Wolfgang Streeck sieht in den Landtagswahlen 2026 den Anfang vom Ende der politischen Mitte. Aus ihrem Zerfall könnte ein neues Parteiensystem hervorgehen, argumentiert er in der neuen Ausgabe des Jacobin Journals.👇 jacobin.de/wolfgang-str...
Jacobin Magazin
@jacobinmagazin.bsky.social
Jacobin liefert sozialistische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Kultur. Abonniere jetzt unser Printmagazin 👉 http://jacobin.de/abo
»Als Reaktion auf die höhere Inflation werden die Zentralbanken wohl die Zinsen anheben. Dahinter steht die Absicht, Arbeiterinnen und Arbeiter davon abzuhalten, Lohnerhöhungen zu fordern, um ihr Einkommen zu sichern«, prognostiziert Grace Blakeley im neuen Jacobin Journal.
Krieg macht das Leben teurer
Die dauernde Eskalation im Nahen Osten feuert auch die Krise der Lebenshaltungskosten weiter an. Soll die Inflation nicht den Rechten in die Karten spielen, mĂĽssen Linke die Verantwortlichen klar benennen.
jacobin.de
1919 eroberten Sozialisten das Wiener Rathaus und gingen neue Wege, um die damalige Wohnungsnot zu beheben. Das Rote Wien zeigt, was linke Stadtpolitik leisten kann.
Wie das Rote Wien die Wohnungsfrage beantwortete
Im Jahr 1919 eroberten Sozialisten das Wiener Rathaus und gingen neue Wege, um die dramatische Wohnungsnot in der Stadt zu beheben. Das Rote Wien kann auch heute noch als Inspiration fĂĽr linke Stadtpolitik dienen.
jacobin.de
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen ausgerufen. Druck von links bekommt er von der radikalisierten Mieterbewegung.
Sanchez' progressive Regierung scheitert an der Wohnungsfrage
Spanien boomt, doch für viele Mieterinnen und Mieter wird das Leben unbezahlbar. Während Pedro Sanchez vor den Immobilienfonds zurückschreckt, wächst der Widerstand – und mit ihm eine neue Mieterbewegung, die sich auf Klassenkampf und Organisierung beruft.
jacobin.de
Sevim Dagdelen vom BSW wurde auf einer Friedensdemonstration ausgebuht. Dass sich das BSW in der Friedensbewegung breitmachen konnte, ist ein Versäumnis der Linken.
Wie die Linke dem BSW die Friedensbewegung ĂĽberlieĂź
Sevim Dagdelen wurde auf einer Friedensdemonstration ausgebuht, weil das BSW immer wieder mit der AfD kokettiert. Aber dass es sich in der Friedensbewegung ĂĽberhaupt breitmachen konnte, liegt auch an der Linken: Sie hat das Feld jahrelang anderen ĂĽberlassen.
jacobin.de
»Während Ursula von der Leyen und ihre Kommission vom ›European Green Deal‹ abgerückt sind und nun alles daran setzen, die EU zu einem umfassenden Militärblock auszubauen, soll die deutsche Linke ihren Frieden mit diesem Block suchen«, schreibt David Noack in der Oktoberausgabe des Jacobin Journals.
Nein, die EU ist kein progressives Projekt
Teile der Linkspartei verfolgen eine Annäherung an den außenpolitischen Mainstream der Bundesrepublik. Das hieße jedoch, 175 Jahre Geschichte und kritische Theoriebildung zu internationalen Beziehungen und zur EU auszublenden.
jacobin.de
Das BSW hat in der Friedensbewegung schnell Fuß gefasst. Die Linke muss dort um sozialistische Positionen kämpfen – und dafür braucht es zunächst Selbstkritik.
Wie die Linke dem BSW die Friedensbewegung ĂĽberlieĂź
Sevim Dagdelen wurde auf einer Friedensdemonstration ausgebuht, weil das BSW immer wieder mit der AfD kokettiert. Aber dass es sich in der Friedensbewegung ĂĽberhaupt breitmachen konnte, liegt auch an der Linken: Sie hat das Feld jahrelang anderen ĂĽberlassen.
jacobin.de
Für viele Mieterinnen und Mieter in Spanien wird das Leben unbezahlbar, doch Pedro Sánchez zögert, sich mit den Immobilienfonds anzulegen. Eine neue klassenkämpferische Mieterbewegung leistet Widerstand.
