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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) / Documentation Centre of Austrian Resistance. https://www.doew.at

Andreas Kranebitter spricht im Spiegel-Interview über die Digitalisierung der NSDAP-Mitgliederkartei, typisch familiäre Erinnerungen und das Buhlen um die Wähler*innenstimmen der „Ehemaligen“. Den ganzen Text gibt es online auf Spiegel+ (Paywall): www.spiegel.de/ausland/nsda... Foto: Daniel Shaked

Bild: Andreas Kranebitter (Foto: Daniel Shaked); Text: Lesetipp: Andreas Kranebitter spricht im Spiegel über Österreichs Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit

Am Samstag, den 1. August, geht es mit unserer Reihe „Immer Wider Stand“ weiter. Wir zeigen gemeinsam mit dem Volxkino im Garten vor Pavillon 12 am Otto-Wagner-Areal den Film „Rom, offene Stadt“. Um 20.00 beginnt es mit einem Filmgespräch mit Paulus Ebner und Linda Erker. Der Eintritt ist frei.

Text: Volxkino „Rom, offene Stadt“ 1.8.26 20.00 UhrText: Der schon im September 1945 veröffentlichte Film „Rom, offene Stadt“ von Roberto Rossellini handelt vom Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung Roms, er zeigt Repression, Alltag und Hoffnung. 
Der Film wurde 1946 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet und gilt als Klassiker des Neorealismus.
Das Screening findet in Kooperation mit dem Volxkino im Garten vor Pavillon 12 statt. Einleitend laden wir zum Filmgespräch mit Paulus Ebner (Historiker und Leiter des Archivs der TU Wien) und Linda Erker (DÖW).Text: Das Filmscreening ist Teil der DÖW-Veranstaltungsreihe „Immer Wider Stand“ –  zwischen April und November 2026 auf dem Otto-Wagner-Areal.
doew.at/immer-wider-stand

Gestern haben wir die KZ-Gedenkstätte Gusen besucht. Herzlichen Dank für den schönen Empfang, die interessanten Einblicke und den produktiven Austausch an die Kolleg*innen von der KZ-Gedenkstätte Mauthausen!

Bild: Gruppenfoto zeigt Kolleg*innen des DÖW und der KZ-Gedenkstätte Mauthausen; Text: DÖW-Betriebsausflug 2026 in die KZ-Gedenkstätte Gusen
Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Kolleg*innen des Mauthausen Memorial für die Gastfreundschaft und die Einblicke in die Neugestaltung der Gedenkstätte Gusen

Ab kommendem Montag bleiben Archiv, Bibliothek und Ausstellungen des DÖW für den öffentlichen Besuch für Wochen geschlossen. Danke für Ihr Verständnis.

Sommerschließzeit 2026
Das DÖW bleibt von 27. Juli bis 16. August 2026 für den öffentlichen Besuch geschlossen. Die Sonderschließzeiten betreffen das Archiv, die Bibliothek und unsere 
Ausstellungen. Wir danken für Ihr Verständnis!

Heute erinnern wir an den militärischen Widerstand gegen das NS-Regime. Vor 82 Jahren, am 20. Juli 1944, schlug ein Attentat auf Adolf Hitler fehl. Die „Operation Walküre“ rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg gilt als einer der wichtigsten Akte des militärischen Widerstandes.

Heute erinnern wir an den militärischen Widerstand gegen das NS-Regime 

Vor 82 Jahren, am 20. Juli 1944, schlug ein Attentat auf Adolf Hitler fehl. Die „Operation Walküre“ rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg gilt als einer der wichtigsten Akte des militärischen Widerstandes. In Paris und Wien wurden die Umsturzpläne kurzfristig erfolgreich umgesetzt. 
Carl Szokoll war an den Plänen beteiligt, die Besprechung seines Buchs zu einer weiteren Widerstandshandlung, der „Operation Radetzky“, ist jetzt auf doew.at verfügbar.

