@alexvanaken1.bsky.social

Ich wollte den eigentlich nicht mehr posten, aber nach dem Wahlergebnis in den Niederlanden fiel mir einfach nichts passenderes sein.

Ein Typ steht mit Zahnbürste in der Hand vorm Badezimmerspiel und schaut irritiert auf sein Radio. Daraus kommt eine Sprechblase: "Und hier die Nachrichten: alle bekloppt geworden. Das Wetter ..."

Ergebnisse einer Studie zur Frage, wer in der Stadt/Jahr für den größten Umsatz sorgt: Fußgänger: 730€ ÖPNV-Nutzer: 600€ Radfahrer: 570€ Autofahrer: 480€ Die Vorstellung, das noch mehr Autos und Parkplätze den Einzelhandel retten würden, ist daher völlig absurd und schlecht fürs Geschäft.

Um die Straßen für Autos frei zu räumen, machte man aus günstigen Straßenbahnen sauteure U-Bahnen. Seither wirft man dem ÖPNV vor, er sei zu teuer. Und legt natürlich die "Kosten des ÖPNV" auf die Fahrpreise um. Autogerechte Städte sind ohne massive Quersubventionen unbezahlbar.