Maximilian Pichl

@maxpichl.bsky.social

Rechts- und Politikwissenschaftler, Hochschuldozent Frankfurt University of Applied Sciences. Privater Account Asylum and Migration Law//Critical Legal Theory

Irgendwie auch Stoff für einen schlechten Nazi-Wasserzombie Horrorfilm. "Die anhaltende Hitze hat den Wasserstand der Donau so stark abgesenkt, dass in Serbien mehrere Schiffswracks der deutschen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt wurden." www.spiegel.de/ausland/hitz...

Hitzewelle legt Nazi-Schiffswracks in der Donau frei

Der niedrige Pegel der Donau hat an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg zutage gefördert. Die Wracks ziehen Schaulustige an – und behindern die Schifffahrt.

spiegel.de

Auf dem heutigen Innenminister*innenaustausch zu #Ceuta wurde sich vor allem auf mehr Rückführungen, Grenzschutz, Kampf gegen Schleusernetzwerke & Partnerschaften mit Drittstaaten geeinigt. Kein Thema: Faire Asylverfahren oder menschenwürdige Versorgung. 1/2 www.consilium.europa.eu/en/meetings/...

Informal video conference of home affairs ministers

Over video conference, ministers of home affairs addressed current developments in Ceuta.

consilium.europa.eu

Mit der Augsburger Allgemeinen habe ich über #Ceuta gesprochen. Regularisierungskampagnen gab es schon immer in Spanien, auch unter konservativen Ministerpräsidenten. Einen Zusammenhang mit den Vorfällen vom Wochenende herzustellen ist verfehlt. www.augsburger-allgemeine.de/politik/migr...

Migration nach Ceuta: Trägt Spaniens Asylpolitik eine Mitschuld?

Nach dem Ansturm auf Ceuta macht EVP-Chef Manfred Weber die Migrationspolitik von Pedro Sánchez mitverantwortlich. Experten halten diesen Zusammenhang für nicht belegt.

augsburger-allgemeine.de

Julia Ruhs schreibt: "Die jungen, männlichen Ceuta-Migranten haben die Pflicht, selbst etwas aus ihrem Land zu machen. Und sich nicht egoistisch woanders in ein gemachtes Nest zu setzen." Junge Menschen in Marokko sind zuletzt zu tausenden auf die Straße gegangen. www.bild.de/politik/inla...

Julia Ruhs – Meine Meinung: Wir brauchen JETZT eine Festung Europa!

Es geht nicht mehr anders. Europa muss zur Festung werden. Starke Außengrenzen, mit noch mehr Zäunen, Stacheldraht und Abschreckung.

bild.de

Ich bekomme gerade sehr viele Drohmails, weil ich mich für mehr Menschlichkeit gegenüber den Menschen in Ceuta ausgesprochen habe. Hier noch ein paar Gedanken: Von fünfzigtausend Menschen sind fast alle bereits zurückgedrängt, nur 1.700 sind noch in Ceuta.

Marokko und die Flucht der Jugend: „Es gibt viele Krisen und eine chaotische Situation im Land. Die Lage ist instabil und es fehlt das Vertrauen in die Politik. Europa erscheint da vielen als das Eldorado,“ sagt Hassane Amari (NGO Association pour tout.e.s les migrant) taz.de/Migration-na...

Migration nach Ceuta: Gerüchte und außenpolitische Spielchen

Wie kam es dazu, dass plötzlich 60.000 Flüchtende versuchten, über die Exklave Ceuta in die EU zu gelangen? Und welche Rolle spielte Marokko?

taz.de

Zu dieser Aussage von Söder folgendes: "Aber es sind immer noch sehr viele da, obwohl sie eigentlich kein Aufenthaltsrecht haben», sagte der bayerische Ministerpräsident im ARD-«Sommerinterview». Das Stadtbild, von dem viele redeten, habe sich daher noch nicht verändert." www.zeit.de/news/2026-08...

ARD-«Sommerinterview»: Söder erklärt AfD-Stärke mit Stadtbild und Abschiebezahlen

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „ARD-«Sommerinterview»“. Lesen Sie jetzt „Söder erklärt AfD-Stärke mit Stadtbild und Abschiebezahlen“.

zeit.de

Die GEAS-Reform hat übrigens offensichtlich keinerlei Beitrag geleistet, anständig auf Herausforderungen wie in Ceuta zu reagieren. Stattdessen waren die politischen Reaktionen außerhalb Spaniens noch hysterischer, uninformierter und unwürdiger.

Friendly reminder: In 90ern wurden unter dem Konservativen Aznar 500.000 Personen in Spanien regularisiert. Unter Melonis postfaschistischem Vorgänger wurden 630.000 Personen (Legge Bossi-Fini) in 2000ern in Italien regularisiert. Europa ist derzeit realitätsfremd und kontrafaktisch unterwegs.

Brief von 20 EU-Staaaten
In dem Brief heißt es: „Wir sind verpflichtet, illegale Einwanderung wirksam abzuschrecken und konsequent zu bekämpfen, unsere Maßnahmen zu koordinieren, unsere Außengrenzen zu verstärken und alle Maßnahmen zu überprüfen, die als Anreiz wirken könnten, wie beispielsweise die Regularisierung einer sehr hohen Anzahl von Migranten ohne gültige Papiere.“ Die EU-Länder wollten das Thema am Wochenende auf Expertenebene besprechen. Am Dienstag soll eine Videokonferenz dazu stattfinden.

Artikel orf.at

Statt wegen des Flüchtlingsdramas in Ceuta den Druck auf Marokko zu erhöhen, fielen viele EU-Partner über Madrid her. Die Migrationspanik ist ein Geschenk an jeden, der Europa erpressen will.

Ceuta: Wie das Grenzdrama Europa für Erpressung anfällig macht

Statt wegen des Flüchtlingsdramas in Ceuta den Druck auf Marokko zu erhöhen, fielen viele EU-Partner über Madrid her. Die Migrationspanik ist ein Geschenk an jeden, der Europa erpressen will.

spiegel.de