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Offizieller Account der Deutschen Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft e.V. www.dngps.de

📣 Call for Papers für die 12. studentische Fachtagung der DNGPS: "Interregnum. Zwischen Demokratie, digitaler Umwälzung und globalen Hegemoniekämpfen". Die Tagung findet vom 11. - 13. Dezember an der Universität Bremen statt. Den vollständigen Call findet ihr hier: www.dngps.de/fachtagung20...

Call for Papers für die 12. studentische Fachtagung der DNGPS: "Interregnum. Zwischen Demokratie, digitaler Umwälzung und globalen Hegemoniekämpfen".
Die Fachtagung findet vom 11. bis 13. Dezember 2026 in Kooperation mit dem Rosa-Lux-Club und in Zusammenarbeit mit dem Bremer Arbeitskreis Kritischer Jurist:innen an der Universität Bremen statt. Wir möchten im Rahmen der Tagung gezielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Politik- und Sozialwissenschaften und der Rechtswissenschaft fördern.
Willkommen sind Beiträge von Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden (in der Anfangsphase) aus allen Politik- und Sozialwissenschaften. Eure Abstracts mit maximal 300 Wörtern auf Deutsch oder Englisch sendet ihr bitte mit einer kurzen Selbstbeschreibung bis zum 15. August an fachtagung@dngps.de. Die allgemeine Konferenzsprache ist Deutsch, Vorträge können auch auf Englisch gehalten werden.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Panelist*innen, die Mitglied in der DNGPS sind, besteht die Möglichkeit einer Fahrtkostenübernahme durch die DNGPS.Einführung: Zum Begriff des Interregnums

Welt im Umbruch oder Umbruch der Welt? Verschiebungen der globalen Hegemonie, Krieg als etabliertes Mittel zur Durchsetzung staatlicher Interessen mittels Militär und Handel, der Aufstieg eines internationalen Autoritarismus und soziale Entfremdung. Bisherige Ordnungssysteme haben längst den Zugriff auf effiziente Krisenlösungen verloren, und es bilden sich neue Wege der Macht und Kontrolle heraus. Auf unserer diesjährigen Fachtagung wollen wir diese Umbruchszeit, angelehnt an Gramsci, als Interregnum verstehen: „Die Krise besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann."

Die Themenblöcke sind: Internationale Beziehungen; Technologie und Demokratie; Parteien und Parlamente unter Anpassungsdruck; Kritik, Utopie und Universität; Politische Theorie der Demokratie; Faschismustheorie; Politik und Geschlecht; Die Krise mit den Männlichkeiten; Die Zukunft des Sozialstaats.

In den letzten Monaten haben wir Diskriminierungsformen im Wissenschaftsbetrieb beleuchtet. Doch: Diskriminierung wirkt selten isoliert. Intersektionalität ist zentral, um das zu verstehen. Es braucht Sichtbarkeit und Strukturwandel. Was sind Schlüssel zu diskriminierungskritischer Wissenschaft?

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Heute möchten wir euch kurz das kultur- und sozialwissenschaftliche Konzept des Kritischen Weißseins vorstellen. Dieses befasst sich mit der Konstruktion von Weißsein als sozialer Norm und dessen Einfluss auf Machtstrukturen, Hierarchien, Privilegien und Rassismus.

Titel: Kritisches WeißseinDas Konzept: 
Kritisches Weißsein ist ein interdisziplinäres Konzept der Kultur- und Sozialwissenschaften

Ziel:
Reflexion der Konstruktion von Weißsein als sozialer Norm und daraus resultierenden Machtstrukturen, Hierarchien, Privilegien und Rassismus;
Analyse der Etablierung von Weißsein als Norm und der Marginalisierung nicht-weißer Identitäten;
Sichtbarmachen und Hinterfragen von Privilegien;
Verdeutlichen: Rassismus ist ein strukturelles ProblemWar dieser Beitrag hilfreich? Dann like, teile oder kommentiere gerne und speichere den Beitrag ab. Unsere Quellen zum Nachlesen:

Hyatt, Millay (2015): Critical Whiteness: Weißsein als Privileg, 03.05., online via: https://www.deutschlandfunk.de/critical-whiteness-weisssein-als-privileg-100.html [aufgerufen am 06.04.2025]

Garschagen, Teresa (2015): Was ist “Critical Whiteness”?, 12.08. online via: https://mediendienst-integration.de/artikel/was-ist-critical-whiteness.html [aufgerufen am 06.04.2025].