Sanchez' progressive Regierung scheitert an der Wohnungsfrage
Spanien boomt, doch für viele Mieterinnen und Mieter wird das Leben unbezahlbar. Während Pedro Sanchez vor den Immobilienfonds zurückschreckt, wächst der Widerstand – und mit ihm eine neue Mieterbewegung, die sich auf Klassenkampf und Organisierung beruft.
jacobin.de
»Wenn Menschen hungrig oder obdachlos sind, haben sie nicht sonderlich viel Energie, um über Moral nachzudenken. Doch wenn ihre Mägen nicht mehr knurren, fangen sie an, über Gerechtigkeit nachzudenken«, sagt die Philosophin Susan Neiman im Gespräch mit Kristen Ghodsee.
Susan Neiman: Warum die Linke vom Bösen sprechen muss
Die Linke hat sich das Wort »böse« abgewöhnt, die Rechte nutzt Moral dafür umso lieber. Susan Neiman warnt: Wer auf moralische Sprache verzichtet, überlässt das Feld denen, die sie für unmoralische Ziele einsetzen.
jacobin.de
Der Sozialismus, wie Wilhelm Weitling ihn verstand, war eng mit der Vorstellung von Freiheit verknüpft – aber nicht mit unserer heutigen liberalen Vorstellung von Freiheit. Wer wirklich frei sein will, braucht Löhne, von denen man leben kann und eine würdige Rente.
Wilhelm Weitlings moralischer Sozialismus
Heute vor 218 Jahren wurde Wilhelm Weitling geboren. Der Zeitgenosse von Karl Marx wollte mit Bibel und Kommunismus eine gerechte Gesellschaft begründen – sein Werk zeigt, dass Sozialismus und Christentum nicht immer Gegensätze sein müssen.
jacobin.de
»Es wäre vorstellbar, dass der Merz-Flügel der CDU als Gegenleistung für seine Zustimmung zu einem AfD-Verbotsantrag darauf bestehen würde, dass nicht nur die AfD, sondern auch die Linkspartei überprüft wird – vielleicht wegen ›Antisemitismus‹?«, schreibt Wolfgang Streeck im Jacobin Journal.
Auf dem Weg zu einem multipolaren Parteiensystem
Nach den Landtagswahlen 2026 zeichnet sich das Ende der politischen Mitte ab. Aus ihrem Zerfall könnte ein neues Parteiensystem hervorgehen – mit mehr Parteien, breiteren Bündnissen und experimentelleren Regierungen.
jacobin.de
Die andauernde Eskalation im Nahen Osten lässt die Ölpreise in die Höhe schnellen. Warum die Lebenshaltungskrise noch lange nicht vorbei ist, erklärt Grace Blakeley in ihrer neuen Kolumne im Jacobin Journal. 👇 jacobin.de/krieg-teueru...
Moral gehört nicht der Rechten. Die Philosophin Susan Neiman warnt Linke in ihrem neuesten Buch »Nennen wir es böse« davor, jenen das Feld zu überlassen, die moralische Sprache für unmoralische Ziele einsetzen.
Susan Neiman: Warum die Linke vom Bösen sprechen muss
Die Linke hat sich das Wort »böse« abgewöhnt, die Rechte nutzt Moral dafür umso lieber. Susan Neiman warnt: Wer auf moralische Sprache verzichtet, überlässt das Feld denen, die sie für unmoralische Ziele einsetzen.
jacobin.de
Heute vor 218 Jahren wurde Wilhelm Weitling geboren, der eine kommunistische Bibelauslegung propagierte. Sein Werk zeigt, dass Sozialismus und Christentum nicht immer Gegensätze sein müssen.
Wilhelm Weitlings moralischer Sozialismus
Heute vor 218 Jahren wurde Wilhelm Weitling geboren. Der Zeitgenosse von Karl Marx wollte mit Bibel und Kommunismus eine gerechte Gesellschaft begründen – sein Werk zeigt, dass Sozialismus und Christentum nicht immer Gegensätze sein müssen.
jacobin.de
The new (German language) @jacobinmagazin.bsky.social Journal features an extensive article on arms production in Austria. Including my own comments on the limited potential of arms producers to compensate for other sectors' job losses. jacobin.de/rheinmetall-...
