Jacobin Magazin

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»Als Reaktion auf die höhere Inflation werden die Zentralbanken wohl die Zinsen anheben. Dahinter steht die Absicht, Arbeiterinnen und Arbeiter davon abzuhalten, Lohnerhöhungen zu fordern, um ihr Einkommen zu sichern«, prognostiziert Grace Blakeley im neuen Jacobin Journal.

Krieg macht das Leben teurer

Die dauernde Eskalation im Nahen Osten feuert auch die Krise der Lebenshaltungskosten weiter an. Soll die Inflation nicht den Rechten in die Karten spielen, mĂĽssen Linke die Verantwortlichen klar benennen.

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»Während Ursula von der Leyen und ihre Kommission vom ›European Green Deal‹ abgerückt sind und nun alles daran setzen, die EU zu einem umfassenden Militärblock auszubauen, soll die deutsche Linke ihren Frieden mit diesem Block suchen«, schreibt David Noack in der Oktoberausgabe des Jacobin Journals.

Nein, die EU ist kein progressives Projekt

Teile der Linkspartei verfolgen eine Annäherung an den außenpolitischen Mainstream der Bundesrepublik. Das hieße jedoch, 175 Jahre Geschichte und kritische Theoriebildung zu internationalen Beziehungen und zur EU auszublenden.

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»Wenn Menschen hungrig oder obdachlos sind, haben sie nicht sonderlich viel Energie, um über Moral nachzudenken. Doch wenn ihre Mägen nicht mehr knurren, fangen sie an, über Gerechtigkeit nachzudenken«, sagt die Philosophin Susan Neiman im Gespräch mit Kristen Ghodsee.

Susan Neiman: Warum die Linke vom Bösen sprechen muss

Die Linke hat sich das Wort »böse« abgewöhnt, die Rechte nutzt Moral dafür umso lieber. Susan Neiman warnt: Wer auf moralische Sprache verzichtet, überlässt das Feld denen, die sie für unmoralische Ziele einsetzen.

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Der Sozialismus, wie Wilhelm Weitling ihn verstand, war eng mit der Vorstellung von Freiheit verknüpft – aber nicht mit unserer heutigen liberalen Vorstellung von Freiheit. Wer wirklich frei sein will, braucht Löhne, von denen man leben kann und eine würdige Rente.

Wilhelm Weitlings moralischer Sozialismus

Heute vor 218 Jahren wurde Wilhelm Weitling geboren. Der Zeitgenosse von Karl Marx wollte mit Bibel und Kommunismus eine gerechte Gesellschaft begründen – sein Werk zeigt, dass Sozialismus und Christentum nicht immer Gegensätze sein müssen.

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»Es wäre vorstellbar, dass der Merz-Flügel der CDU als Gegenleistung für seine Zustimmung zu einem AfD-Verbotsantrag darauf bestehen würde, dass nicht nur die AfD, sondern auch die Linkspartei überprüft wird – vielleicht wegen ›Antisemitismus‹?«, schreibt Wolfgang Streeck im Jacobin Journal.

Auf dem Weg zu einem multipolaren Parteiensystem

Nach den Landtagswahlen 2026 zeichnet sich das Ende der politischen Mitte ab. Aus ihrem Zerfall könnte ein neues Parteiensystem hervorgehen – mit mehr Parteien, breiteren Bündnissen und experimentelleren Regierungen.

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The new (German language) @jacobinmagazin.bsky.social Journal features an extensive article on arms production in Austria. Including my own comments on the limited potential of arms producers to compensate for other sectors' job losses. jacobin.de/rheinmetall-...

Wie viel Rheinmetall ist noch neutral?

In ganz Europa boomt die Rüstungsindustrie. Das neutrale Österreich hat von dieser Entwicklung bisher wenig profitiert – und will das künftig ändern.

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»Es ist ein Kennzeichen eines zerfallenden Staatswesens, wenn die Arbeiterklasse im eigenen Land vernachlässigt wird, während im Ausland sinnlose Kriege geführt werden«, sagt die Ökonomin Mona Ali im Interview mit Jacobin.

Zerstört Trump das Dollar-Imperium?

Im Interview erklärt die Ökonomin Mona Ali, wie die USA die mächtigste Währung der Welt einsetzen, um ihr Imperium und ihre herrschende Klasse zu stützen – und wie Donald Trumps Leichtsinn das System zum Einsturz bringen könnte.

