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Verkehrswende selber machen

Stell Dir vor es ist Autobahn und alle fahren Rad! Berlin hat heute in seine autofreie Zukunft geschaut und einfach schon einmal mit der Verkehrswende angefangen – der 50. Sternfahrt des @adfc_berlin sei Dank!

Fahrradfahrende auf der A100Fahrradfahrende auf der A100Fahrradfahrende auf der A100Fahrradfahrende auf der A100

Europas Metropolen verabschieden sich vom Irrweg der autozentrierten Ideologie und machen Platz für den Verkehr der Zukunft: dem Rad, der Bahn, dem Bus oder einfach zu Fuß. Ob Paris, Brüssel, Kopenhagen oder wie im Bild Amsterdam – Autos bekommen keinen Platz mehr.

Autofreie Kreuzung in Amsterdam

Andere Städte sind viel weiter – heute: Amsterdam. Die Ferdinand Bolstraat sollte im letzten Jahrhundert zur dicken Autostraße umgebaut werden, doch die Stadtgesellschaft wehrte sich mittels Demos und Protesten und heute ist sie komplett autofrei, belebt und beliebt. Ein Vorbild für Berlin.

Autofreie Ferdinand Bolstraat mit FußgängerInnen und Velos.

Es müssen nicht immer Poller sein, um Autos aus der Innenstadt fernzuhalten... In Brüssel pulsiert seit Jahren ähnlich wie in Paris die autofreie Verkehrswende und hier das Stilmittel der Wahl: Der überdimensionale Blumenkübel! Sieht auch irgendwie besser aus, oder was meint ihr?

Autofreie Straße mit riesigem Blumenkübel als EinfahrbarriereEs müssen nicht immer Poller sein, um Autos aus der Innenstadt fernzuhalten... In Brüssel pulsiert seit Jahren ähnlich wie in Paris die autofreie Verkehrswende und hier das Stilmittel der Wahl: Der überdimensionale Blumenkübel! Sieht auch irgendwie besser aus, oder was meint ihr?

Die Politik der Nein-Sager schadet unserer Stadt! In den großen Metropolen Europas blüht die Verkehrswende. Ob Paris, Kopenhagen, Barcelona, London oder Brüssel, überall wird das Auto aus den Zentren verdrängt, doch in Berlin verlieren wir wegen der Vorgestern-Koalition der Nein-Sager den Anschluß.

Anti Berlin autofrei Plakat der Berliner CDU. Darunter ein Plakat: Das Neinhorn feiert Geburtstag

Wie sehr kann man sich von einer kleinen Bürgerinitiative triggern lassen? Und die Berliner CDU so: ja. Auch wenn die ganze Stadt zuplakatiert wird – Die Entwicklung Berlins zur autofreien Metropole geht weiter, jeden Tag ein Stück. 1/2

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Die Wirtschaftsverbände sprechen so gerne über Ent-Bürokratisierung. Unser Vorschlag: Entbürokratisiert doch mal die ganzen offenen (Dirnstwagenprivileg, Pendlerpauschale, E-Auto-Förderung) und versteckten (Folgekosten für Memsch und Natur) Subventionen für das System Auto.

Berlin macht sich modern – und unterbindet den Autoverkehr an immer mehr Stellen der Stadt. Mittlerweile nicht mehr nur in kleinen Nebengassen, sondern auch in ehemaligen Durchgangsverbindungen wie seit dieser Woche in der Revaler Straße in Friedrichshain.

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Ping-Pong statt Par-King! Wenn das Auto verschwindet, entsteht eine ganz neue Stadt mit Platz für Natur, Wohnen und Gewerbe. Oder wie hier in Friedrichshain für Straßen-Tischtennis. Denn wir wollen nicht nur das Auto verbannen, sondern auch die freigewordenen Flächen für die Allgemeinheit nutzen.

Tischtennis-Platte auf einer autofreien Straße

No Carseran! Seit ein paar Tagen sind Teile der Berliner Innenstadt nicht mehr mit dem Auto zu erreichen. Mit der Zeit wird die Stadtgesellschaft den gewonnen Platz neu beleben – ohne Lärm, Gestank und Blechlawine. Im Bild: Ecke Gärtnerstraße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

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Nach langem hin und her ließ sich die Verkehrswende auch in der Schöneberger Grunewaldstraße nicht aufhalten. Auf beiden Fahrbahnseiten wurde jeweils eine Spur für Autos stillgelegt und als geschützten Radstreifen für Velos umgebaut.

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Straßen, in denen nie wieder Autos sein werden. In Friedrichshain entstehen dieser Tage neue autofreie Zonen – hier in der Simplonstraße. Kaum vorstellbar, dass bis vor kurzem alles voller Autos war. Und wie chic sind bitte die neuen Black ’n White Poller?!

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Berliner Senat in a nutshell: Die Tram 21 soll seit Jahren eine neue Strecke bekommen, direkt zum Ostkreuz. Die alte Trasse ist bereits stillgelegt, doch die neue Strecke lässt auf sich warten. Dafür entsteht jetzt am Ostkreuz eine neue Steinwüste – genau dort, wo künftig die Tram 21 fahren soll.

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