Wie viel Rheinmetall ist noch neutral?
In ganz Europa boomt die Rüstungsindustrie. Das neutrale Österreich hat von dieser Entwicklung bisher wenig profitiert – und will das künftig ändern.
jacobin.de
»In der österreichischen Politik gibt es ein offenes Bekenntnis dazu, künftig mehr am Geschäft mit den Waffen verdienen zu wollen«, schreibt @magdalenab.bsky.social im neuen Jacobin Journal.
Wie viel Rheinmetall ist noch neutral?
In ganz Europa boomt die Rüstungsindustrie. Das neutrale Österreich hat von dieser Entwicklung bisher wenig profitiert – und will das künftig ändern.
jacobin.de
»Es ist ein Kennzeichen eines zerfallenden Staatswesens, wenn die Arbeiterklasse im eigenen Land vernachlässigt wird, während im Ausland sinnlose Kriege geführt werden«, sagt die Ökonomin Mona Ali im Interview mit Jacobin.
Zerstört Trump das Dollar-Imperium?
Im Interview erklärt die Ökonomin Mona Ali, wie die USA die mächtigste Währung der Welt einsetzen, um ihr Imperium und ihre herrschende Klasse zu stützen – und wie Donald Trumps Leichtsinn das System zum Einsturz bringen könnte.
jacobin.de
Zurzeit arbeiten rund 1.500 Menschen bei Rheinmetall in Wien, 200 weitere sollen folgen. Österreichs Politik begrüßt das. Wie das neutrale Land von der europäischen Aufrüstung profitieren will, zeigt @magdalenab.bsky.social im neuen Jacobin Journal.
Wie viel Rheinmetall ist noch neutral?
In ganz Europa boomt die Rüstungsindustrie. Das neutrale Österreich hat von dieser Entwicklung bisher wenig profitiert – und will das künftig ändern.
jacobin.de
In der Linken gibt es immer wieder Versuche, die Partei außenpolitisch an den Mainstream anzunähern. Im neuen Jacobin-Journal argumentiert David Noack, dass diese Bemühungen nicht nur strategisch, sondern vor allem auch analytisch zu kurz greifen.
Nein, die EU ist kein progressives Projekt
Teile der Linkspartei verfolgen eine Annäherung an den außenpolitischen Mainstream der Bundesrepublik. Das hieße jedoch, 175 Jahre Geschichte und kritische Theoriebildung zu internationalen Beziehungen und zur EU auszublenden.
jacobin.de
Einst relativ offen, wird Chinas Internet heute streng kontrolliert. Doch wie Journalistin Yi-Ling Liu im Interview erklärt, heißt das lange nicht, dass das westliche Netz einfach »frei« und das chinesische »autoritär« ist.jacobin.de/china-intern...
Das chinesische Internet ist ein digitales Paralleluniversum
Chinas Internet war einmal relativ offen. Heute ist es ein streng kontrolliertes Ökosystem, das für Menschen im Westen eine weitgehend unbekannte Welt ist. Aber das heißt nicht, dass das westliche Internet »frei« und das chinesische »autoritär« ist.
jacobin.de
Wenn Menschen zu unterschiedlich wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft erklärt werden, was bleibt dann noch von der Idee politischer Gleichheit? Linke, welche die Leistungsgesellschaft propagieren, feiern ein System, das ihre eigenen Ideale aushöhlt.
Die Leistungsgesellschaft macht uns kaputt
Die Regierung macht »Leistungsgerechtigkeit« zum Leitprinzip. Doch wer Menschen nach Leistung sortiert, erklärt sie für unterschiedlich wertvoll – und untergräbt das Ideal der politischen Gleichheit, das Progressive eigentlich verteidigen sollten.
jacobin.de
Heute wird in Brasilien der nächste Präsident gewählt. Der linke Amtsinhaber Lula liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Flávio Bolsonaro, Teil der Polit-Dynastie der Bolsonaros.
In Brasilien liefern sich Mitte-Links und Ultrarechts ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen gibt es ein enges Rennen zwischen Lula und Flávio Bolsonaro. Die Wahl am Sonntag ist ein regelrechter Kampf zwischen den demokratischen Kräften Brasiliens und einem reaktionären Block, der zurück an die Macht will.
jacobin.de
»Die Beschäftigten in der krisengebeutelten Autoindustrie haben die strategischen Fehlentscheidungen nicht zu verantworten, die jetzt ihre Arbeitsplätze bedrohen«, schreibt Jonas Thiel.