Wir beschäftigen uns in unserer Rubrik „Neues von ganz rechts“ mit den gewaltvollen Übergriffen von Leoben. Wie ernst sind die Distanzierungen der Identitären Bewegung zu nehmen? Und was bedeutet der Vorfall für das Verhältnis von Identitären und FPÖ? Zum Text: www.doew.at/erkennen/rec...

Text: Identitäre Kindesweglegung

Während die Identitäre Bewegung nach den gewalttätigen Vorfällen von Leoben behauptet, mit Wagemann und G.S. nichts zu tun zu haben, agierten beide nicht nur als Aktivisten der Identitären, sondern als deren Gesichter. Sie meldeten 
Demonstrationen und sonstige Aktionen an, organisierten und 
leiteten sie.
Es stellt sich somit die Frage, ob der vielbeschworene Ausleseprozess der
Identitären eklatant versagt hat oder vielmehr eben jenen Typus an die Spitze brachte, der die Gruppierung treffend repräsentiert.

Unser Objekt des Monats Juli zeigt die antisemitische Hetzschrift „Juda“ von Karl Paumgartten. Bibliothekar Stephan Roth erzählt in seinem Beitrag die Geschichte des Autors, des Buchs und des Verlags. Nähere Informationen zu den Objekten gibt es online unter: www.doew.at/objekte-des-monats

Text: Objekt des Monats Juli; Bild: Cover der antisemitischen Hetzschrift „Juda“Text: Die antisemitische Hetzschrift „Juda“ von Karl Paumgartten
Karl Paumgartten verfasste in den 1920er Jahren eine Reihe an antisemitischen Hetzschriften, die im Leopold Stocker Verlag erschienen. Der Verlag hat auch heute noch zahlreiche Berührungspunkte mit der extremen Rechten, im Vorjahr wurde er mit einem nach dem Antisemiten Franz Dinghofer benannten Medienpreis geehrt.Text: „Das Buch aus den 1920er Jahren endet mit der Paraphrase ‚Ceterum vero, censeo, Judaeos esse delendos‘ (‚Ich bin aber der Meinung, dass die Juden 
vernichtet werden sollten‘). Die Hetzschrift lässt den Holocaust als entsetzliche Konsequenz einer in weiten Teilen von Hass auf das Judentum 
besessenen Gesellschaft erscheinen.“Text: Die Objekte des Monats sind in der Dauerausstellung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes zu sehen
Innenhof Altes Rathaus, Wipplingerstraße 6 – 8, 1010 Wien
Werktags von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, an Donnerstagen bis 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei

Das Parallelmedium AUF1 wurde im jüngsten Verfassungsschutzbericht des deutschen Innenministeriums als „gesichert rechtsextremistisch“ charakterisiert. Das DÖW kam zu demselben Schluss. Mehr dazu gibt es in unserer Rubrik „Neues von ganz rechts“ auf www.doew.at/erkennen/rec...

Text: AUF1 – gesichert rechtsextremistisch
Im deutschen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 findet das Parallelmedium AUF1 erneut Erwähnung. Es gilt nun nicht mehr als rechtsextremistischer „Verdachtsfall“, sondern als „gesichert rechtsextremistisch“.
Das Medium agiere als Bindeglied, um rechtsextremistische Positionen zu normalisieren und den Diskurs zu verschieben, heißt es im Bericht. 
Die Einschätzung des deutschen Innenministeriums deckt sich mit jener, die das DÖW zuletzt im „Handbuch Rechtsextremismus“ über AUF1 vorgenommen hat.

Verfassungsrechtsexperte Heinz Mayer hat den antifaschistischen Charakter der österreichischen Bundesverfassung untersucht. Er kommt zu dem Schluss, dass die Republik mehr tun müsste, um ihrem Auftrag gerecht zu werden. Mehr Infos auf www.doew.at/neues/ots-ne...

