Leben mit einer Autoimmunerkrankung ist ein permanent Krieg im eigenen Körper. Es ist ein Kampf von dem man weiß, dass man ihn nicht gewinnen kann und doch hofft man jeden Tag, ihn vielleicht doch noch gewinnen zu können.
Coco Catastrophe
@zersplittert.bsky.social
Ein Kopf gefüllt mit Poesie& Wahnsinn. Stabilität in der Instabilität. https://www.instagram.com/costumesoul/
Leben mit chronischen Erkrankungen fühlt sich manchmal genauso an: Ich schaffe keinen weiteren Crash. Keinen weiteren Arzttermine, keine Behördenkampfe. Ich bin eine Belastung und überall zu kompliziert. Bin so unfassbar erschöpft und egal, wie was ich mache oder nicht mache,...
Was für andere vielleicht nur eine Kleinigkeiten ist, darf für dich trotzdem ein unüberwindbarer Berg sein.
Und wieder läuft nichts nach Plan. War vohin meine neue Kaffeemaschine abholen (weil meine seit ein Jahr spinnt) und ich so lange gebraucht habe mich durchzuringen und das Geld zusammen zu sparen mit Gutschein. Extra vor Ort zur Abholung um das ganze Post Chaos zu verhindern.
Diese Tage, an denen man sich einfach nur für einen Moment vom Leben abmelden möchte.
Ich hatte und habe genug beschissene Zeiten. Aber keine davon war je ein Grund, ein beschissener Mensch zu werden.
Du siehst nur einen einen kleinen Moment. Ich spüre es 24 Stunden. (Ver-) Urteile nicht über etwas, was du nicht selbst täglich erleben musst, nur weil es nicht sichtbar ist.
Ich hasse Geburtstage, weil ich die Erwartung habe, mich an diesem Tag besonders geliebt zu fühlen, doch am Ende erinnern sie mich nur daran, wie wenig geliebt ich eigentlich bin. Denn liebe Worte an diesen Tag ändern nichts daran, dass die Taten an den anderen Tagen im Jahr fehlen.
Wenn du es leid bist, mitanzusehen, wie jemand mit psychischen Problemen kämpft, stell dir nur mal vor, wie erschöpfend es für die betroffene Person selbst sein muss.
Ich wünsche dir keinen Tag in meinem Körper. Nur das Verständnis dafür. Du musst nicht wissen, wie es sich anfühlt, jeden Morgen mit einem Körper aufzuwachen, der seine eigenen Regeln macht. Du musst nicht erleben, wie anstrengend etwas für mich sein kann, das für dich völlig selbstverständlich ist.
Die Welt wäre leiser, wenn jeder die Wirkung seiner eigenen Worte zuerst spüren müsste.
"Du musst mich nicht verstehen. Liebhaben reicht."
Manchmal bedeutet „Ich bin müde": Ich bin müde von all den Terminen. Müde vom Medical-Gaslithing. Müde von dem immer wieder rechtfertigen& beweisen müssen. Müde davon, von einen System abhängig zu sei, welches für Menschen die außerhalb der Norm fallen nicht gemacht wurde...
Alles richtig zu machen und dennoch zu leiden, kann einen an einen sehr dunklen Ort führen. Jede neue Behandlung/Unstellung verlangt von dir, wieder zu hoffen. Wenn jedoch genügend davon scheitern, beginnt selbst die Hoffnung sich erschöpfend anzufühlen…
Das nächste Medikament wurde runtergesetzt und das gleiche Spiel, wie das letzte Mal. Nebenwirkungen Deluxe. Das soll jetzt über Monate so weiter gehen. Das halte ich nicht aus. Das macht mich immer instabiler. Und doch habe ich keine andere Wahl, weil einen anderen Psychiater finden unmöglich.
„Dann ruh dich mal gut aus“ Hahaa wenn das so leicht wäre. Mein AuDHS Gehirn ist viel zu langweilig, überreizt und gleichzeitig schmerzt alles und mein Körper rebelliert. Für mich ist Krank sein der schlimmste Alptraum. Jede Minute wird zur Stunde und mein Kopf kennt kein Aus.
Und am Ende zahlt wieder mein Körper die Rechnung.
Egal, was man mit mehreren chronischen Erkrankungen macht oder nicht macht, es ist nie das "richtige". Jeder meint zu Urteilen, obwohl nur du in diesen Körper steckst. Wenn du darüber redest, willst du nur Aufmerksamkeit. Wenn du schweigst, denken alle, es dir gut geht…
"Stell dich nicht so an. Das wird schon wieder. Übertreib nicht immer so.“ Spannend, wie schnell manche über Kämpfe urteilen, die sie selbst nie erlebt haben.
Und weil es gerade ja so schön läuft… Das Amt prüft gerade jeden Pfennig. Und ich soll mich jetzt bei meiner Mutter Familienversichern lassen. Sprich da wieder neue Gutachten. Zudem streichen die mir meine Aufbaukost. Sprich 50 Euro weniger im Monat. Was kommt als Nächstes?
Manchmal wünschte ich mir, ich würde diesen letzten Funken Hoffnung nicht mehr haben. Denn dieser lässt mich anscheint alle dies überhaupt noch aushalten. Aber ich bin so müde davon, ich mag nicht immer nur kämpfen und einstecken müssen.
Es nimmt kein Ende. Zwar wurden Auffälligkeiten im MRT gefunden, aber keine, die meine Symptome erklären, also noch mal MRT Kopf um auf MS zu gucken. Neurologe immer noch nicht gefunden, um die Nervenströme zu messen, was am wichtigstes wäre, aber Aussichtslos. Habe hab echt Schiss inzwischen.
Ist das euer erst? Wenn ihr einen SEV angeblich einrichtet, dann lasst die Busse doch auch bitte fahren. Die ganzen Leute stehen hier und ohne Meldung ist einfach nicht aufgetaucht. Danke das ich jetzt zu spät zu meinen Termin komme. Es ist zum kotzen #dieBahn Panikattacke bevor ich da bin schon.
Ich bin inzwischen so verunsichert, dass ich gar nicht mehr weiß, was oder wem ich glauben und vertrauen kann. Über Jahre hinweg immer wieder medical/Therapeutisches gaslighting erfahren, dann mit meiner background Geschichte sowieso und jetzt dieser Psychiater, der alles wieder hochholt…
Bitte denkt dran, es ist immer nur ein kleiner Ausschnitt, der hier geteilt wird.
Meine Therapeutin hatte mit meinen Psychiater noch mal gesprochen. Ich dachte es kann nur besser werden, aber falsch gedacht. Er will gar keine Diagnostik machen, sieht er nicht als sinnvoll, weil würde ja nichts ändern. (Für ihn vieleicht für mich wäre es mehr als wichtig/ Erklärungen…
Ich: Süß, wie manche Kerle denken, sie könnten auch nur eine einzige Frau mit einem Auto beeindrucken. Auch ich: Ooooooooh, ein Eiswagen!
Einzig logische Konsequenz der Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen ist Sterbehilfe als Kassenleistung. Ansonsten ist es Folter.