TomMayerEuropa

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Gründungsmitglied von Der Standard, Europa/Nato-Korrespondent, zwitschere privat. Österreich ist meine Heimat, Brüssel meine Stadt, an vielen Orten zu Hause. Auch auf X @TomMayerEuropa

Lesetipp! 👇 wohltuend differenzierte kritische Betrachtung der Verbrechen rechtsradikaler Siedler in Westjordanland mit Duldung einzelner Minister von Doron Rabinovici. Eben kein pauschales Punzieren des demokratischen Israel als Kriegsverbrecherland www.profil.at/meinung/rabi...

Gastkommentar von Doron Rabinovici: Die Logik des Pogroms

Beim Vorgehen israelischer Siedler im Westjordanland handelt es sich um ein Pogrom, schreibt der jüdische Autor Doron Rabinovici. Die rechtsextremen Agitatoren richten sich auch gegen das demokratisch...

profil.at

Bundespräsident Van der Bellen hat Israel in NYC explizit „Kriegsverbrechen“ in Gaza und Westjordanland vorgeworfen. War das klug? Ja, meint Kollegin Flora Mori. Ich meine nein, politisch und diplomatisch für einen Präsidenten aus Österreich voll daneben. www.derstandard.at/story/300000...

Der Bundespräsident wirft Israel Kriegsverbrechen vor: Ist das klug? Ein Pro & Kontra

Die Kritik von Alexander Van der Bellen sorgt für Aufruhr. Zwei Standpunkte zu einem Thema, das in Österreich politisch zu den heikelsten gehört

derstandard.at

Mein Kommentar zur Lage in Deutschland: Merz sagt das Richtige, wenn er AfD als Partner scharf anlehnt, sich zu Euro/EU bekennt, substanzielle Reformen einmahnt. Es braucht keine Kanzlerdebatte, sondern harte Konfrontation mit Irrtümern der Radikalen www.derstandard.at/story/300000...

Kanzler Merz sagt das Richtige, zur AfD, zur EU wie auch zu Reformen

Deutschland braucht jetzt keinen Kanzlerwechsel, sondern scharfe inhaltliche Debatte zu europäischen Irrwegen der radikalen Parteien rechts wie links

derstandard.at

Die polit. Hysterie in Deutschlands Öffentlichkeit ist überzogen: Bei allem Respekt für Sachsen-Anhalt, aller nötigen Kritik an AfD, dieses Bundesland hat zwei Mio Einwohner. Wieso ein AfD-Erfolg dort das 84-Mio-Einwohner-Land auf den Kopf stellen soll, erschließt sich nicht.

Die Krankengeschichte des Vaters von SPÖ-Chef Babler geht in der Öffentlichkeit niemand etwas an! Finger weg von Kindern, Partnern, Geschwistern oder Eltern von Politikern, wenn sie nichts verbrochen haben. Ein journalistischer Übergriff im höchstpersönlichen Bereich. Von FPÖ angezündet.

Im Falter eine Story, die Kopftuchverbot für muslimische Kinder in der Schule mit der Kippa von Männern in Verbindung bringt. Leider etwas daneben: Die Kippa ist für Juden Ausdruck der Ehrfurcht und Demut vor Gott. Das Kopftuch soll sehr profan vor geilen Blicken der Männer schützen.

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Lugner soll die Diversion angenommen haben. Das bedeutet übrigens: Ohne unsere Recherchen wäre wohl nie öffentlich bekannt geworden, dass ein schwerwiegender Verdacht der NS-Wiederbetätigung über einem Landtagsabgeordneten schwebte, da eine Diversion ein Strafverfahren ohne Anklage beendet.

Fabian Schmid@fabianschmid.bsky.social · last mo.

Exklusiv: die Staatsanwaltschaft (StA) Wien ermittelt seit Jahren gegen den Wiener FPÖ-Politiker Leo Lugner. Sie wirft ihm NS-Wiederbetätigung vor und soll nun eine Diversion angeboten haben. www.derstandard.at/story/300000...

Wozu braucht man hochgejazzte ORF-Sommergespräche, wenn es mit Fragen an den Bundeskanzler zum Sager zur Kinderbetreuung beginnt, der wochenalt ist und in Medien von vorn bis hinten durchdiskutiert. Er antwortet auch wie aufgezogen und gut eingelernt. Fad. So ist dieses TV-Format tot. #SG26

Bin gespannt, ob es im heutigen vierten ORF-Sommergespräch erstmals auch um europäische und für Österreich entscheidende globale Themen geht, von Ukrainekrieg, Putin und Trump bis Wirtschaftskrise. Oder wieder nur um innenpolitisches Kleingeld und „Sager“. Gast ist Bundeskanzler Stocker (öVP)

In allen EU-Institutionen: 60.000 Beamte für 450 Millionen EU-Bürger. Schätzen sie mal, wie viele Mitarbeiter allein Wien hat, 2 Mio Einwohner? Oder allein im französischen oder deutschen Finanzministerium? Fra 65 Mio EW, Deutschland 85. Bürokratie ist eher nationalstaatlich verankert.

Oliver Scheiber 🇪🇺@oliverscheiber.eu · last mo.