Text: Aus dem  Gutachten von Heinz Mayer über den antifaschistischen Auftrag der Verfassung:
Aus der geltenden Verfassungsbestimmung des Art 9 Z 2 Staatsvertrag von Wien ergibt sich klar, dass Österreich verpflichtet ist, alle faschistischen Organisationen aufzulösen und deren Neugründung zu verhindern. 
Die vorstehenden Ausführungen haben gezeigt, dass Art 9 Z 2 Staatsvertrag [...] nur bruchstückhaft erfüllt wird.
Ausdrückliche Regelungen über die Auflösung faschistischer Organisationen fehlen nach wie vor [...] 
Bedauerlicherweise findet eine politische Diskussion zu diesem Thema kaum statt.Text: Erteilt Österreichs Verfassung einen antifaschistischen Auftrag? 
Wir haben uns gemeinsam mit dem Mauthausen Komitee Österreich und dem OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus mit dieser Frage an den Verfassungsrechtsexperten Heinz Mayer gewandt. Er kommt in seinem Gutachten zu einem eindeutigen Schluss: Ja.
Die gemeinsame Presseaussendung sowie ein Downloadlink zum Gutachten findet sich auf doew.at

Wir waren gestern bei unserer ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeiterin Doris Schmidauer und @bundespraesident.at Alexander Van der Bellen zu Besuch in der Hofburg. Herzlichen Dank für die Einladung und den netten und produktiven Austausch!

Text: Eine DÖW-Delegation zu Besuch bei Doris Schmidauer und Bundespräsident Alexander Van der Bellen; Bild: v.l.n.r.: Hund Juli, Bernhard Weidinger, Claudia Kuretsidis-Haider, Christine Schindler, Linda Erker, Andrea Schwab, Doris Schmidauer, Winfried Garscha, Alexander Van der Bellen, Andreas KranebitterBild: Andreas Kranebitter und Bernhard Weidinger überreichen Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein Exemplar des „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“, für das er ein Geleitwort geschrieben hatBild: Doris Schmidauer mit Claudia Kuretsidis-Haider, Christine Schindler, Andrea Schwab und Winfried Garscha, ihren früheren Kolleg*innen aus DÖW-Zeiten

Internationalen Teilnehmer*innen diskutierten Fragen zur Bedeutung von GIS-basierten und räumlichen Ansätzen in der Holocaust-Forschung bei einem vom DÖW mitorganisierten Workshop in Prag. Der Tagungsbericht von Wolfgang Schellenbacher findet sich auf www.doew.at/neues/transn...

Text: Rethinking Holocaust History through Geospatial Approaches. Forscher*innen und Archivar*innen aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Israel, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Tschechien und den USA nahmen am 18. und 19. Mai 2026 an einem vom DÖW mitorganisierten Workshop in Prag teil. 
Neben einem theoretischen Teil mit wissenschaftlichen Vorträgen gab es einen praxisorientierten Teil mit Hands-On-Session. 
Wolfgang Schellenbacher hat das DÖW in Prag vertreten. Seinen Tagungsbericht gibt es auf doew.at.

Am Samstag findet die Gedenkfeier in Weyer – St. Pantaleon statt, danach präsentieren Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler ihr Buch über Josef Finster, der von den Nationalsozialisten als „Berufsverbrecher“ verfolgt wurde. Andreas Kranebitter spricht bei der Gedenkfeier und diskutiert mit.

Bild: Cover „Josef Finster. Eine Recherche“; Text: Buchpräsentation 27.6.26  18.00 Uhr in Sankt PantaleonText: Josef Finster wurde von den Nationalsozialisten als „Berufsverbrecher“ 
verfolgt. Obwohl er sich nach dem Abbüßen kleinerer Delikte nichts mehr zuschulden kommen ließ, wurde er ins KZ deportiert. 1941 starb er im Alter von 41 Jahren im KZ Flossenbürg. 
Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler rekonstruieren die Biografie in dem Buch „Josef Finster. Eine Recherche“. Sie präsentieren es gemeinsam mit DÖW-Leiter Andreas Kranebitter unmittelbar nach der diesjährigen Gedenkfeier an der Erinnerungsstätte Weyer – St. Pantaleon in der Aula der Mittelschule (Am Kuglberg 12, 5120 St. Pantaleon).

