Mit #Tumorimmunologie beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe unseres Magazins FORUM. Das ganze Heft gibt's auf unserer Website mit Zugang via @docchecknews.bsky.social. Der Artikel "Grundlagen der Tumorimmunologie & T-Zell-Erkennung" steht zum freien Download bereit: t1p.de/d469f @springermedizin.de
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Über 100 neue Studien mit CAR-T-Zellen – die Therapie schwerer neuroimmunologischer Krankheiten könnte sich bald erheblich ändern. Neben spektakulären Erfolgen rücken auch ernste Nebenwirkungen in den Blickpunkt. Unklar ist zudem, wie lange die Erfolge anhalten.
CAR-T-Zellen – die Lösung für refraktäre neuroimmunologische Leiden?
Vom Rollstuhl aufs E-Bike, von der Intensivstation zum Klettern in die Felswand – solche Geschichten über erfolgreiche CAR-T-Zell-Therapien bei schwer kranken Menschen mit Myasthenia gravis, Stiff-Person-Syndrom und anderen neuroimmunologischen Leiden sorgen immer wieder für Schlagzeilen.
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Kann der Einsatz von Hörgeräten Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und gleichzeitig bestehendem Hörverlust vor dem Abgleiten in die Demenz schützen? Die Antwort des CHOICE-Studienteams lautet zwar Nein, aber ein anderes Ergebnis lässt aufhorchen.
Hörhilfe bewahrt Patienten mit MCI nicht vor Demenz
Hörverlust ist ein Risikofaktor für kognitiven Abbau, doch ob der Einsatz von Hörhilfen die Kognition stabilisieren oder sogar verbessern kann, wird kontrovers diskutiert.
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Eine Exposition gegenüber CGRP-Antikörpern scheint in der Frühschwangerschaft mit einem erhöhten Risiko eines spontanen Aborts einherzugehen. Darauf deuten Versicherungsdaten aus den USA hin.
Mehr Spontanaborte unter CGRP-Antikörpern
Zur Sicherheit von monoklonalen CGRP-Antikörpern (CGRP-mAbs) bei Schwangeren liegen bisher kaum Daten vor.
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Auch Menschen unter 50 Jahren haben nach einem ersten Schlaganfall ein deutlich erhöhtes Risiko für Blutungen, wenn sie eine Antithrombotika-Prophylaxe erhalten. Besonders betroffen sind Frauen, Personen nach kardioembolischem Insult und solche mit Antikoagulanzien.
Hohes Blutungsrisiko junger Schlaganfallpatienten unter Antithrombotika
Zwar ereignen sich nur rund 10% bis 15% der erstmaligen Schlaganfälle bei Menschen unter 50 Jahren, allerdings stieg hier die Inzidenz zuletzt deutlich an, während sie bei älteren Menschen sank.
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Ein älterer Mann kommt mit Sprachstörungen und einseitigen Lähmungserscheinungen in die Notaufnahme. Anhand der zahlreichen Risikofaktoren tippen die belgischen Ärzte auf einen Schlaganfall und leiten eine Thrombolyse ein – trotz unklaren CT-Befunds. Lag das Notfallteam mit seinem Vorgehen richtig?
Extremer Mineralstoffmangel imitiert Symptome eines Schlaganfalls
Bereits beim Aufwachen merkt der 65-Jährige, dass etwas nicht stimmt: Seine rechte Körperhälfte lässt sich nur eingeschränkt bewegen, auch das Sprechen fällt ihm schwer.
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Fluglotsen, Piloten, Richter – für sie gelten fast überall Altersgrenzen. Ärzte können hingegen in den meisten G7-Ländern unbegrenzt lange arbeiten, ohne dass ihre Eignung und ihre kognitiven Fähigkeiten geprüft werden – mit wenigen Ausnahmen.
Kognitionstests für ältere Ärzte? Die meisten Länder halten nichts davon
Ab dem 1. Oktober 2008 war in Deutschland Schluss mit Altersvorgaben: Mussten Vertragsärzte bis dahin ab einem Alter von 68 Jahren Nachfolger für ihre Praxen gefunden haben, können sie seither unbegrenzt lange ihrem Beruf nachgehen, und das ohne Risiko, jemand könnte ohne konkreten Anlass ihre gesundheitliche Eignung infrage stellen.
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Rheumatologiekongress26 Für die Verdachtsdiagnose einer Riesenzellarteriitis und Polymyalgia rheumatica bilden Symptome, Alter > 50 Jahre und das Labor mit erhöhter Blutsenkungsgeschwindigkeit und/oder erhöhtem C-reaktivem Protein die Basis. Was, wenn letztere fehlt?
RZA und PMR ohne erhöhte Entzündungsmarker – gibt es das?