Marmer, Elina (2018): “Kritisches Weißsein als Perspektivwechsel und Handlungsaufforderung,” in Blank, Beate, Süleyman Gögercin, Karin E. Sauer, Barbara Schramkowski, Hrsg., Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft Grundlagen – Konzepte – Handlungsfelder, Wiesbaden: Springer VS, S. 291 - 302. https://doi.org/10.1007/978-3-658-19540-3_24

🔬 Rassismus in der Wissenschaft: Rassismus ist strukturell auch tief in wissenschaftlichen Institutionen verwurzelt. BIPoC-Forschende erleben alltägliche Diskriminierung – von der Abwertung ihrer Expertise bis hin zu fehlender Förderung & schlechteren Karrierechancen.

Titel: Rassismus in der WissenschaftRassismus wirkt als „Ideologie und Diskriminierungsform […] auf gesellschaftlicher, kultureller, institutioneller und wissenschaftlicher Ebene” (NaDiRa 2024).
Entsprechend ist er auch in wissenschaftlichen Institutionen tief verwurzelt.
Kolonialrassistische „Theorien“ und Konzepte überdauern bis heute.
Die Reproduktion von Rassismus verfestigt Annahme der weißen Dominanzgesellschaft als Norm.Die Folgen von Rassismus:
BIPoC-Forschende erleben täglich rassistische Diskriminierung, wie etwa:
•Die Abwertung ihrer Expertise
•Nicht-Förderung als Wissenschaftler*innen (insbesondere in den Anfangsjahren)
•Schlechtere Karrierechancen in der Wissenschaft 
•Unterrepräsentanz in Führungspositionen

Außerdem tritt Rassismus häufig in Verschränkung mit anderen Diskriminierungs-formen und Ungleichheiten auf. 
Eine kritische Auseinandersetzung mit Rassimus ist für eine gute wissenschaftliche Praxis unabdingbar.
ABER: Vielen Forschungsfeldern fehlen rassismus-kritische Perspektiven, sodass rassistische Inhalte und Ausgrenzungen reproduziert werden.
Rassismuskritik wird häufig abgewehrt und kritische Wissenschaftler*innen marginalisiert.

Sexismus in der Wissenschaft ist bis heute wenig erforscht und wenn, dann oft nur mit Blick auf binäre Geschlechterkonstrukte (Männer/Frauen). Problem ist zum einen: Der Umgang mit sexuellen Grenzüberschreitungen wird durch fehlende oder fehlerhafte Strukturen erschwert. (1/2)

Sexismus in der WissenschaftDer aktuelle Stand: Sexismus in der Wissenschaft in Deutschland wenig erforscht. Dabei ist Uni geprägt von: Differenzkategorien, MachtbeziehungenSexuelle Grenzüberschreitungen: Sexuelle Grenzüberschreitungen = umfasst auch Belästigungen, ist allerdings ein breiter gefasster Begriff. Möglichst viele Diskriminierungserfahrungen integriert. Nur ein Bruchteil von sexuellen Grenzüberschreitungen wird bearbeitet Gründe: Ignoranz, Täterschutzmechanismen, Vergeltungsmaßnahmen.“Leaky Pipeline”als versteckte Diskriminierung: Je höher in der Karriereleiter, desto weniger Frauen lassen sich in der Wissenschaft finden. Gründe: Mikroaggressionen, Paternalismus, Frauen werden nicht richtig ernstgenommen, fehlender Zugang zu sozialen Netzwerken und Ressourcen, Doppelstandards (z.B. Durchsetzungsvermögen nur bei Männern positiv bewertet), ungleiche Zugänge durch ungleiche ökonomische Ressourcen ungleiche Verteilungen bei der Care-Arbeit, ...

