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Ein Operationssaal mit einem Anästhesisten, der einen Patienten medizinisch versorgt.

Können CAR-T-Zelltherapien Myasthenie stoppen und bei schwer kontrollierbarer Multipler Sklerose helfen? Was sollten Ärztinnen und Ärzte bei der Differenzialdiagnose von Beschwerden unter Immuntherapien beachten? Mehr dazu erfahren Sie im Dossier des Kongresses der European Academy of Neurology.

Kongress der European Academy of Neurology 2026

Therapien mit CAR-T-Zellen zeigen bei einigen neuroimmunologischen Erkrankungen beachtliche Erfolge – mit viel Potenzial für die Zukunft.

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Mit der Temperatur steigt die Suizidrate – das gilt für junge Menschen ebenso wie für ältere. Allerdings ist der Effekt bei 15- bis 24-Jährigen in den Sommermonaten besonders ausgeprägt: Hier steigt die Suizidrate mit jedem zusätzlichen Grad Celsius um 3%.

Sommerhitze treibt Suizidrate junger Menschen in die Höhe

Das Suizidrisiko nimmt in der Allgemeinbevölkerung mit jedem Grad über der monatlichen Durchschnittstemperatur um rund 0,7% zu. Darauf deuten jedenfalls Berechnungen für die USA.

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Die Sicherheit der intravenösen Thrombolyse bei akutem ischämischem Schlaganfall und kurz vorher erfolgter DOAK-Einnahme ist nach wie vor unzureichend untersucht. Eine Datenbankanalyse findet kein erhöhtes Risiko, ist aber mit Limitationen versehen.

24 Stunden vor dem Schlaganfall noch ein DOAK: Wie sicher ist die Lyse?

Die Sicherheit der intravenösen Thrombolyse bei akutem ischämischem Schlaganfall und kurz vorher erfolgter DOAK-Einnahme ist nach wie vor unzureichend untersucht.

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Nach den Ergebnissen der Studie CHOICE 2 erzielen deutlich mehr Schlaganfallpatienten mit Verschluss einer großen Arterie ein exzellentes funktionelles Outcome, wenn im Anschluss an eine erfolgreiche Thrombektomie noch eine intraarterielle Lyse erfolgt.

Lokale Lyse nach gelungener Thrombektomie: Erfolg mit Caveat

Auch wenn die Thrombektomie bei einem ischämischen Schlaganfall zu einer Rekanalisation des verschlossenen hirnversorgenden Gefäßes führt, bleibt das funktionelle Ergebnis oft suboptimal, nur etwa ein Drittel der Betroffenen erreicht ein exzellentes Outcome.

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Verhaltenstherapeutische Ansätze verfangen nicht bei allen Patienten mit Tourette-Syndrom. Dann empfiehlt sich eine pharmakologische Intervention, doch die ist nebenwirkungsträchtig. Mit Ecopipam könnte sich eine Alternative auftun.

Ecopipam reduziert Schwere von Tics bei Tourette-Syndrom

Für die medikamentöse Therapie des Tourette-Syndroms rät die einschlägige europäische klinische Leitlinie bevorzugt zu Aripiprazol. Allerdings kommt es mit Aripiprazol häufig zu extrapyramidalen Symptomen und zu Gewichtszunahme.

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Eine kleine Modifikation soll das Nutzen-Risiko-Profil verbessern und die Applikation erleichtern: N-Methyl-Amisulprid sorgte in einer großen Phase-2-Studie für ähnliche Effektstärken wie Amisulprid, scheint Gewicht und Prolaktinwerte aber weniger zu steigern.

Amisulprid-Derivat nimmt erste Hürde bei Schizophrenie

Die Anwendung moderner Antipsychotika wird häufig durch kardiometabolische, endokrine und neuromotorische Nebenwirkungen limitiert. Insofern besteht nach wie vor ein Bedarf an besseren Schizophreniemedikamenten.

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Patienten mit ischämischem Insult kleiner Zerebralgefäße, die nicht ausreichend auf die Gabe von Tenecteplase ansprechen, könnten von zusätzlich verabreichtem Tirofiban profitieren. Das lassen die Ergebnisse der INSTANT-Studie vermuten.

Ischämischer Insult: Tirofiban könnte Chancen erhöhen

Primärer Endpunkt der INSTANT-Studie war ein exzellentes neurologisches Ergebnis nach 90 Tagen, entsprechend einem Wert von 0 oder 1 auf der modifizierten Rankin-Skala. Das bedeutete ein Leben ohne relevante Einschränkung.

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Ein Chirurg in OP-Kleidung führt eine medizinische Behandlung durch, die auf einem Bildschirm dargestellt wird.

Immuncheckpoint-Inhibitoren haben sich bei vielen Krebserkrankungen als wirksame Therapien durchgesetzt. Bei Multiple Sklerose-Betroffenen mit Krebs wurden sie bislang aber wegen ungewissem Nebenwirkungsrisiko nur mit großer Zurückhaltung eingesetzt. Ausnahme bei Senioren mit inaktiver MS?

Krebstherapie mit Checkpoint-Inhibitoren bei Multipler Sklerose kontraindiziert?

Aktueller Bericht vom American Academy of Neurology Annual Meeting 2026

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Gehirn-Computer-Schnittstellen sind eine vielversprechende Technologie zur Unterstützung der Neurorehabilitation. Durch Schlaganfall oder Rückenmarksverletzungen eingebüßte motorische Funktionen können damit umfassender und schneller wiedererlangt werden als mit herkömmlichen Methoden.

Hirn-Computer-Schnittstellen unterstützen motorische Rehabilitation

„Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz dieser Verfahren ist, dass die kortikospinale Konnektivität nicht vollständig zerstört ist,“ betonte Prof. Nirmal Surya, Surya Neuro Centre, Bombay, Indien.

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