Ich kann die Hutablage im Zug für den Transport von Latten und Brettern sehr empfehlen. Brettlängen bis ca. 8-10 m sollten kein Problem sein.
Stefan
@baschgler.bsky.social
Irgendwo zwischen Vienna-Village und Caldaro City.
Hab davor am Bahnhof Mürzzuschlag eine frische Garnitur vom Coradia Stream gesehen, scheinbar wurden in der Steiermark Testfahrten gemacht und die Züge sind für Südtirol.
Hab mich bei der Hitze gefragt, ob der Nussberg in Wien so bissl wie der Ritten für Bozen sein könnte, alla Sommerfrische fuori città. Kurzum: Nein, kann er nicht. Ich war davor oben, und es war nur minimal kühler. Den Aufstieg partout nicht wert. Aber man darf wohl noch träumen. Von der Kühle.
Manchmal schau ich in die Geldtasche und erschrick kurz weil ich glaub, ich hätte meine (italienische) Identitätskarte verloren. Das alte, sperrige Papierkartl hat jahrelang den einzig möglichen Platz belegt. Hab den Wechsel zur Scheckkarte noch immer nicht ganz drinnen.
Auf meiner täglichen Radstrecke am Donaukanalradweg wurde eine enge, uneinsehbare Stelle baulich deutlich verbessert.:) An genau dieser Stelle hatte ich 3 Beinahekollisionen. Zugegeben, zwei davon durch wilde Raudi-Rennradler. Aber jedenfalls eine sinnvolle Verbesserung!
Diese Woche hatte ich einen Lektor aus Ostdeutschland. Neben seiner fachlichen Expertise (Schweißtechnik) fand ich den sächsischen Dialekt super spannend, sodass ich nebenher immer wieder Wörter und Redewendungen aufgeschrieben habe.
Freunde waren auf Wienbesuch, und das Hundertwasserhaus stand auf dem Programm. Ich find ja: Spittelau HW Müllverbrennungsanlage + Würstlstand-Pause davor ist die coolere Kombi. Aber mit meinem Vorschlag konnte ich mich bei ihnen nicht durchsetzen. Glaub wegen Müllverbrennung und so.
Die Donauinsel füllt sich mit betrunkenen Menschen, es wird Sommer in Wien.
An meiner Spazierroute wurden Grünstreifen erneuert. Spannend ist, dass eine Rollrasen-Variante ohne Bewässerung gewählt wurde. Diese steht im Kontrast zur Staudenbeet-Strategie, die die Stadt Wien seit 2017 verfolgt und aus der klimafitte, pflegeleichte Grünanlagen resultieren. 1/2
Immer wieder treffe ich beim Radeln in Wien denselben älteren Herrn auf E-Bike (Biker-Gruß ist schon am Start) Faszinieren ist dabei die absolute Nicht-Korreliertheit unserer Begegnungen. Keine Routine, kein Muster, nur Zufall. Selbst nach meinem Umzug (10 km Distanz) kreuzen sich unsere Wege noch.
Mein Antrag auf Briefwahl fürs Referendum in Italien wurde von meiner Heimatgemeinde nicht akzeptiert, weil ich ihn mit ID Austria digital signiert hatte. Ich musste ihn händisch unterschrieben nachreichen. Laut ID Austria ist die Signatur eigentlich EU-weit gültig. Hatte jemand schon diesen Fall?
Sprachliches Experiment: Wenn Jugendsprache nur in Südtirol entstanden wäre … Btw: Ich finde Jugendsprache sehr spannend und sie ist gut so, wie sie ist! Also keine Kritik – nur eine wilde Wortklauberei.
Das Gartenbaukino ist wie ein Autokino, nur dass alle zu Fuß kommen.
War grad Hamnet im Kino und kann mich lang nicht mehr daran erinnern, dass Leute im Saal so geweint haben. Schon sehr traurig, dieser Film. Aber dann auch wieder schön.