(2/2) Das Gefühl, nicht „reinzupassen“, soziale Ausgrenzung und strukturelle Barrieren belasten die mentale Gesundheit. LGBTQIA*-Personen denken häufiger daran, ihre akademische Laufbahn aufzugeben. Was muss sich ändern? Teilt eure Ideen mit uns!

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(1/2) 🌈 Queer in der Wissenschaft: Unsichtbar, unterschätzt, unter Druck? Für viele LGBTQIA*-Personen ist der akademische Weg voller Hürden. Sie erleben häufiger Diskriminierung und müssen oft höhere Standards erfüllen, um anerkannt zu werden. Viele bleiben aus Angst unsichtbar – ein Teufelskreis.

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📢 Intersektionalität, Queerness, Rassismus – Ein Überblick 📢 Wir geben einen ersten Einblick in zentrale Begriffe aus intersektionalen und rassismuskritischen Debatten. In den kommenden Wochen wird es in unserer Reihe zu Diskriminierung und Rassismus mehrere Spotlights geben – bleibt dran! (1/3)

Begriffseinführung zu unserer Awareness-Reihe:
Intersektionalitit, Queerness, Rassismus, Diskriminierung, weißseinDiskriminierung
- bezeichnet die ungleiche Behandlung von
Menschen aufgrund von Merkmalen wie
Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, sexueller
Orientierung oder Behinderung
- kann strukturell, also organisational und
gesellschaftlich verankert, oder individuell
stattfinden
- Foucault (1975): Macht wird nicht nur ,,von
oben" ausgeübt, sondern ist in alltäglichen
Praktiken, Sprache und gesellschaftlichen
Normen verankertIntersektionalitat

- Beschreibt, wie verschiedene Formen der
Unterdrückung — etwa Rassismus, Sexismus
oder Queerfeindlichkeit — neue, spezifische
Erfahrungen von Marginalisierung erzeugen.

- Beispiel: Diskriminierung einer Schwarzen
queeren Frau ist nicht gleich Diskriminierung einer weilen
queeren Frau ist nicht gleich Rassismus gegen einen
heterosexuellen Schwarzen Mann

- Begriff wurde von Kimberlé Crenshaw (1989)
gepragtQueerness
- ,,Queer" = ursprünglich abwertende
Bezeichnung für Menschen abseits der
Heteronorm
- Wiederaneignung des Begriffs durch
LGBTQIA+-Community im Sinne einer
selbstbestimmten Identitätszuschreibung
- Mögliche Unterscheidungen von Queerness:
- Als empowernde Selbstbezeichnung
- Queering in den Queer Studies als Auflösen von starren Identitätskategorien.

📢Call for Papers für unsere diesjährige Fachtagung 📢🥳🎉 Unter dem Titel "Sozialwissenschaften in Zeiten des Zusammenbruchs" findet vom 5. bis 7. September 2025 an der Ruhr-Universität Bochum unsere 11. DNGPS-Fachtagung statt. Hier geht es zum vollständigen Call: www.dngps.de/fachtagung20...

Titel: Call for Papers, darunter steht "Einreichungen bis zum 15. Juni 2025 an fachtagung@dngps.de".
Darunter steht in abgesetzter Schrift der Titel der Fachtagung, sowie Datum und Ort der Veranstaltung: "DNGPS Fachtagung 2025: Sozialwissenschaft in Zeiten des Zusammenbruchs", 05. bis 07. September, Ruhr-Universität Bochum.
Anschließend folgen allgemeine Informationen zur Tagung und den Einreichungen: Die Fachtagung findet in Kooperation mit dem Fachschaftsrat Sozialwissenschaften statt. Willkommen sind Beiträge von Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden (in der Anfangsphase) aus allen Politik- und Sozialwissenschaften. Abstracts mit maximal 300 Wörtern auf Deutsch oder Englisch können mitsamt einer kurzen Selbstbeschreibung bis zum 15. Juni 2025 an fachtagung@dngps.de gesendet werden. Die allgemeine Konferenzsprache ist Deutsch, Vorträge können auch auf Englisch gehalten werden. Die Teilnahme ist für alle kostenlos, für Panelist*innen, die DNGPS-Mitglied sind, besteht außerdem die Möglichkeit einer Fahrtkostenübernahme durch den Verein.

