Carl Einstein

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Homme de Lettres

Doch auch bei neuartigerer Haltung brach stets das Eklektische dieser reproduktiveren Natur durch. Man verbindet allerdings sehr gewissenhaft Dekoratives mit leichteren tektonischen Mitteln. Der Charakter bleibt dr gleiche, doch die Einflüsse wechseln.

Schließlich man wird sehen. Wir alle machen Fragmente. Sonst wiederholte Braque seine Themen nicht immer, Benn ritte nicht die gleichen Zustände und Picasso triebe seinen Talmud nicht durch 6 Stile. Man muss das wissen und sich amüsieren.

wir begreifen nicht oder kaum - unsere elementaren Schöpfungen - seien es die Götter oder die Sprache - darum müssen wir diese glauben dh es dünkt uns, sie seien uns wie ein unentrinnbares Schiksal auferlegt

Man spricht genug, wie es um die Autoren bestellt ist. Meist Nebenköpfe, ob ältlich oder fauve; denn die gewendete Terminologie, die nur Hetze verleugnender Metaphern bedeutet, lächert. Ich liebe sie nicht, diese flinken Arrivisten des Neutönchens; sie wagen nicht die Elemente, ihnen unbekannt.

Aber vielleicht ist das ganze Blödsinn. Ich glaube es allerdings nicht. Nur gewöhnt man sich sprachlich ungern um und ist in Litteratur konservativer als irgendwo anders, zumal die meisten das Handwerk auf gut Glück betreiben.

Italien an sich macht einen schlechten Eindruck. Kein Mensch wagt ein offenes Wort, niemand lacht mehr, man sieht nur verschlossene Gesichter und Uniformen. Wirtschaftlich geht es den Leuten schlecht. Dies wagen sie zu sagen.

Besiegte Religionen und besiegte Götter. Die Geschichte der Chimären. Das Entstehen der Groteske aus religiösen, sozialen, moralischen und biologischen Urteilen. Der besiegte Gott. Die besiegten Elemente. Besiegte Völker und das Häßliche.

Die Addition, eine schlechte Leidenschaft des Entselbsteten, bemächtigte sich der Vorräte. Und nicht nur dieser; man zerlegt und analysiert (Grundeigenschaft des Unproduktiven) den Gegenstand, (1/2)