drama4ever
@dramatamard.bsky.social
Mag die kleinen Momente, stille Miniaturen aus einem stockenden Alltag, dramaturgisch ausgewogen, am liebsten am und im Fluss.
immer auf der suche nach dem ort namens nirgends, wo es hier bei jedem schritt aufstaubt, aber da eine ruine & hier ein winziges wiesenstück & pusteblumen.
Am Horizont die Welle, die alle erwarten, die aber nie kommt, der Fluss verträgt keine Aufregung, der Gezeiten Geschwätz, was soll's.
Wer weiß schon genau, wohin es unsere Gedanken verschlägt, wenn der Kopf in den Wolken: Luftschlösser, wohin das Auge reicht.
Während der Tag im Sand versickert, raschelt im Schilf schon der Traum zum Appell. Flugs schickt sich Weißrausch an, Alb nebulös zu umgarnen.
‚Meine Gedanken sind Flüsse, die in mir selbst versinken, und manchmal finde ich dort ein Stück Himmel zwischen den Steinen‘
der schlaf ist eine qualle, sie ist schön und glitzert und leuchtet und heute frisst sie deine nacht, zerbrochenes und rauch
Bus zum Treffpunkt ‘Gute Weile’, ist geraume Zeit her, die Hand am Revers, Nackenzug erinnert: noch vor Frühling. Gut Ding weilt länger, hält aus, verweilt kurz im Blick, der an Narzissen heftet, huldigt der Farbe, sehnsucht nach dir: noch vor Frühling.
Es ist wohlbekannt, dass man während eines Traums kein Licht einschalten oder ausschalten kann. Wer luzides Träumen lernen will, soll daher auch im wachen Zustand darauf achten, ob sich das Licht einschalten lässt.
Es wird Zeit, der Realität wieder zu begegnen, und wo könnte man das besser als im Himmel?
Sehen Sie, ich könnte meine Gedanken auch im Stehen hegen.
ich liebe es mit kindern zu plaudern weil sich kein erwachsener dafür interessiert was meine zweitliebste farbe ist
wie alt wart ihr als ihr die ersten falten im raum zeit gefüge wahrgenommen habt
Sagen wir, du wärest unsichtbar. Wer würdest du dann sein wollen?
der regen der verkehr der gang einer katze die sonne der fluß das wiedererkennen & niemand müßte viel sagen
Der Nebel verabschiedete sich heute, meinte, er würde gen Jahresende wieder vorbeischauen, wölkte behäbig gen Waldesrand, um sodann im Schattenreich zu verdunsten.
"Gönnen Sie Ihrem Perfektionismus eine Pause", lese ich in einem Artikel über Prokrastination und frage mich, warum Perfektionismus in so schlechtem Ruf steht, spornt er doch zu Höchstleistung an. Qualitätsstufen nach Sinnfälligkeit ordnen lernen erscheint mir eher opportun.
Dem Kaffeehaus das Schreiben überlassen, es geht sich immer aus: der Routine Urvertrauen.
Der Fluss heute sehr aufgewühlt. Ich versuche, ihn mit leisen Gedanken zu beruhigen, allein sie kommen nicht an gegen Sturm und Drang.
Begegnungen am Rande der Zivilisation, wortlos, harmlos.