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#Sonnenfinsternis Für alle, hier neu an Bord sind, nochmal der Hinweis: Spätestens jetzt Schutzbrille besorgen (z. B. online bestellen). Und inzwischen lohnt es auch zu checken, wo bei euch die Sonne untergeht - und einen Standort zu suchen, von dem aus ihr sie dabei möglichst lange sehen könnt.

Stichwort #Sonnenfinsternis. Nochmal ganz wichtig: Sucht euch rechtzeitig einen guten Standort mit freiem Blick zum westlichen Horizont. Denn die maximale Bedeckung wird erst kurz vor Sonnenuntergang stattfinden. Checkt am besten am Abend vorher, wo genau die Sonne bei euch untergeht.

Zum Bild des Mars-Mondes Phobos wurde mehrfach gefragt, warum er nicht kugelrund ist. Hier nochmal für alle die Erklärung: Ein Himmelskörper muss groß genug sein bzw. genug Masse und damit Anziehungskraft haben, um seine Materie nach innen zum Zentrum hin zu ziehen. Nur dann bildet er eine Kugel. /2

Aus unserer losen Reihe zum Thema #Sonnenfinsternis: Auch auf anderen Planeten kann es dazu kommen. Wie hier auf dem Mars. Da hat der Perseverance-Rover vor längerer Zeit diesen Schnappschuss mit dem Mars-Mond Phobos vor der Sonne gemacht.

Umgeben vom Schwarz des Weltraums die Sonne als orangefarbene Kugel. Davor annähernd in der Mitte der dunkle und von seiner Form her einer Kartoffel ähnelnde, also etwas unförmige Marsmond Phobos. Da er logischerweise dem Rover sehr viel näher ist, verdeckt der winzige Felsbrocken etwa ein Drittel der Sonne.

Mal was Historisches zum Thema #Sonnenfinsternis - und zwar zu der wahrscheinlich berühmtesten aller Zeiten: Als der Mond am 29. Mai 1919 die Sonne verdunkelte, waren dicht daneben weit entfernte Sterne zu sehen. Allerdings leicht „versetzt“, also nicht genau da, wo sie sich eigentlich befanden. /2

Noch ein Beobachtungstipp zur #Sonnenfinsternis: Weil sie dicht überm Horizont stattfinden wird, ist freie Sicht in die richtige Richtung entscheidend. Am besten schon vorher mit Kompass checken, den es auch in vielen Smartphones gibt. Bei Köln sind es 286 Grad, an anderen Orten leicht andere Werte.

Nochmal zur bevorstehenden #Sonnenfinsternis: Wer mal eine totale Finsternis gesehen hat, wird diesen geradezu magischen Anblick nie mehr vergessen. Ganz anders sieht das Ereignis aus dem Weltraum betrachtet aus. Ein Astronaut erzählte mir mal, der schattige Fleck habe fast „schmutzig“ ausgesehen.

Ein Bild der Sonnenfinsternis aus dem All betrachtet, genauer von Bord der ISS mit Blick auf Nordamerika. Unten die Erde - allerdings nicht komplett, denn dazu ist die Raumstation in ihrer 400 Kilometer hohen Umlaufbahn nicht weit genug weg. So spannt sich der Horizont waagerecht in einem langen Bogen quer durch die Aufnahme - darunter die Erde und darüber das schwarze All. Jetzt aber zu der Besonderheit des Fotos: In der Bildmitte fällt der Schatten des Mondes auf die Erdoberfläche. Er sieht wie ein großer und runder dunkler Fleck aus, der am Rand nicht klar umrissen ist, sondern grau ausläuft. Man könnte auch meinen, dass da eine kreisrunde Aschewolke über der Erde schwebt. So oder so: Von dem magischen Eindruck, der sich vom Erdboden aus betrachtet bietet, ist hier nicht viel zu spüren.