Für die Verdachtsdiagnose einer Riesenzellarteriitis und Polymyalgia rheumatica bilden Symptome, Alter > 50 Jahre und das Labor mit erhöhter Blutsenkungsgeschwindigkeit und/oder erhöhtem C-reaktivem Protein die Basis. Was, wenn letztere fehlt?
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Rheumatologiekongress26 Wie lässt sich das kardiovaskuläre Risiko von Menschen mit Rheuma leitliniengerecht, praxisnah und ressourcenschonend abschätzen? Eine Rheumatologin gibt Tipps.
Screening sichtbar machen!
Rheuma ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, nicht minder bedeutsam als Diabetes. Dennoch werden Menschen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen viel zu selten bezüglich ihres Herz-Kreislaufrisikos gescreent, geschweige denn entsprechend behandelt.
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Rheumatologiekongress26 Forschende aus Heidelberg entwickeln in-vivo-Therapien, die Potenzial haben, nicht nur dem alternden Immunsystem eine Verjüngungskur zu verpassen, sondern auch Immuntherapien sicherer zu machen.
Immunsystem ist auch in vivo umprogrammierbar
T-Zellen wieder resilient machen, dem Immunsystem auf die Sprünge helfen, wenn es im Alter oder infolge einer Behandlung mit chimären Antigenrezeptor-T-Zellen an Widerstandskraft verloren hat – das ist das Ziel einer Arbeitsgruppe vom Deutschen Krebsforschungsinstitut.
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Bei Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und Anämie empfiehlt es sich, relativ freizügig Erythrozytenkonzentrate einzusetzen. Das zeigt eine Sekundäranalyse der TRAIN-Studie, die sich ausdrücklich mit SHT befasst hat.
Bei SHT scheint eine liberale Transfusionsstrategie indiziert
Anämie ist ein häufiger Befund von Patientinnen und Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen, mit negativen Auswirkungen auf die Prognose.
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Eine Gentherapie kann in vivo genug CAR-T-Zellen erzeugen, um schwere neuroimmunologische Erkrankungen zu lindern. Darauf deutet eine Pilotstudie, in der auch der EDSS-Wert der meisten Personen mit progredienter Multipler Sklerose zurückging.
Gentherapie mit CAR-T-Zellen bremst MS, MOGAD und MG
Die aus der Onkologie stammende CAR-T-Zell-Therapie wird derzeit nicht zuletzt in Deutschland bei etlichen schwer verlaufenden neuroimmunologischen Erkrankungen geprüft – mit zum Teil überraschenden Erfolgen, etwa bei Myasthenia gravis.
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Was hat sich in orthopädischen und unfallchirurgischen Leitlinien geändert? In den MedTalks-Videos sprechen wir mit renommierten Expertinnen und Experten über wichtige Leitlinien sowie Updates. Jetzt kostenfrei anhören! ▶️ https://bit.ly/4fZ02pf
Die Kombination von direkten orale Antikoagulanzien mit Antikonvulsiva kann das Risiko für Thromboembolien deutlich erhöhen. Eine große Datenbankanalyse sieht jedoch nicht nur für potente Enzyminduktoren Risiken, sondern auch für Levetiracetam.
Vorsicht bei der Kombination von Antikonvulsiva mit DOAK!
Benötigen Epilepsiekranke eine orale Antikoagulation, gilt es Wechselwirkungen zu verhindern, die sich auf das Thromboembolie- und Blutungsrisiko auswirken.
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Tabletten, Spritzen, langwirksame Medikamente: Für die HIV-Präexpositionsprophylaxe stehen mittlerweile einige Optionen zur Verfügung. Auf der IAS-Conference gab ein Kollege einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten, die Anwendung und die zukünftige Pipeline.
HIV-Präexpositionsprophylaxe: Das ist 2026 State of the Art
Das Jahr 2025 schlägt mit 1,2 Millionen neuen HIV-Diagnosen zu Buche – seit 1995 sind die Raten damit erheblich gesunken. Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP), die vor, während und nach einem möglichen HIV-Kontakt eingenommen wird, trägt maßgeblich zu diesem Erfolg bei.
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Eine konsequente Blutdrucksenkung ist nach spontaner intrazerebraler Blutung (ICB) die wichtigste sekundärpräventive Maßnahme. Einer Metaanalyse zufolge gilt das auch für Patienten und Patientinnen mit einem systolischen Blutdruck unter 130 mmHg.
Blutdrucksenkung schützt vor Rezidiv – unabhängig vom Ausgangsdruck
„Bei Patienten mit akuter spontaner intrazerebraler Blutung sollte zur Prävention einer erneuten ICB eine strikte Blutdrucksenkung erfolgen“: So lautet die Empfehlung in der (abgelaufenen) S2k-Leitlinie zur Behandlung von spontanen ICB. Grenzwerte für den Blutdruck werden dort nicht genannt.