Ein neues DNGPS Working Paper ist erschienen! 🥳 In der Arbeit untersucht Yannis Grabbe den Einfluss unterschiedlicher Wahlsysteme auf die Repräsentation von Frauen und Māori im neuseeländischen Parlament. Das Paper findet ihr im Open Access beim Verlag Barbara Budrich. doi.org/10.3224/dngp...

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Besser spät als nie 😉 Die DVPW ist nun auch auf Bluesky in Sachen #Politikwissenschaft unterwegs! Wir posten erst einmal zu Aktivitäten der DVPW - Ausschreibungen, Veranstaltungen, #DVPWblog,... - und reposten gerne Calls und Termine, wenn Ihr uns erwähnt. Und dann sind natürlich Listen in Arbeit.

(2/2) 💡 Vorteile als Hiwi: 🏫 Einblicke in den Hochschulbetrieb 💼 Erste akademische Berufserfahrung 🤝 Networking mit Lehrenden – potenzielle Türöffner 💰 Nebenverdienst Übrigens: Vierdienst variiert nach Bundesland und Hochschule. SHKs und WHKs fallen nicht unter Tarifverträge (außer in Berlin). 🚀

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(1/2) 🎓 Was machen SHKs und WHKs? 💻📚 Du bist eingeschriebene*r Studen*tin und möchtest Berufserfahrungen sammeln? Als „Hiwi“ unterstützt du den Lehr- und Forschungsbetrieb oder die Verwaltung an Hochschulen – ein Nebenjob mit vielen Vorteilen! 🙌 Einen Überblick über diese bieten wir in diesem Post.

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📖 WiMi werden: Was macht ein:e wissenschaftliche Mitarbeiter:in? Und was sind mögliche Wege zur Promotion? 🎓💻 Dazu geben wir euch heute Infos auf unserem Instagram account 📷@dngpsde 1/2

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Marie schließt unsere kleine Vorstellungsrunde. 🤗 Marie (sie/ihr) ist seit 2022 ehrenamtlich im Vorstand der DNGPS aktiv. Zuerst als stellvertretende Vorstandsvorsitzende, seit Oktober 2024 als Schriftführerin.

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Niklas ist seit Oktober als weiteres, freies Vorstandsmitglied dabei. 😊 Niklas stammt aus dem Saarland und studiert im Master Politikwissenschaft an der Universität Wien. Seine Leidenschaft für Frankreich führte ihn nicht nur zu einem Erasmus-Semester in Paris, sondern auch zu

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Wir machen weiter mit unserem zweiten Schriftführer und Comic Relief, Patrick. 🥳 Patrick A. Huttel (29) studierte Lehramt L3 (Politik & Wirtschaft, Englisch und Philosophie) in Gießen, Politische Theorie (M.A.) in Frankfurt und Philosophie an der ENS-Paris (Erasmus+). Danach absolvierte er neben

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Ebenfalls bekannt ist euch natürlich auch unser Vorstandsvorsitzender, Lou. 😇 Lou ist seit 2020 im Vorstand der DNGPS aktiv und seit 2022 der Vorsitzende. In dieser Funktion ist er vor allem für die Koordination aller anderen Teile der DNGPS zuständig.

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Unsere Vorstellungsrunde geht weiter mit einem euch bereits bekannten Gesicht. 😊 Verena ist Masterstudentin der Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius sowie der Politikwissenschaft an der FernUniversität in Hagen.

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Als nächstes stellen wir euch unseren Finanzer Jonas vor. 😇 Jonas Lang (er/ihm) ist 26 Jahre alt, studiert aktuell im Master Politische Theorie in Frankfurt und hat gerade ein Auslandsjahr in Paris beendet. In Freiburg studierte er im Bachelor Politikwissenschaft und Soziologie.

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