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Zurzeit arbeiten rund 1.500 Menschen bei Rheinmetall in Wien, 200 weitere sollen folgen. Österreichs Politik begrüßt das. Wie das neutrale Land von der europäischen Aufrüstung profitieren will, zeigt @magdalenab.bsky.social im neuen Jacobin Journal.

Wie viel Rheinmetall ist noch neutral?

In ganz Europa boomt die Rüstungsindustrie. Das neutrale Österreich hat von dieser Entwicklung bisher wenig profitiert – und will das künftig ändern.

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In der Linken gibt es immer wieder Versuche, die Partei außenpolitisch an den Mainstream anzunähern. Im neuen Jacobin-Journal argumentiert David Noack, dass diese Bemühungen nicht nur strategisch, sondern vor allem auch analytisch zu kurz greifen.

Nein, die EU ist kein progressives Projekt

Teile der Linkspartei verfolgen eine Annäherung an den außenpolitischen Mainstream der Bundesrepublik. Das hieße jedoch, 175 Jahre Geschichte und kritische Theoriebildung zu internationalen Beziehungen und zur EU auszublenden.

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Wenn Menschen zu unterschiedlich wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft erklärt werden, was bleibt dann noch von der Idee politischer Gleichheit? Linke, welche die Leistungsgesellschaft propagieren, feiern ein System, das ihre eigenen Ideale aushöhlt.

Die Leistungsgesellschaft macht uns kaputt

Die Regierung macht »Leistungsgerechtigkeit« zum Leitprinzip. Doch wer Menschen nach Leistung sortiert, erklärt sie für unterschiedlich wertvoll – und untergräbt das Ideal der politischen Gleichheit, das Progressive eigentlich verteidigen sollten.

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Das Ende der politischen Mitte bahnt sich an. Wolfgang Streeck sieht im neuen Jacobin Journal nach den letzten Landtagswahlen ein Parteiensystem im Umbruch: Mehr Parteien, breitere Bündnisse und experimentellere Regierungen könnten die Folge sein.

Auf dem Weg zu einem multipolaren Parteiensystem

Nach den Landtagswahlen 2026 zeichnet sich das Ende der politischen Mitte ab. Aus ihrem Zerfall könnte ein neues Parteiensystem hervorgehen – mit mehr Parteien, breiteren Bündnissen und experimentelleren Regierungen.

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Immer wieder haben sich gerade jene Parteien, die behaupten, die Nation an die erste Stelle setzen zu wollen, als die eifrigsten Verräter der Interessen ihres eigenen Volkes erwiesen. Sich mit Trump und Netanjahu gut zu stellen, scheint schlichtweg wichtiger.

Europas Rechte leckt Trump die Stiefel

Rechtsradikale Parteien in Europa haben lange betont, sie würden ihre eigenen Länder an erste Stelle setzen. Doch heute unterstützen sie sklavisch den jüngsten Krieg der USA und Israels.

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Der Dollar hält das US-Imperium zusammen und sichert die Macht seiner Eliten. Im neuen Jacobin Journal erklärt die Ökonomin Mona Ali, wie das funktioniert – und weshalb Donald Trumps Leichtsinn das System zum Einsturz bringen könnte. jacobin.de/dollar-imper...

Zerstört Trump das Dollar-Imperium?

Im Interview erklärt die Ökonomin Mona Ali, wie die USA die mächtigste Währung der Welt einsetzen, um ihr Imperium und ihre herrschende Klasse zu stützen – und wie Donald Trumps Leichtsinn das System ...

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In den Jahren vor 1933 vertrat der Anwalt Hans Litten Sozialisten, Kommunisten und Opfer von Naziüberfällen. 1931 brachte er sogar Hitler in den Zeugenstand. Die Rote Hilfe vermittelte Litten die meisten Fälle, bezahlte ihn und stellte ihm Leibwächter.

Der Anwalt des Proletariats

Heute vor 120 Jahren wurde Hans Litten geboren. Als antifaschistischer Rechtsanwalt in der Weimarer Republik verteidigte er Sozialisten, Kommunisten und Opfer von Naziüberfällen – und brachte dabei Hitler höchstpersönlich vor Gericht.

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