Ruth Eisenreich

@rutheisenreich.bsky.social

Journalistin @moment.at & @RiffReporter.bsky.social Sozial-, Gesundheits-, Gesellschaftspolitik. Früher @falter.at, Süddeutsche Zeitung, @zeit.de Sicherer Kontakt via Signal: @rutheisenreich.70

Also ein Tag mit über 30°C heißt Hitzetag. Eine Nacht, in der die Temperatur nie unter 20°C fällt, heißt Tropennacht. Gibt es einen Begriff für eine Nacht, in der die Temperatur nie unter 30°C fällt? Schaut aus, als bräuchten wir den bald.

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Weil selbst in meiner eh klimabewussten Bubble vielen nicht klar ist, WIE krass sich die Zahl der Hitzetage (mind. 30°C) verändert hat: In den 90er Jahren gab es in Wien im Schnitt 15,2 Hitzetage pro Jahr. In den 2000ern waren es 19,2. Aktuell sind wir bei 35 – und wir haben Anfang August.

Dass proaktive Gefahrenforschung rechtlich nicht zulässig wäre, ist juristisch Unsinn & macht sprachlos. Im Suchtgiftbereich und bei der Bekämpfung von Terrorismus (oder von Tierschützern!) ging das ja auch. Da wartet man ja auch nicht in der warmen Polizeistube auf Anzeigen.

Nichts von all dem wüssten wir übrigens ohne die großartige Arbeit der deutschen Kolleginnen @isabellbeer.bsky.social und @isabelstroeh.bsky.social, die sich über Jahre hinweg in die Täternetzwerke eingeschleust und die Polizei überhaupt erst auf das Thema gestoßen haben.

Ruth Eisenreich@rutheisenreich.bsky.social · 3w ago

In Tirol ist ein neuer Fall bekanntgeworden, in dem ein Mann seine Partnerin mehrfach betäubt und vergewaltigt haben soll. Ich hab vor einem halben Jahr für @moment.at zu dem Phänomen recherchiert und zu den Problemen, die sich bei der Verfolgung der Täter stellen: www.moment.at/story/gisele...

In Tirol ist ein neuer Fall bekanntgeworden, in dem ein Mann seine Partnerin mehrfach betäubt und vergewaltigt haben soll. Ich hab vor einem halben Jahr für @moment.at zu dem Phänomen recherchiert und zu den Problemen, die sich bei der Verfolgung der Täter stellen: www.moment.at/story/gisele...

Vergewaltiger-Netzwerk wie im Fall Pelicot führt auch nach Österreich

Zigtausende Männer besprechen online, wie sie ihre Partnerinnen betäuben und vergewaltigen – auch aus Österreich. Was tut der Staat, um sie zu stoppen?

moment.at

Ein Medium, das keinem Verlag und keinem reichen Menschen gehört, sondern als Genossenschaft seinen Autor*innen. Ein Medium, das Themen wie die Klimakrise oder postvirale Erkrankungen nie aus den Augen verloren hat, sondern konstant und tiefgründig über Probleme und Lösungsansätze berichtet. 1/3

RiffReporter@riffreporter.bsky.social · last mo.

RiffReporter steht wirtschaftlich unter Druck. Wir bitten um Unterstützung für unabhängige Berichterstattung zu Themen, die Menschen im Alltag betreffen – und die andere Medien oft zu schnell fallen lassen. Mehr Infos zu unserer Kampagne findest du hier: https://www.startnext.com/riffreporter

Guter Journalismus ist immer wichtig und zur Zeit noch wichtige als sonst. Die RiffReporter machen guten Journalismus und brauchen ein wenig Unterstützung. Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann könnt ihr hier vielleicht ein wenig beitragen: www.startnext.com/riffreporter...

RiffReporter bleiben dran

Sechs fehlende Perspektiven. Sechs gute Gründe. Ein großes Ziel: unabhängigen Journalismus sichern, der Menschen Orientierung gibt.

startnext.com

Neun Länder gehen im "Projekt Medusa" gemeinsam gegen Vergewaltiger-Netzwerke vor. Bisher haben sie laut Europol 158 Betroffene in Sicherheit gebracht und 57 Täter festgenommen. Warum macht Österreich nicht mit? www.moment.at/story/projek...

