Jannik Sorgatz

@aufmplatz.bsky.social

Chefreporter Borussia @ Rheinische Post

Auf eine Art war Borussias Leistung in Augsburg dem Verein gegenüber verantwortungslos: In der virtuellen Fernsehgeld-Tabelle sind es fünf Millionen Euro weniger als vor einer Woche.

Will auch nicht alles madig machen, aber wenn ich den SC Freiburg im EL-Halbfinale sehe, denke ich mir: Mit zwei Achtelfinals hat Borussia in ihrer erfolgreichen Dekade europäisch auch nicht unbedingt Bäume ausgerissen. Dazu mehr als 30 Jahre ohne Pokalfinale.

Gladbachs Bundesliga-Siege in den vergangenen zwölf Monaten: April 25 0️⃣ Mai 25 0️⃣ … August 25 0️⃣ September 25 0️⃣ Oktober 25 0️⃣ November 25 3️⃣ Dezember 25 1️⃣ Januar 26 1️⃣ Februar 26 1️⃣ März 26 1️⃣ In Wolfsburg die letzte Chance, im April 26 noch einen zu holen.

Nach dem ersten Wechsel in der 66. Minute hat #Borussia keinen Torschuss mehr abgegeben und hatte 20 Prozent Ballbesitz gegen Urs Fischers Mainzer - was für eine unwürdige Bilanz in einem Heimspiel und im Abstiegskampf. Vor dem Hintergrund eine seltsame Einordnung von Polanski.

Es geht auch finanziell noch um so viel für Borussia. Zur Einordnung: Zwei Punkte mehr würden aktuell 7,5 Mio. Euro mehr Fernsehgeld bringen. Mainz bekommt nach jetzigem Stand knapp zehn Millionen mehr als bei Urs Fischers Übernahme.

Fernsehgeld-Tabelle: Nur zwei Punkte mehr wären für Borussia 7,5 Millionen Euro wert

Jeder Platz besser oder schlechter in der Fernsehgeld-Tabelle bringt etwa 2,5 Millionen Euro. Viel Geld für Borussia Mönchengladbach. Wir zeigen, was noch drin ist im Saisonendspurt und warum Urs Fisc...

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97/98, 98/99, 04/05, 06/07, 08/09, 10/11 - die Liste der Saisons, in denen Borussia Mönchengladbach nach 28 Spieltagen noch weniger Punkte als jetzt gesammelt hatte. Die tristesten der tristen Jahre.

Tabakovic spricht von „Powerplay“, Polanski von „Mentalität“, dabei hat Borussia in den letzten 15 Minuten gerade mal so gespielt, wie es über 90+X der Standard sein sollte. Von solch einer verlässlichen Basis ist Gladbach weit entfernt.

„Unter den Umständen wäre es utopisch gewesen, wie ein quengelndes Kind am Süßigkeitenregal darauf zu pochen, dass die Ausstiegsklausel bedient wird. Immerhin hat sie Gladbach 20 Millionen ermöglicht, sonst wären Interessenten (…) wohl mit weitaus weniger ins Rennen gegangen.“

Wechsel von Gladbach nach Leipzig: Rocco Reitz hat keinen Liebesentzug der Fans verdient

RB Leipzig ist kein Verein wie jeder andere. Trotzdem ist Rocco Reitz kein Vorwurf zu machen, dass er seine sportlichen Ziele künftig dort verfolgt. Niemand sollte vergessen, welchen Weg Reitz zurückg...

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Platte und Petersen kommen hoffentlich drüber hinweg, dass ihre seltsame Argumentation gegen einen Elfmeter nicht erhört wurde. Jetzt war es am Ende sogar schlecht für den BVB, dass Krstovic blutete. Ja warum tat er das wohl?