Schüler*innen der Kundmanngasse haben in unserem Public-History-Projekt „Geschichte vor der Schultür“ einen historischen Rundgang gestaltet. Ö1 war dabei und hat für die Sendung „Leporello“ auch Magdalena Bauer interviewt. Die rund fünfminütige Sendung gibt es hier: oe1.orf.at/programm/202...

Bild: Magdalena Bauer (Foto: Daniel Shaked); Text: Magdalena Bauer und Schüler*innen des Wiener GRG Kundmanngasse stellen in der Ö1-Sendung  „Leporello“ unser Public-History-Projekt „Geschichte vor der Schultür“ vor

Der „Pocket Guide“ dient als Ratgeber für Wissenschafter*innen, die in ganz Europa zunehmend unter Druck geraten. Wir präsentieren die deutschsprachige Fassung gemeinsam mit den Autor*innen im Rahmen der @daysofattention.bsky.social am 24. Juni um 16.00 Uhr im Hörsaal 16 der Universität Wien.

Bild: Pocket Guide; Text: Präsentation 24.6.26 16 Uhr Hörsaal 16 Universität WienText: Das Hochschulwesen wird quer durch Europa und darüber hinaus durch Sparmaßnahmen, politische Einmischung und KI-gesteuerte Verwaltungssysteme neu gestaltet. Das hat Auswirkungen auf Forschungsschwerpunkte und den akademischen Alltag inmitten wachsender Unsicherheit. 
Der „Pocket Guide für Wissenschafter* innen unter Beschuss“ bietet einen fundierten Rahmen, um unterschiedlichsten Akteur*innen im akademischen Bereich zu helfen, Warnsignale zu erkennen, ihre strukturellen Ursachen zu verstehen und angemessen und wirkungsvoll darauf zu reagieren.
Pocket Guide für Wissenschafter*innen unter Beschuss
Text: Wir präsentieren die deutschsprachige Fassung des Pocket Guide am 24. Juni um 16.00 Uhr im Hörsaal 16 der Universität Wien (Universitätsring 1, 1010 Wien). Podium 
▶ Friedrich Cain
▶ Benoît Josset
▶ Andrea Pető
▶ Rose Sikkink
▶ Bernhard Weidinger
▶ Reina Zenelaj

Der Eintritt ist frei.
Präsentation Pocket Guide 24.6. 16.00 Uhr HS 16 Uni Wien
Bild: Pocket Guide Deutsch und Englisch; Text: 24.6.26 16 Uhr Hörsaal 16 Universität Wien

Ruth Beckermann, Andreas Kranebitter, Doron Rabinovici und Ruth Wodak diskutierten mit Moderator Raimund Löw im Wien Museum über 40 Jahre Waldheim-Affäre und 40 Jahre Republikanischer Club. Die Aufzeichnung der Diskussion gibt es im Falter-Radio zum Nachhören: shows.acast.com/1974c592-0a3...

Bild: Andreas Kranebitter (Foto: Daniel Shaked); Text: Hörtipp. Andreas Kranebitter gratulierte dem Republikanischen Club im Wien Museum zum 40-jährigen Bestehen. Das Falter-Radio hat die Diskussion aufgezeichnet.

Bis morgen könnt ihr euch noch für die kostenlose Führung durch unsere Ausstellung im Alten Rathaus anmelden. Die Dialogische Führung zum Nationalsozialismus in Österreich startet am Donnerstag um 17.00 Uhr. Beschränkte Teilnehmer*innenzahl, Anmedleungen unter vermittlung@doew.at.

