Und weiter geht's mit dem Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache! In der neuesten Lieferung findet man Wörter wie Zulp, Zält, Zälte, Zältli, zam, Zaum, Zyme, zimli, Zumme, Zim(b)er, zimper, Zumpel, Zan(d), zane, zanne, zänne, Munizääm, Rinderzääch, Schwyzäne, Zei und Zeine.
Schweizerisches Idiotikon
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Das «Schweizerische Idiotikon» oder «Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache» dokumentiert in 17 Bänden 150'000 Wörter aus 700 Jahren.
Ist Pflanzen «beschütten» grob? «tränken» liebevoll? «netzen» (nass machen) und «feuchten» gehemmt? «spritzen» (spriessen machen) empathisch? Und «wässern» nüchtern-sachlich-langweilig? Sie sehen: Pflanzen Wasser geben ist kompliziert: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
Die Schweiz ist im Tschuttifieber! Doch woher kommt eigentlich das schweizerdeutsche Wort «tschutte» überhaupt? Es kommt von englisch «to shoot» ‘schiessen; den Ball kicken’, und erinnert daran, dass der Fussballsport aus England in die Schweiz gekommen ist. anglizismen.idiotikon.ch/scans/shoot/
Des Idiotikonredaktors Tiefschlag des Monats: In unserem Wörterbuch fehlt ein Artikel «schwīzertǖtsch» !!! Es finden sich zwar grob-, chue-, chüejer-, chalber-, pūre-, bȫs-, blag- [= kadaver-] und schlëchttǖtsch sowie basel-, bërn- und züritǖtsch – aber kein schwīzertǖtsch!
Unsere Bedeutungsangaben werden mittels Belegen nachgewiesen. Wenn uns Editionen oder Abschriften zweifelhaft erscheinen, fragen wir in den einschlägigen Staatsarchiven nach, wo man uns bereitwillig hilft. Früher ging das förmlicher zu als heute, siehe die Antwort aus Basel an unseren Otto Gröger.
Zum 24. Juni: Wänn s vor Johanni wenig wätteret, so vil mee wätteret nachher. Schwynt vor Johanni de Rhy, git s en sure Wy. Vor Johanni grossi Wasser, no Johanni chlyni Brot. Kräutlein wirken nur, wenn man sie am Johannstag pflückt. Baden ist gefährlich. Und auf keinen Fall auf Kirschbäume steigen!
Unser Jahresbericht 2025 wurde genehmigt! Er informiert über unsere Arbeit, enthält einen Aufsatz über Variation und Wandel im Zürichdeutschen und führt die Jahresbibliographie zum Schweizerdeutschen fort. idiotikon.ch/Texte/Jahres...
An der 66. Jahresversammlung der Walservereinigung #Graubünden in Fideris war auch das Schweizerische Idiotikon vertreten. #Walserdeutsch ist in unserem Wörterbuch sehr gut vertreten, denn die Walser und Walserinnen publizieren fleissig Belletristik und Wörterbücher!
«#Bünzli» und «#bünzlig» sind erzschweizerische Wörter! Für ein Filmprojekt an der FH Graubünden haben wir intensiv der Herkunft und der weiteren Entwicklung dieser Wörter nachgespürt – hier unsere Nachforschung: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
So sieht das aus, wenn wir am Dienstagmorgen Familiennamen erklären: Wir sind direkt mit dem Radiostudio verbunden (anders als am Donnerstagabend, für den die Aufnahmen im Voraus im Radiostudio gemacht werden). Hier erläutert unsere Kollegin Gabriela Bart den Namen Amstad!
Manchmal macht man als Idiotikonredaktor hübsche Entdeckungen – so haben wir in einer unserer zahlreichen literarischen Quellen uns selbst erwähnt gefunden ... (siehe Fotos) 😃
Das Phonogrammarchiv der Universität Zürich sucht einen neuen Leiter, eine neue Leiterin: jobs.uzh.ch/offene-stell....
UZH: Archivleiter(in) des Phonogrammarchivs der Universität Zürich
Das Phonogrammarchiv der Universität Zürich ist das älteste Tonarchiv der Schweiz. Es bewahrt und dokumentiert eine einzigartige Sammlung historischer Tonaufnahmen aus den Mundarten aller Schweizer La...
jobs.uzh.ch
«Vergissmeinnicht» und «Rührmichnichtan» kennt jeder. Aber «Schmöckdra» und «Schabab»? Und warum sprechen die Pflanzen überhaupt mit uns? In unserer neusten Wortgeschichte befassen wir uns mit Pflanzennamen, die als Satznamen gebildet sind. www.idiotikon.ch/wortgeschich...
Christoph Landolt war am Wettbewerb von «Schweizer Jugend forscht» Experte. Sein Mentee Lukas Fischer hat mit «Zwischen Schwiiz und Schtetl. Analyse des jiddischen Dialekts der Jüdischen Gemeinde Agudas Achim Zürich» Goldmedaille und Sonderpreis der Schweiz. Sprachwissensch. Gesellschaft gewonnen!
Schweizerdeutsch ist auch in Armenien ein Thema! Schön, hat die Schweizer Botschaft am Aktionstag Deutsch in Gjumri den «Kleinen Sprachatlas der deutschen Schweiz» (KSDS) präsentiert hat. Wörterbuch (Idiotikon) und Sprachatlas (SDS) sind die Grundlagenwerke der CH-Dialektologie. bit.ly/4d0M1EL
Wir haben uns sehr gefreut, beim Aktionstag Deutsch in Gjumri dabei zu sein. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen aus der Region Shirak und aus Jerewan sind dem Ruf in die… | Embas...