Die Tarifrunde stellt die Solidarität in der Metallindustrie auf die Probe
Die IG Metall will Boom-Betriebe belohnen und Krisenbetriebe schonen. Das ist nachvollziehbar, aber diese Unterscheidung droht genau die Solidarität zu untergraben, von der Gewerkschaften leben.
jacobin.de
Das Ende der politischen Mitte bahnt sich an. Wolfgang Streeck sieht im neuen Jacobin Journal nach den letzten Landtagswahlen ein Parteiensystem im Umbruch: Mehr Parteien, breitere Bündnisse und experimentellere Regierungen könnten die Folge sein.
Auf dem Weg zu einem multipolaren Parteiensystem
Nach den Landtagswahlen 2026 zeichnet sich das Ende der politischen Mitte ab. Aus ihrem Zerfall könnte ein neues Parteiensystem hervorgehen – mit mehr Parteien, breiteren Bündnissen und experimentelleren Regierungen.
jacobin.de
In Brasilien wird morgen gewählt. Der langjährige Präsident und linke Ikone Lula versucht, die demokratischen Kräfte des Landes gegen einen reaktionären Block unter Führung von Flávio Bolsonaro zu vereinen.
In Brasilien liefern sich Mitte-Links und Ultrarechts ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen gibt es ein enges Rennen zwischen Lula und Flávio Bolsonaro. Die Wahl am Sonntag ist ein regelrechter Kampf zwischen den demokratischen Kräften Brasiliens und einem reaktionären Block, der zurück an die Macht will.
jacobin.de
Den ganzen Text von @magdalenab.bsky.social gibt es im neuen Jacobin Journal.👇 jacobin.de/rheinmetall-...
Immer wieder haben sich gerade jene Parteien, die behaupten, die Nation an die erste Stelle setzen zu wollen, als die eifrigsten Verräter der Interessen ihres eigenen Volkes erwiesen. Sich mit Trump und Netanjahu gut zu stellen, scheint schlichtweg wichtiger.
Europas Rechte leckt Trump die Stiefel
Rechtsradikale Parteien in Europa haben lange betont, sie würden ihre eigenen Länder an erste Stelle setzen. Doch heute unterstützen sie sklavisch den jüngsten Krieg der USA und Israels.
jacobin.de
Der Dollar hält das US-Imperium zusammen und sichert die Macht seiner Eliten. Im neuen Jacobin Journal erklärt die Ökonomin Mona Ali, wie das funktioniert – und weshalb Donald Trumps Leichtsinn das System zum Einsturz bringen könnte. jacobin.de/dollar-imper...
Zerstört Trump das Dollar-Imperium?
Im Interview erklärt die Ökonomin Mona Ali, wie die USA die mächtigste Währung der Welt einsetzen, um ihr Imperium und ihre herrschende Klasse zu stützen – und wie Donald Trumps Leichtsinn das System ...
jacobin.de
In den Jahren vor 1933 vertrat der Anwalt Hans Litten Sozialisten, Kommunisten und Opfer von Naziüberfällen. 1931 brachte er sogar Hitler in den Zeugenstand. Die Rote Hilfe vermittelte Litten die meisten Fälle, bezahlte ihn und stellte ihm Leibwächter.
Der Anwalt des Proletariats
Heute vor 120 Jahren wurde Hans Litten geboren. Als antifaschistischer Rechtsanwalt in der Weimarer Republik verteidigte er Sozialisten, Kommunisten und Opfer von Naziüberfällen – und brachte dabei Hitler höchstpersönlich vor Gericht.
jacobin.de
Rechtsradikale Parteien in Europa gaben sich lange als Verfechter nationaler Interessen. Im jĂĽngsten Krieg der USA und Israels aber zeigen sie sich unterwĂĽrfig.
Europas Rechte leckt Trump die Stiefel
Rechtsradikale Parteien in Europa haben lange betont, sie würden ihre eigenen Länder an erste Stelle setzen. Doch heute unterstützen sie sklavisch den jüngsten Krieg der USA und Israels.
jacobin.de