Text: „Nationalsozialismus in Österreich“
Dialogische Führung
18. Juni 2026, 17.00 Uhr
Die Führung durch unsere Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus bietet Raum für Austausch. Die Teilnehmenden werden ermutigt, Fragen zu stellen und eigenes Wissen einzubringen.
Die etwa 90-minütige, kostenlose Führung findet in der Ausstellung des DÖW im Alten Rathaus (Wipplingerstraße 6–8, 1010 Wien) statt.
Anmeldungen sind noch bis 16. Juni per E-Mail an vermittlung@doew.at möglich.

Morgen findet in Pavillon V am Otto-Wagner-Areal ab 17.00 Uhr bei freiem Eintritt eine öffentliche Probe und musikalisch-poetische Perfomance zum Thema „Alphabet des Widerstandes. Alte und neue Partisaninnenlieder“ statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Text: Performance Alphabet des Widerstandes, 12.6.26 17.00 UhrText: Kaum ein Ausdrucksmittel war so wichtig für Partisan*innen wie das Lied. In den Alphabetisierungskursen antifaschistischer Organisationen, an der Front und in den Lagern entstanden zahlreiche Gedichte, die gedruckt, verbreitet und vertont wurden. 
Diesem Erbe gehen wir am 12. Juni in dem Workshop „Alphabet des Widerstandes. Alte und neue Partisaninnenlieder“ (ausgebucht) nach. Anschließend findet ab 17.00 Uhr eine öffentliche Probe und musikalisch-poetische Perfomance statt. Mit Tini Trampler, Stefan Spärlich, Eva 
Schörkhuber und Elena Messner.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  
Alphabet des Widerstandes. Musikalisch-poetische PerformanceText & Bild: Lageplan Pavillon VText: Die musikalisch-poetische Performance ist Teil der DÖW-Veranstaltungsreihe „Immer Wider Stand“ – zwischen April und November 2026 auf dem Otto-Wagner-Areal.
doew.at/immer-wider-stand

Am Donnerstag veranstalten wir gemeinsam eine dialogische Führung am Nordwestbahnhofgelände. Der Bahnhof diente einst als Schauplatz für Propagandareden führender Nationalsozialisten und war Standort der antisemitischen Ausstellung „Der ewige Jude“. Anmeldemöglichkeiten: www.doew.at/termine/der-...

Bild: Installation am Nordwestbahnhof; Text: Dialogische Führunge. Der Nordwestbahnhof als Tatort der NS-Propaganda. 11.6, 18.30; Treffpunkt Nepomuk-Kapelle 1020
Text: Der Nordwestbahnhof
Unmittelbar nach dem „Anschluss“ 1938 diente die Halle des Nordwestbahnhofs als Schauplatz für Propagandareden führender Nationalsozialisten, ebenfalls 1938 wurde dort die antisemitische Ausstellung „Der ewige Jude“ gezeigt. Um einen Erinnerungsort zu schaffen, realisierte die Forschungsplattform Tracing Spaces 2021 eine Installation, die die Umrisse der 1952 abgerissenen Bahnhofshalle sowie die Einbauten der damaligen Ausstellung nachzeichnet. Bei der dialogischen Führung geht es um die Geschichte des Bahnhofs und das temporäre Denkmal zur Erinnerung an die antisemitische Hassausstellung.
Text: Dialogische Führung
Die 90-minütige Führung bietet Raum für Austausch. Die Teilnehmenden werden ermutigt, Fragen zu stellen und über Möglichkeiten und Grenzen für einen
zukünftigen Gedenkort zu diskutieren. Treffpunkt am 11. Juni um 18.30 Uhr bei der Nepomuk-Kapelle (Taborstraße/Nordwestbahnstraße, 1020 Wien) Eine Veranstaltung mit Bernhard Hachleitner (Historiker), Michael Hieslmair und Michael Zinganel (Tracing Spaces / Museum Nordwestbahnhof); Begrüßung: Linda Erker (DÖW) Anmeldemöglichkeiten auf doew.at

Am Samstag laden wir in Pavillon V zur Podiumsdiskussion in Pavillon V am Otto-Wagner-Areal, um über alten und neuen Rechtsextremismus in Kärnten zu sprechen. Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe „Immer Wider Stand“. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier: www.doew.at/termine/alte...