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Wieder randvoll mit Evidenz, Erfahrungen und Themen aus der hausärztlichen Praxis: Die neue Ausgabe der Zeitschrift für #Allgemeinmedizin (kurz #ZFA) ist da. #DEGAM Mitglieder lesen alle Inhalte komfortabel auf der Journal Website unseres Verlages @springermedizin.de: www.springermedizin.de/zfa
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Keine Infusionen, keine täglichen Spritzen: Für die Behandlung von Myasthenia gravis mit dem C5-Antikörper Gefurulimab genügt pro Woche eine subkutane Injektion. Damit ließen sich die Beschwerden bei den meisten Patienten in einer Phase-3-Studie gut kontrollieren.
C5-Antikörper vereinfacht Therapie bei Myasthenia gravis
Die Hemmung des Komplementfaktors C5 zählt nach einer Basistherapie mittlerweile zum Standard bei generalisierter Myasthenia gravis (MG). Bereits zugelassene C5-Hemmer wie Eculizumab und Ravulizumab müssen allerdings infundiert werden, Zilucoplan erfordert eine tägliche subkutane Injektion.
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Können CAR-T-Zelltherapien Myasthenie stoppen und bei schwer kontrollierbarer Multipler Sklerose helfen? Was sollten Ärztinnen und Ärzte bei der Differenzialdiagnose von Beschwerden unter Immuntherapien beachten? Mehr dazu erfahren Sie im Dossier des Kongresses der European Academy of Neurology.
Kongress der European Academy of Neurology 2026
Therapien mit CAR-T-Zellen zeigen bei einigen neuroimmunologischen Erkrankungen beachtliche Erfolge – mit viel Potenzial für die Zukunft.
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Mit der Temperatur steigt die Suizidrate – das gilt für junge Menschen ebenso wie für ältere. Allerdings ist der Effekt bei 15- bis 24-Jährigen in den Sommermonaten besonders ausgeprägt: Hier steigt die Suizidrate mit jedem zusätzlichen Grad Celsius um 3%.
Sommerhitze treibt Suizidrate junger Menschen in die Höhe
Das Suizidrisiko nimmt in der Allgemeinbevölkerung mit jedem Grad über der monatlichen Durchschnittstemperatur um rund 0,7% zu. Darauf deuten jedenfalls Berechnungen für die USA.
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Die Sicherheit der intravenösen Thrombolyse bei akutem ischämischem Schlaganfall und kurz vorher erfolgter DOAK-Einnahme ist nach wie vor unzureichend untersucht. Eine Datenbankanalyse findet kein erhöhtes Risiko, ist aber mit Limitationen versehen.
24 Stunden vor dem Schlaganfall noch ein DOAK: Wie sicher ist die Lyse?
Die Sicherheit der intravenösen Thrombolyse bei akutem ischämischem Schlaganfall und kurz vorher erfolgter DOAK-Einnahme ist nach wie vor unzureichend untersucht.
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Leiden Parkinsonkranke stark unter motorischen Komplikationen, kann eine einseitige pallidothalamische Traktotomie die Beschwerden erheblich lindern.
Fokussierter Ultraschall bei Parkinson: einseitig top, beidseitig riskant
Die Ablation krankheitsrelevanter Hirnareale mit fokussiertem Ultraschall (FUS) etabliert sich in der Parkinsontherapie immer mehr als Alternative zur tiefen Hirnstimulation.
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Bei guter Planung und interdisziplinärer Überwachung kommen auch Frauen mit Rheuma gut durch die Schwangerschaft und bringen gesunde Kinder zur Welt, ohne Abstriche bei der Therapie machen zu müssen.
Treat-to-Target gilt auch in der Schwangerschaft
Wird meine Erkrankung in der Schwangerschaft schlimmer? Schaden die Medikamente meinem Kind? Darf ich stillen? – „Das sind alles Fragen, die uns die Patientinnen in der Sprechstunde tagtäglich stellen“, sagte Dr. Laura Andreoli, Dänisches Zentrum für Expertise in der Rheumatologie.
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Wer Menschen mit rheumatischen Erkrankungen Ernährungs-Tipps gibt, sollte bedenken, dass dies auch nach hinten losgehen und in ein gestörtes Essverhalten münden kann.
Rheuma-Diäten: Gefahr von Essstörungen
Die Frage, was sie essen sollen, um ihre Erkrankung positiv zu beeinflussen, treibt viele Menschen mit Rheuma um und die Wissenschaft auch.
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Wer Menschen mit systemischer Sklerose angemessen behandeln will, muss sich den individuellen Phänotyp genau ansehen: eine Organmanifestation nach der anderen.
Therapie-Feintuning bei systemischer Sklerose
Für die individualisierte Medikamentenwahl empfahl Professor Oliver Distler, Universitätsspital Zürich, sich drei Fragen zu stellen: 1.) Wie hoch ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf? 2.) Erfordern die vorhandenen (extrapulmonalen) Manifestationen eine Therapie? 3.) Lässt sich die vorhandene Evidenz auf das Individuum übertragen?
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