Artur

@artur-krutsch.bsky.social

Am Samstag halte ich an der TU Berlin einen Vortrag zum Faschismus von Björn Höcke. Oder auch nicht. Ein Anwalt hat der TU gedroht. Diese überlegt, während des SDS Kongresses einige Vorträge so nicht zuzulassen. Vor allem die nicht, die sich mit Faschismus befassen, unter anderem auch meinen Vortrag

Faschisten müssen als Faschisten benannt werden

Hochschulen haben den Auftrag, wissenschaftliche Forschung zu betreiben und zu ermöglichen.
Auch dann, wenn dies wissenschaftsfeindlichen Parteien und ihren Anwälten nicht passt.

Zur wissenschaftlichen Forschung zählt die Soziologie und eben auch verschiedenen Ansätze der Faschismusforschung.

Es liegt im ureigensten Interesse der Wissenschaftsfreiheit der Hochschulen, Faschismusforschung nicht zu beschneiden, denn diese Wissenschaftsfeiheit wäre eines der ersten Opfer von Faschisierungsprozessen.

Es kann nicht sein, dass die TU Berlin Vorträge zur faschistischen Gefahr und unter anderem auch einen Vortrag von mir zum Faschismus von Björn Höcke unterbindet, weil ein Anwalt Druck gemacht hat.