Sonntags in der U6 riecht es manchmal nach verkatertem Zwiebelrostbraten.
In jeder Stadt gibt es im Großen immer das Kleine. Die Muster sind dieselben, bloß schwieriger zu erkennen, und man kann ihnen einfacher entfliehen.
Eine der ersten sprachlichen Veränderungen, die ich bei mehreren Expat-Freunden, die in deutschsprachigen Großstädten leben, beobachten konnte, war, dass beim Dialektgebrauch das "volle" durch "sehr" ersetzt wird.
Der Einsatz von KI ist immer so eine Sache, zum Programmieren aber schon sehr nützlich. Im Dezember habe ich den Wiener Nebel anhand von Bildern nach seiner Intensität sortiert: Mit OpenCV wurden verschiedene Bildmerkmale angschaut, normalisiert und zu einem gewichteten Nebel-Score zusammengeführt.
Heut am Marktplatz hab ich das Poppenwagele einer Bekannten "genaggelt", während sie kurz im Geschäft war. Etwas später fragte man meine Mutter, ob sie Oma geworden sei. Der Dorfplatz ist eine Bühne, wo alles gesehen und kommentiert, aber auch viel spekuliert wird.
Faszinierend an den fliegenden Fassadenfliesen der Bibliothek Kaltern ist, dass auch vollständig im Verbund stehende Fliesen herabfallen. Zu vermuten wäre ein Ablösen wohl eher an exponierten Übergangsstellen. Naja wenns im Dorf langweilig wird, muss man die Unterhaltung nur suchen.
Bozen (Christkindlmarkt) am 23.12.: Wo Expats nach langer Zeit wieder auf Locals treffen und sich für kurze Augenblicke wieder als solche fühlen.
Bin ich ein überempfindlicher Städter geworden? (Ziemlich sicher.) Aber irgendwie finde ich es nicht so cool, dass in Kaltern bereits Grundschulkinder unter dem Vorwand der Tradition mit Wein konfrontiert werden. Ich kann jetzt nicht sagen, ob dabei auch die negativen Aspekte behandelt werden …1/2
Das Gute am Livestream der Gemeinderatssitzung ist die Möglichkeit, nebenbei und ungestört zu snacken.
Ich hätte gern, dass die Touristengruppen in der Stadt nur in Zweierreihen (cute idea: Hand in Hand wie in der Grundschule) durch die Straßen gehen um der häufig lokal auftretenden räumlichen Gleichverteilung innerhalb von Reisegruppengefügen im städtisch begrenzten Raum entgegenzuwirken.
Wenn es darum geht, den Kalterer See für die Öffentlichkeit zu öffnen, werden einige Vertreter des Gemeinderats zu Umweltschützern und die Overtourism-Karte wird gespielt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Kalterer Bürger*innen hätten sich eben früher darum kümmern sollen.
Hab als Einschlaflektüre grad Donna Leon am Start, bin wohl in einer Venedig-Phase. Mich triggert aber, dass Commissario Brunetti so wenig im Haushalt mithilft. Immer kocht seine Frau. Würde mir echt öfter Krimikommissare wünschen, die auch mal staubsaugen müssen, bevor die Handschellen klicken.
Einkaufen im Einkaufszentrum ist wie eine Umarmung, bei der man gleichzeitig ausgsacklt wird.
Wurde neulich gefragt, ob ich Deutscher sei. In Wien rede ich manchmal schöner, damit man mich versteht (aka „den Lanz machen“). Das Schlimme daran ist nicht, für einen Deutschen gehalten zu werden, sondern die Erkenntnis, dass man seinen gewachsenen Dialekt verliert. Aber so ist Sprache, I guess.
Meine Südtiroler Heimatgemeinde hat jetzt für die Ratssitzungen einen Livestream eingerichtet, was echt cool ist. So kann ich auch von Wien aus zuschauen. Ich finde aber einfach nirgends, wann die nächste Sitzung stattfindet. Wird das normalerweise nicht irgendwo bekanntgegeben?