Die EU hat rund 60.000 Bedienstete - so viel wie eine europäische Großstadt. Entgegen aller Unkenrufe ist der EU-Verwaltungsapparat schlank, effizient und qualitativ extrem stark. 2.500 neue EU-Stellen wären durchaus angemessen, wenn die EU gegen die USA und Russland bestehen will.

Untertreibung d Jahres „Die Ressourcen, die der Wiener Zeitung GmbH zur Verfügung gestellt werden, ab 2027 wieder in voller Höhe von 16,5 Millionen, stehen nicht gerade in einem optimalen Verhältnis zum Output des Unternehmens.“ 1,1 Mio zu viel án Löhnen gezahlt www.derstandard.at/story/300000...

"Öffentliche Mittel nur rechtzufertigen, wenn wir uns nützlich machen", sagt neuer Chef der "Wiener Zeitung"

Was hat Simon Kravagna mit dem republikseigenen Medienhaus vor? Kritikpunkte des Rechnungshofs bereinigen, KI-Kompetenzcamps für Jugendliche, Kooperation mit Medien und mehr Transparenzdaten

derstandard.at

Mein Kommentar zur Lage: Kanzler Stocker macht schweren Fehler, wenn er glaubt, Europapolitik mit populistischen Sprüchen machen zu müssen. Das geht am Ende schief, nützt EU-feindlichen Rechten. Ein Kanzler muss führen, erklären: Ohne Europa geht nichts. www.derstandard.at/story/300000...

Der Kanzler als EU-politischer Bankomat-Populist – das geht am Ende schief

Es ist legitim, wenn die "sparsamen" EU-Staaten auf Maßhalten beim langjährigen EU-Budgetrahmen drängen. Mit billigen Sprüchen überzeugen sie jedoch nicht

derstandard.at

Es war immerhin der damalige Grüne und spätere deutsche Vizekanzler Robert Habeck, der bereits im Mai 2021, viele Monate vor dem russischen Angriff, Waffenlieferungen an Kiew verlangt hatte. Wurde damals heftig kritisiert, nicht nur bei den Grünen, auch von SPD, Linken, CDU und AfD

Georg Bürstmayr@buerstmayr.bsky.social · last mo.

Ich hasse es - so sehr - das als Grüner sagen zu müssen, aber ich fürchte, wenn es #Europa nicht gelingt, die #Ukraine innerhalb von *Monaten* mit Abwehrraketen auszustatten (ja: egal was es kostet!), brauchen wir über #Klimaschutz nicht mehr zu reden. Dann können wir Russisch lernen.

Lesetipp! 👇 Die FPÖ hat außer an populistischen Sprüchen nicht viel zu bieten, wie man an Klimawandelleugnern von Parteichef Kickl abwärts grad sieht. Zu differenzierter Argumentation nicht fähig und willens, nicht nur beim Thema Klima. Nur billige Sprüche www.derstandard.at/story/300000...

Die FPÖ stößt mit ihrer Leugnung der Klimakrise auch eigene Wähler vor den Kopf

Weiter so zu tun, als sei dies ein Sommer wie immer, wird zusehends absurder und gefährlicher. Reaktionen auf FPÖ-Seiten zeigen, wie weit die Partei von den Problemen der Menschen entfernt ist

derstandard.at

Ein fast klassisches ORF-Sommergespräch: 40 Minuten mit Grünenchefin Gewessler vorbei, aber Wirtschaft, Budget und wie Österreich in dieser globalen Krise bestehen soll, auch Europa, kein Thema, detto Finanzierung Gesundheit und Pensionen

So ist es. Kinderbetreuung zu Hause ist in Österreich finanziell sehr attraktiv, seit 2005 großzügig pensionsbegründend, und bei Frauen offenbar auch beliebt, wie die im EU-Vergleich enorm hohe Teilzeitquote von 49,8 (!) Prozent zeigt.

Laurenz Ennser-Jedenastik@laurenzennser.bsky.social · 2mo ago

Im krassen Widerspruch macht die ÖVP seit Jahrzehnten eine Familienpolitik, deren wichtigste Säule genau das ist: Familien für die Betreuung ihrer Kinder Geld zu geben.

ORF-Sommergespräch mit Parteichefin der Grünen, Leonore Gewessler, beginnt gleich einmal mit grünen Kernthemen. Kein Wunder, dass es nach 10 Minuten bereits etwas wie eine Belangsendung wirkt, etwas unkritisch, viel Werbung in eigener Sache.

Mein Leitartikel zu Ceuta: Der erste Härtetest für die neue EU-Migrationspolitik, ging schief. Statt gemeinsam die strengeren EU-Regeln umzusetzen, fielen EU-Staaten über Spanien her. Zur Freude der EU-feindlichen Rechten, die Unwahrheiten verbreiten. www.derstandard.at/story/300000...

Ceuta, der erste Härtetest für die neue EU-Migrationspolitik, ging schief

Statt Marokko wegen des Sturms auf die Exklave gemeinsam unter Druck zu setzen, attackieren die Regierungen Spanien – zur Freude der EU-feindlichen Rechtsparteien

derstandard.at

Welchen famosen Berater in der Volkspartei denken mit diesem haarsträubenden Unsinn der FPÖ Wählerstimmen abluchsen zu können? (Ich weigere mich zu glauben, dass dem Bundeskanzler soetwas selbst einfällt. Das wäre in höchstem Maße beunruhigend.)

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