Sophie Schmalenberger

@soschma.bsky.social

Researching the far-right in (Eastern) Germany, memory politics, affect and antisemitism. 👩‍💻Aarhus University & Uni Duisburg-Essen

Dachte nach 6 Jahren AfD-beforschen schockt mich nix mehr, aber war (naively?) nicht darauf vorbereitet, dass dieser Sommer ein Faschisierungstrainingslager für die deutsche Medienöffentlichkeit wird, but here we are I guess.

Roland Meyer@bildoperationen.bsky.social · 6d ago

Weiss gar nicht, ob man sowas teilen sollte (CN Rassismus, Antiziganismus), aber dass die ZEIT glaubt, solche Dinge im Jahr 2026 unwidersprochen einfach abdrucken zu müssen, spricht Bände …

ZEITmagazin: Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Sarrazin: Ja, das wär’s ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathematik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.
ZEITmagazin: Vorhin sprachen Sie über die bettelnden Roma-Frauen, die Sie stören. Die stammen ja aber aus europäischen Ländern.
Sarrazin: Die Vorfahren der Roma kamen wohl vor über 800 Jahren aus dem nordwestlichen Indien nach Europa. Ihre Sprache Romani, die sie sich teilweise bewahrt haben, ist mit den dortigen Sprachen eng verwandt. Soweit sie sich integrieren und ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit verdienen, sind sie mir alle willkommen.

The Research Council of Finland's Centre of Excellence on Nationalism Research (where I will be 👩‍💻-ing from December onwards) is looking for Panels/Papers for its first Conference in May '27. Apply and spend some Nightless Nights (and days) in lovely Tampere 🇫🇮 www.finlit.fi/en/research-...

The Everyday in the History of Nationhood and Nationalisms

Nationalism Research in the Humanities (NARS) Research Council of Finland Centre of Excellence, Tampere University subproject, organises the first NARS Conference May 12-14, 2027 in Tampere, Finland.

finlit.fi

Im Wahlwerbespot der Berliner CDU gibt es zwischen viel Macht-Chauvinismus und gefühliger Musik dieses Bild, mit dem Text darüber "Wollen wir unsere Stadt den Judenhassern überlassen?" CDU macht Wahlkampf über Feindbilder und Instrumentalisierung von Antisemitismus. Shame.

Bild von einer Palästina-Solidarischen Demonstration

I often get asked why the AfD is so successful and sure, strategic use of social media and its affective logics are one thing - but German media jumping through literally every single provocative hoop that Höcke&friends come up with is what has empowered the to set the agenda.

Ned Richardson-Little@historyned.bsky.social · 2mo ago

It is increasingly frustrating watching how mainstream media outlets endlessly take the bait of the far right across the West. Why is it news that Höcke said this? His speeches are just a litany of provocations that are reported as some kind of grand policy announcement rather than just trolling.

Die tolle @deborahfeldman.bsky.social beschriebt hier präzise einen Staatsräsonszirkus der (moralische) Überlegenheit als affektiven Kern von “Deutschsein” produziert. Daran schließt der affektive Schlussstrich (aka nix mehr Fühlen (müssen) zu NS/Holocaust) nahtlos an. shorturl.at/UPClu

Staatsräson wird zum Machtinstrument – und höhlt sich selbst aus

Das Bekenntnis zur Sicherheit Israels diente Deutschland nie primär als moralische Haltung, sondern als strategisches Werkzeug. Wer die passende Haltung zur Vergangenheit inszeniert, erlangt instituti...

shorturl.at

German society enabled the exclusion, dehumanization, and persecution that culminated in the Holocaust. Rather than holding up empty #WeRemember signs, let's stand resolutely and loudly in solidarity with those who are declared "others", dehumanized, and targeted by (extremist/state) violence today.

Musk ist ein Eugeniker. Wäre auch mal ein Blickwinkel, unter dem man sich seine (illegale, verfassungswidrige) Kettensägentaktik gegenüber Bundesbehörden und Entwicklungshilfe anschauen sollte, medial. Dass Menschen sterben werden ist kein Nebeneffekt, der Musk egal ist. Es ist Ziel seines Weltbilds

Next Wednesday I will be defending my dissertation on the #noAfD and the affective and memory political implications of their communication. I would be delighted to share the dissertation with anyone tempted to read it - so just hit me up if you are interested!

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