Text: Podiumsdiskussion Rechtsextremismus in Kärnten 13.6.26 18.30 UhrText: Im vor Kurzem erschienenen „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“ spielt Kärnten eine auffällig wichtige Rolle. Dort verbindet sich eine lange Tradition des Deutschnationalismus und des völkischen Vereinswesens mit jüngeren Phänomenen wie den Identitären. Vortrag und Diskussion mit Jana Sommeregger (Initiative Minderheiten), Peter Pirker (Kärnten Museum & Universität Innsbruck), Selma Logar (Klub slowenischer Student*innen in Wien) und Bernhard Weidinger (DÖW); Moderation: Elena Messner (Kollektiv Partizanke Art).
Podiumsdiskussion Rechtsextremismus in Kärnten
Bild & Text: Lageplan Pavillon VText: Die Podiumsdiskussion ist Teil der DÖW-Veranstaltungsreihe „Immer Wider Stand“ – zwischen April und November 2026 auf dem Otto-Wagner-Areal.
doew.at/immer-wider-stand

Am 30. Mai veranstalteten identitäre Aktivist*innen das Vernetzungstreffen „Remigration Summit“. Federführend dabei war auch Martin Sellner (IBÖ), Stargast war mit Gregory Bovino der ehemalige Kommandant der Massendeportationseinsätze von ICE in den USA. Mehr auf: www.doew.at/erkennen/rec...

Text: Titel: Rechtsextremer Gipfel in Portugal; Fließtext: Ende Mai veranstalteten identitäre Aktivist*innen aus mehreren europäischen Ländern in Portugal ein Vernetzungstreffen mit dem Titel „Remigration Summit“. Mehr als 500 Personen aus Europa und Nordamerika sollen daran teilgenommen haben, darunter Vertreter*innen politischer Parteien wie der AfD, Vox und Reconquête. Mit Martin Sellner (IBÖ) gehörte ein Österreicher dem Organisationskomitee an. Er warb für sein Institut für Remigration, das seinen politischen Einfluss wie sein Spendenaufkommen vergrößern soll.

Der jüngste Beitrag unserer „Rubrik Neues von ganz rechts“ handelt vom in Wien gegründeten Verein für österreichisch-türkischen Zusammenhalt und Partnerschaft, der sich als Satellit der rechtsextremen Zafer Partisi in der Türkei präsentiert. Zum Text: www.doew.at/neues/neues-...

Text: Rubrik „Neues von ganz rechts“
Wiener Dependance
Der in Wien gegründete Verein für österreichisch-türkischen Zusammenhalt und Partnerschaft präsentiert sich als Satellit der rechtsextremen Zafer Partisi in der Türkei. Sie gilt als eine Partei nach Vorbild westeuropäischer Rechtsaußenparteien, deren zentrale Forderung die massenhaften Abschiebung von geflüchteten Personen ist. Dank ihres säkularen Selbstverständnisses weist sie ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der ultranationalistischen Parteien in der Türkei auf, das auch in der Diaspora auf eine gewisse Nachfrage treffen könnte.