Wir haben uns sehr gefreut, beim Aktionstag Deutsch in Gjumri dabei zu sein. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen aus der Region Shirak und aus Jerewan sind dem Ruf in die zweitgrö...
bit.ly
Woher kommt das Wort «Zunft»? Warum spricht man es «Zouft» aus? Und wie viel Antike, wie viel Mittelalter, wie viel Napoleon und wie viel 19. Jahrhundert steckt eigentlich in den heutigen Zünften? Lesen Sie unseren neuesten Blogbeitrag: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
Barbara Stammler hat 1990 –1994 und 2015–2026 am Schweizerischen Idiotikon gearbeitet – als studentische Hilfskraft, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bibliothekarin und Sekretärin. Wir danken ihr ganz herzlich für ihr langjähriges Mitwirken zugunsten unseres Wörterbuchunternehmens!
Zum Glück werden wir aus Berlin daran erinnert, dass heute der 200. Geburtstag des Gründers unseres Wörterbuchunternehmens ist! 😄
#OTD 200 years ago, Friedrich Staub (1826–1896) was born 🎉 He is best known as a dialectologist and lexicographer, and the founder of the Swiss German Dictionary (@ch-idiotikon.bsky.social). A sound law in the Alemannic dialects of German, known as Staub’s Law, bears his name. #LinguisticBirthdays
Was ist der Hohe Donnerstag? der Stille Freitag? der Zimpfeltag? der Hübsche Dienstag? was Maienostern? Und wussten Sie, dass der Karfreitag noch gar nicht so lange ein sog. hoher Feiertag ist? Unser neuester Blogeintrag gibt Auskunft: www.idiotikon.ch/wortgeschich... #schweizerdeutsch #ostern
Hilfe – Berliner Mäuse fressen unsere Belegzettel für das Wort «Gebûrzunft»! (Nein, kein product placement – die Firma Aseli zahlt uns nichts ...)
Der Idiotikonartikel «Gemeinderat» wurde 1908 geschrieben und zeugt von wenig Wertschätzung für dieses Gremiums im Volk. So sagt ein Bauer über seine Kuh, die nicht zum Brunnen will: «Si muess i Gmeindroot, so leert si suuffe.» Und das Kinderspiel «Gmäindröötle» hat es auch in sich, siehe Foto ...
Was hat es mit Wörtern wie «Semmeli», «Püürli», «Mutschli», «Migga», «Weggli», «Schwööbli», «Murre» und «Schlumbergerli» auf sich? Lesen Sie den neuesten Beitrag auf unserem Wortgeschichten-Blog! www.idiotikon.ch/wortgeschich... #schweizerdeutsch #mundart #dialekt #brot #essen
Neulich fragte uns jemand, ob es ein «Idiotikon für Musik aus der Schweiz» gebe. Ein «Musiklexikon der Schweiz» ist tatsächlich in Arbeit – zwar nicht bei uns, aber wir vom Idiotikon könnten aus unserem Archiv einen «Appenzeller Kühreihen nach der eigentlich ächten National-Melodie» beisteuern!
Am 2. Februar ist Liechtmess. Von nun an werden die Tage schnell länger: «Vom kürzesten Tag bis zur Lichtmess ist der Tag im Ganzen nur einen Hahnenschritt länger geworden, von Lichtmess an nimmt die Tageslänge dagegen jeden Tag um einen Hahnenschritt zu.»
Unsere Redaktionsmitglieder sind auch als Experte und Coach bei «Schweizer Jugend forscht» tätig. Derzeit betreut Christoph Landolt eine Arbeit zum Thema «Zwischen Schwiiz und Schtetl» – eine Analyse des chassidischen Jiddisch in Zürich. Auch in internationaler Perspektive ein innovatives Thema!
Gibt es einen Winterthurer Dialekt, der sich vom Zürcher Dialekt abhebt? Gioia Jöhri von der Winterthurer Onlinezeitung WNTI besuchte die Idiotikonredaktion, und es wurden eine Reihe von Wörtern besprochen, die von Leserinnen und Lesern eingesandt worden waren: wnti.ch/a/wer-nid-se...
«Wer nid seit isch gschiid»
Letzte Woche habe ich euch nach Winterthurer Wörtern gefragt. Es kam eine Menge zurück: «Winde», «Zinnä», «Gfätti», «Binätsch», «Pünt», «Buggele» oder «Elggermaa». Mit Christoph Landolt, einem Mundart...
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#Putsch ist neben «Müesli» der wohl grösste Exportschlager der #Schweiz – nicht inhaltlich (die letzten Putsche in der Schweiz fanden im 19. Jahrhundert statt), aber lexikalisch. Im Idiotikon-Blog «Wortgeschichten» beleuchten wir das Wort in sprachlicher Hinsicht. www.idiotikon.ch/wortgeschich...
Bei den Erhebungen für den Sprachatlas der deutschen Schweiz wurden auch rund 12'500 Fotos gemacht. Die Negative wurden gescannt, mit Metadaten annotiert und wo möglich mit den Karten des Sprachatlasses und den Lemmata des Schweizerischen Idiotikons verknüpft. sprachatlas.ch/bilder
Das sind die Drei Idiotikon-Könige des 6. Januar 2026! Einer dank einem Sprüngli-, einer dank einem Buchmann- und einer dank einem Bachmann-Kuchen (ja, gleich drei Teammitglieder haben einen mitgebracht ...). Und der Fund des Plastikkönigs ging doch tatsächlich schön der Anciennität nach ... 😃