wie bei Zigaretten, in ein paar Jahren werde man sich fragen, wie man das jemals derart laufen lassen konnte.
Bester Thread dieser Zirkusplattform
Um hier etwas Schönheit und Sonnenschein reinzubringen, poste ich ab jetzt jeden Tag eine Anrede, die der Komponist Hans Werner Henze im Lauf ihrer 20jährigen Freundschaft an die Dichterin Ingeborg Bachmann gerichtet hat
Doch es gibt nun einmal keine größere Feindschaft als die zwischen der Gesamtheit der Zeit und einem ihrer willkürlichen, abgesplitterten Bruchstücke. (Cees Nooteboom, Rituale)
Unpopular opinion: Wie kommt man dazu, sich über die freiwillig eingegangene Beziehung zweier erwachsener, mündiger Menschen zu echauffieren, nur weil der Altersunterschied ungewöhnlich groß ist?
[Einer der schönesten Threads, die ich zurzeit lese.]
Um hier etwas Schönheit und Sonnenschein reinzubringen, poste ich ab jetzt jeden Tag eine Anrede, die der Komponist Hans Werner Henze im Lauf ihrer 20jährigen Freundschaft an die Dichterin Ingeborg Bachmann gerichtet hat
Ich mache ja regelmäßig auch Klassikalbum-Tipps für SWR Kultur, und falls gerade jemand überirdische Schönheit sucht: www.swr.de/kultur/musik...
Messen zum Schwärmen: Das Collegium 1704 mit Jan Dismas Zelenka
Mittlerweile hat sich der Rang von Jan Dismas Zelenka, einem Zeitgenossen von Johann Sebastian Bach, etwas herumgesprochen – vor allem, was Musik für kleine Ensembles angeht. Seine größer besetzte Kir...
swr.de
Jeder Schriftsteller: „Es nervte ihn, dass seine Frau mit in der Kneipe war.“ László Krasznahorkai:
Das hätte man vor 10 oder 15 Jahren doch für komödiantische Fantasy oder sowas gehalten
Seine Frau dürfe, so der Regierende Bürgermeister, ab sofort keine Tennis-Bilder mehr auf Whatsapp posten, ihr Handy werde „einkassiert“.
Vor dem @blnensemble.bsky.social liest sogar der Typ, der noch eine überzählige Karte loswerden will, während des Schildhochhaltens sein Buch weiter. Ich liebe Theater.
Zeugnisse aus Teheran, Karadsch und Maschhad über das Morden der Macht der Islamischen Republik Iran. Essentieller Journalismus von @fboege.bsky.social www.faz.net/aktuell/poli...
Großschadenslage klingt wie ein Ortsname in Brandenburg
life is merely to ovum and sperm and where those two meet and how often and how well and what dies there.
„Wie man lernt, Schweine-Föten zu zerlegen“ www.faz.net/aktuell/feui...
Wenn du „Kurator“ bist, aber gerade was Besseres zu tun hat
Um hier etwas Schönheit und Sonnenschein reinzubringen, poste ich ab jetzt jeden Tag eine Anrede, die der Komponist Hans Werner Henze im Lauf ihrer 20jährigen Freundschaft an die Dichterin Ingeborg Bachmann gerichtet hat