Gestern diskutierten Brigitte Bailer, Verena Fabris, Bernhard Weidinger, Ruth Wodak und Moderator Jonatan Gerstbach im Science Talk des BMFWF über Rechtsextremismus in Österreich. Eine Nachlese der Veranstaltung an der TU Wien findet sich hier: science.orf.at/stories/3235.... 📷Daniel Shaked

Bild: Cover „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“; Lesetipp: Gestern diskutierte der Science Talk des BMFWF über unser „Handbuch Rechtsextremismus“. Eine Nachlese gibt es auf science.orf.at

Seit heute ist das Objekt des Monats Juni zu sehen. Christine Schindler beschreibt den Taschenkalender von Josef Schicker, den er während der britischen Internierung nutzte. Nähere Informationen gibt es hier: www.doew.at/objekte-des-monats/ Fotos: Michael Bigus & Daniel Shaked

Text: Objekt des Monats Juni, Bild: ein grüner Taschenkalender mit dem Aufdruck Handy DiaryText: Taschenkalender von Josef Schicker aus dem englischen Exil
Josef Schicker flüchtete vor den Nazis nach England, wo er nach Kriegsbeginn als „feindlicher Ausländer“ interniert wurde. In seinem Taschenkalender berichtet der Sozialdemokrat vom Alltag im Internierungslager.Text: Zitat von Christine Schindler (Leiterin der Administration): „1940, mitten im Krieg schrieb ein junger vor den Nazis Geflüchteter im britischen Exil in dieses Tagebuch. 85 Jahre später halte ich das kleine, fleckige Löschpapier in der Hand, mit dem er damals die Tinte trocknete.“; Bild: Porträt von Christine SchindlerText: Die Objekte des Monats sind in der Dauerausstellung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes zu sehen
Innenhof Altes Rathaus,
Wipplingerstraße 6 – 8, 1010 Wien
Werktags von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, an Donnerstagen  bis 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei

Veranstaltungshinweise, Hintergründe, Anmeldemöglichkeiten und Lesetipps – all das und mehr bietet unser Newsletter. Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein – und wir informieren Sie monatlich über unsere Aktivitäten: www.doew.at/newsletter

Bild: Brigitte Bailer (Credit Daniel Shaked); Text 1. Juni: Science Talk an der TU Wien über RechtsextremismusBild: Gelände Nordwestbahnhof (Credit: Wolfgang Thaler); Text: 11. Juni: Dialogische Führung „Der Nordwestbahnhof als Tatort der NS-Propaganda“Bild: Bernhard Weidinger (Credit Daniel Shaked); Text 13. Juni: Vortrag und Diskussion am OWA „Alter und neuer Rechtsextremismus in Kärnten“ Bild: Andreas Kranebitter (Credit Daniel Shaked); Text 18. Juni: Symposium in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf „Ungehörte Stimmen“

Wir gratulieren dem Republikanischen Club zum 40-jährigen Bestehen. Am 3. Juni findet zu diesem Anlass eine Podiumsdiskussion im Wien Museum statt, an der auch DÖW-Leiter Andreas Kranebitter teilnimmt. Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten: www.wienmuseum.at/event/3021

Text: 40 Jahre Republikanischer Club 
Der „Republikanische Club – Neues Österreich“ feiert Geburtstag – und wir feiern mit. Zu dem Anlass findet eine Diskussion im Wien Museum statt. 

Podium
▶ Ruth Beckermann
▶ Andreas Kranebitter
▶ Doron Rabinovici
▶ Ruth Wodak
▶ Moderation Raimund Löw

Freier Eintritt, eine Anmeldung auf wienmuseum.at ist erforderlich.  
3.6.26 18.30; Wien Museum (Karlsplatz 8, 1040 Wien)

Bernhard Weidinger war im Presse-Podcast „Was wichtig ist“ zu Gast. Mit Anna Wallner spricht er über das „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“, rechtsextreme Parallelmedien und die Verbindungen zwischen FPÖ und Identitären. Zum Interview: www.diepresse.com/26160422/neu... Foto: Daniel Shaked

Bild: Porträt von Bernhard Weidinger (Credit: Daniel Shaked); Text: Hörtipp. Bernhard Weidinger spricht im Presse-Podcast „Was wichtig ist“ über das „Handbuch Rechtsextremismus“