Projekt Medusa: Warum ist Österreich nicht dabei?

Neun Staaten gehen gemeinsam gegen Online-Netzwerke von Männern vor, die ihre Partnerinnen betäuben und sexuell missbrauchen. Warum fehlt Österreich?

moment.at

Auf vielen öffentlichen Toiletten in Wien kostet die Nutzung der Kabinen 50 Cent, während Pissoirs gratis zugänglich sind. Immer wieder gibt es Beschwerden darüber –bisher ergebnislos. Jetzt will eine junge Frau die Stadt Wien wegen Diskriminierung klagen. Ein Artikel von @rutheisenreich.bsky.social

Männer pinkeln gratis, Frauen nicht. Ist das Diskriminierung?

Auf vielen öffentlichen WCs in Wien kostet die Nutzung der Kabinen 50 Cent, Pissoirs sind gratis. Jetzt will eine junge Frau klagen.

moment.at

Hitze-Lifehack für Wohnungen ohne Außenjalousien: Rettungsdecke außen (!) ans Fenster hängen. Silberne Seite zeigt nach außen. Irgendwas Helles davorhängen (bei mir: alter weißer Duschvorhang), damit Leute draußen nicht von der Spiegelung geblendet werden. Fertig.

Warum kommt es so oft vor, dass Autofahrende Fußgänger*innen oder Radfahrende einfach übersehen? Diese toll aufbereitete Datenrecherche der NYT zeigt: in den USA sterben Hunderte Menschen pro Jahr, weil die Autoindustrie ihre Profite maximieren will.

michael h keller@mhkeller.bsky.social · last mo.

Our latest investigation: How giant trucks and SUVs are far deadlier for pedestrians. “Before the driver knows what’s happened, the pedestrian’s head is under the wheel.” www.nytimes.com/interactive/...

Letztendlich gehört hier das Baurecht geändert. Aber eigentlich haben Veranstalter ein Eigeninteresse, die Situation zu verbessern. Mich macht es jedes Mal ärgerlich, wenn ich eine Konzertpause in der Kloschlange verbringen muss. Stattdessen könnte ich der Bar Umsatz bringen.

RiffReporter@riffreporter.bsky.social · 2mo ago

Lange Warteschlangen vor Frauenklos sind nicht naturgegeben – sie entstehen durch fünf biologische und gesellschaftliche Faktoren. Forschende haben berechnet: Für gleiche Wartezeiten braucht es etwa 1,6 bis 2 Damenklos pro Herrenklo. Das Problem ist lösbar, zeigt @rutheisenreich.bsky.social:

Lange Warteschlangen vor Frauenklos sind nicht naturgegeben – sie entstehen durch fünf biologische und gesellschaftliche Faktoren. Forschende haben berechnet: Für gleiche Wartezeiten braucht es etwa 1,6 bis 2 Damenklos pro Herrenklo. Das Problem ist lösbar, zeigt @rutheisenreich.bsky.social:

Wie sich die Warteschlange vor dem Damenklo abschaffen lässt

Die Schlange vor der Frauentoilette ist nicht naturgegeben. Es gibt eine simple Lösung dafür – aber deutsche Vorschriften verschärfen das Problem sogar.

riffreporter.de

Kürzung in der Suchthilfe hier, Einsparung bei Arbeitsmarktprojekten da – aber was bedeuten all diese kleinen Einschnitte eigentlich zusammengerechnet? Und spart der Staat dadurch wirklich Geld, oder sind die Folgekosten höher als die Einsparungen? Tolles Projekt von @lisaduschek.bsky.social

Moment.at@moment.at · 2mo ago

Kürzungen im Sozialbereich sparen langfristig kein Geld, sondern verschieben lediglich die Kosten. Unsere neue Kürzungslandkarte macht Kürzungen, Betroffene und Folgekosten in ganz Österreich sichtbar und greifbar. www.moment.at/story/die-ku...