Jürgen Haslauer

@jhaslauer.bsky.social

#WasMitKommunikation. #WasMitMusik. Datenschutz, Privacyweek, Digitalstrategien, Journalismus, Media Literacy, Wachstumskritker, Mobilitätswende, Feminist. Posts enthalten ggf. Satire. Who knows? Österreich-Starter Packs: Journalismus, Medien, Politik etc

Fällt sie euch manchmal auf? Die Stille der Krawall- und Rechts-Außen-Accounts hier? Weil hier konsequent geblockt u. ignoriert wurde? Weil man hier nicht auf dieses hasserfüllte, aufmerksamkeitsgetriebene Mimimi eingestiegen ist, sondern in Schranken gewiesen hat? So einfach könnte das sein…

Steht „Wir brauchen vielfältige österreichische Medien“ und „punktgenaue Förderungen“ eigentlich für „wir brauchen auch unbedingt einen gut geförderten Boulevard ohne wenn und aber (aka Qualitätskriterien)? Frage für… ach, interessiert doch eh niemand.

„Aufgabe sei es, wissenschaftl. fundierte Reformvorschläge aus liberaler, marktwirtschaftl. Sicht zu machen, politische Konzepte auf wissenschaftl. Basis zu erstellen und zwischen ökonom. Theorien und der realen Politik zu vermitteln.“ Neuerdings also auch „kritische Haltung zu Identitätspolitik“?

Ich lande voll in dieser Assoziation: „ Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied” “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.“ (Marc-Uwe Kling)

Wie panisch in Teilen der Presse auf den Wahlsieg der Linke reagiert wird, vermisst man seit Jahren in Bezug auf die rechtsextreme AfD. Aber ich nehme an, die Linke ist halt gefährlich für die Eigentümer von Axel-Springer, die AfD nur für die Demokratie.

20 Jahre "The Stonez". Das wird heute ein cooler Gig im Orpheum. Freu mich schon darauf, bei sehr tollen und langjährigen Kolleg*innen wieder mal für coole Visuals sorgen zu können. ❤️

SoMe-Verbot und Kopftuchverbot? Ich hätte da ein paar Themen für die ÖVP, bei denen sie sich _tatsächlich_ für die Zukunft der Jugendlichen einsetzen könnten: Klimakatastrophe, Chancengleichheit, Medienkompetenz, positive Integration, Feminismus, Faire Besteuerungen, Gewaltprävention, ...

Seit Jahren arbeiten Rechtsrechte daran, Wissenschaft zu diskreditieren. Und mittlerweile ist ihnen das nicht nur bei Politiker*innen gelungen, sondern auch im Journalismus. Das die erste Gruppe ja auch aus Klientelpolitik und Eigeninteresse die Wissenschaft ignoriert: Unschön, aber geschenkt.

Ich war ja mal der Ansicht, dass Wahrhaftigkeit, Sorgfaltspflicht und Trennung Nachricht/Meinung journalist. Grundprinzipien sind. Was haben wir jetzt im Qualitätsjournalismus? Schlecht recherchierte Beiträge mit Falschmeldungen und Sprecher*innen, die Expert*innen erklären, dass sie falsch liegen…

Bei allem Respekt: Wenn man schon seriöse Wissenschaftler*innen in Sendungen einlädt und befragt… Sie in den Erklärungen unterbrechen, weil sich die Erklärung nicht mit dem eigenen Empfinden und dem Hörensagen decken – dann kann man sich das doch gleich sparen und selbst irgendwas erzählen

Nein, nicht „Brancheninsider warnen“ und „und selbst die Chefs von KI-Firmen fordern…“ – Die sind diejenigen, die mit ihren Presseaussendungen das Thema in diese Richtung treiben. Es geht ums Geld. Seufz. Und dann noch als Aufmacher im #Mittagsjournal

Ich tu mir zunehmend schwerer mit dem, was ich zuletzt von guten Journalist:innen aus Qualitätsmedien zu tech-related Themen wie SoMe oder KI lese. Es wird ein Gefühl von Einordnung vermittelt, aber tlw. werden journalist. Prinzipien komplett über Bord geworfen. Haben alle keine Ressourcen mehr?