Carsten v. Wissel

@cvwissel.bsky.social

Social Scientist, https://sciencepolicyaffairs.de, https://postpandemitopia.de

Seit gestern hängen in Berlin die Plakate und einmal mehr Frage ich mich wer die den Grünen denn gemacht hat: öde Portraitfotos, seltsame Gemüsebilder, fade Farben, negativer Gestus. Die Konkurrenz hat jdf. die besseren Fotografen. Schade wieder mal.

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Was mir bei meinem ersten wochenlangem Berlinaufenthalt seit gut 10 Jahren auffällt: 1. Die Autos sind größer geworden, bei zunehmender Anzahl. Der Anteil großer SUV ist noch einmal größer geworden. 2. Ökologischer Stadtwandel ist praktisch zum Erliegen gekommen,

Was da so in diesen rechtsdrallenden Fantasiewelten zusammengekocht wird, es hört damit nicht auf und es wird nicht besser. Eine länglich-abstruse Melange aus anekdotisch verquirlter Ignoranz, die völlig von der Agenda der dem Fach gegnerischen Stimmen absieht. Verlinken mag ich den Unfug nicht.

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Auf dem Bild ist die "Vegetative Plastik" von Justus Chrukin, von 1956 oder 1965 (die Forschungslage ist da offenkundig unklar). Die Plastik steht einfach kommentarlos auf dem Rasen vor einem Wohnblock aus den 1920er oder 1930er Jahren.

Bronzeplastik "Vegetative Plastik" von Justus Chrukin, Kreuznacher Str. 22 in Berlin Wilmersdorf.

Schlecht ist dieser Essay bestimmt nicht, dennoch plätscherte meine Lektüre dahin, durch diverse mittellange Bahnfahrten und zwei Nachmittage. Es bleibt der Eindruck, dass sein Autor irgendwann mittendrin das Interesse an dem Schreibprojekt verloren hatte. Ich bin lesend dabeigeblieben,

Das ist mal ein gut ausrecherchierter Artikel über die Unterseite des Politikbetriebs. Bedrückend daran ist auch, dass es genau diese Art von Jobs ist, über die Mandatsträger:innen ausgesucht werden. Nur wer unter solchen Konditionen nicht aneckt, hat Chancen auf ein Mandat. taz.de/Mitarbeiter-...

Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten: Zwischen Buddy und Butler

Ein Mitarbeiter der SPD-Abgeordneten Maja Wallstein verklagt seine Chefin. Die Grünen wehren sich gegen Betriebsrat und Tarifvertrag. Beuten Bundestagsabgeordnete ihre Mitarbeiter aus?

taz.de

Ist es eigentlich symptomatisch für Berlin, dass nicht die ideologisch hochgedrehte rückwärtsorientierte Verkehrspolitik oder der Fördergeldsumpf diesen Regierenden zu Fall bringt, sondern sein strategisch-opportunistisches Verhältnis zu Sachverhalten?

S.4 des Tagesspiegels vom 11.07.2026.

Was Becky Chambers da geschrieben hat, ist ein in vielerlei Hinsichten interessantes kleines Buch. Der Text ist nicht nur voll mit reichlich interessanten ethischen Reflexionen, sondern schafft es auch dem unter dem Begriff Transhumanismus geführten Diskurs eine ganz andere Wendung zu geben

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Ich brauche Rat, wie man mit Orthopäden (immer Männer, deshalb ungegendert) und ihren Praxen umgehen kann. Bei noch keiner medizinischen Subprofession bin ich einer derart toxischen Verschränkung sozialer Inkompetenz und mikrostrategiescher Eigeninteresseorientierung begegnet.

Diese (hier so einigermaßen populäre) Idee, eigentlich alle, außer man selbst, seien kaum unterscheidbar faschisierend und da zu differenzieren lohne doch nicht: Welches politische System will man damit eigentlich betreiben?

Wenn sich die quasibeamtenhaftige Haltungslosigkeit öffentlich rechtlich bezahlter Journalisten mit deren Denkfaulheit verbindet, kommt es zu solchen Nachdenklichkeit simulierenden, tatsächlich aber stockdummen Fragen.

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historians are divided on whether trump was actually a real person, or the stories of a large series of petty tyrants over a period of perhaps 100 years whose stories got merged and blended together back when AI was unsophisticated and new