Dr. med. Michaela Bauer

@drmichaelabauer.bsky.social

https://www.dr-michaela-bauer.ch/ Fachärztin für Psychiatrie&psychotherapie FMH Fähigkeitsausweis Abhängigkeitserkrankungen Entpsychologisierung von ME/CFS Gründungsmitglied Psychotherapie-Netzwerk ME/CFS e.V.

Psychologisierung bleibt nicht ohne Folgen: Sie lenkt Forschung, Lehre und Versorgung weg von den Krankheitsmechanismen. PEM wird zu Vermeidung, Pacing zu Schonverhalten umgedeutet. So wird notwendige Medizin unterlassen – und potenziell schädliche Behandlung legitimiert. #MECFS

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1/2 Ein wichtiger Schritt gegen die strukturelle Gewalt im Begutachtungswesen. Versicherte stehen dem Versicherungsapparat und den Gutachter:innen oft allein gegenüber. Daher unterstütze ich den Rechtsanspruch auf eine Vertrauensperson vollumfänglich. Gruss aus der Schweiz!

Christian Haberhauer@haberhauer.bsky.social · last wk.

Gutachten: Heute (1. September 2026) ist der Rechtsanspruch auf Mitnahme einer Vertrauensperson bei medizinischen Begutachtungen u.a. der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) in Kraft getreten. www.behindertenrat.at/aktuelles/ne...

1/4 Neu sind alle drei meiner Online-Fortbildungen zu ME/CFS auch vom Schweizerischen Berufsverband für Angewandte Psychologie (SBAP) mit je 2 Fortbildungseinheiten anerkannt. Damit sind sie von SGPP, FSP und SBAP anerkannt. Kostenfrei, jeweils 18–20 Uhr via Zoom.

Beige-weisse Veranstaltungsankündigung zur Online-Fortbildung «ME/CFS: Umgang mit psychiatrischen Fehldiagnosen» am 14. Oktober 2026 von 18.00 bis 20.00 Uhr via Zoom. Themen: differenzialdiagnostische Abgrenzung gegenüber psychiatrischen Erkrankungen, postexertionelle Malaise als diagnostisches und therapeutisches Leitsymptom, Folgen von Psychologisierung und Fehlversorgung sowie die Rolle von Psychiatrie und Psychotherapie bei ME/CFS. Akkreditiert mit zwei Credits beziehungsweise Einheiten von SGPP, FSP und SBAP. Unten Porträt und Angaben der Referentin Dr. med. Michaela Bauer sowie QR-Code zur Anmeldung.Beige-weisse Veranstaltungsankündigung zur Online-Fortbildung «ME/CFS: Sozialversicherungen und Leistungen» am 11. November 2026 von 18.00 bis 20.00 Uhr via Zoom. Themen: Grundlagen zu ME/CFS und postexertioneller Malaise (PEM), Herausforderungen in der Kranken-, Taggeld- und Invalidenversicherung, Auswirkungen auf Arbeitsfähigkeit und Rehabilitation sowie Empfehlungen für eine PEM-sensitive versicherungsmedizinische Praxis. Akkreditiert mit zwei Credits beziehungsweise Einheiten von SGPP, FSP und SBAP. Unten Porträt und Angaben der Referentin Dr. med. Michaela Bauer sowie QR-Code zur Anmeldung.Beige-weisse Veranstaltungsankündigung zur Online-Fortbildung «ME/CFS: Besonderheiten in der Psychopharmakotherapie» am 20. Januar 2027 von 18.00 bis 20.00 Uhr via Zoom. Themen: Psychopharmakotherapie bei ME/CFS, psychiatrische Komorbiditäten und Symptomtherapie, Medikamentensensibilität, autonome Dysfunktion sowie PEM-sensitive praktische Empfehlungen. Akkreditiert mit zwei Credits beziehungsweise Einheiten von SGPP, FSP und SBAP. Unten Porträt und Angaben der Referentin Dr. med. Michaela Bauer sowie QR-Code zur Anmeldung.

To help us grow our newsletter, we’re trying out a referral program. We think this will make it easier for readers like you to share the newsletter with other community members. But we need your help to test it out!

Original artwork by Heather Hogan sharing the reward options for The Sick Times' newsletter referral campaign. Cartoon-style drawings in small boxes with white borders making them look like stamps show a thank-you note, the reward for one referral; a sticker on a water bottle, as stickers are the reward for five referrals; and a dad hat, the reward for 10 referrals. Below the stamps, there are drawings of The Sick Times' team -- Miles Griffis, Heather, and Betsy Ladyzhets, with Betsy's dog Jacko in between her and Heather. Text above those drawings note that the reward for 20 referrals is a Q&A with the team.

„Tired but wired“ bei ME/CFS – durch Glutamat erklärbar? Auch das glutamaterge System scheint Teil der Dysbalancen mehrerer Transmittersysteme zugunsten exzitatorischer Aktivität zu sein. Studien zeigen erhöhte Glutamatspiegel und mehr AMPA-Rezeptoren. Neuroinflammation könnte dazu beitragen.

Schematische Darstellung einer möglichen Neurotransmitterdysbalance bei ME/CFS: Autoantikörper, Neuroinflammation, Stressoren und genetische Prädisposition führen zu verstärkter exzitatorischer Aktivität durch Glutamat, Noradrenalin sowie möglicherweise Dopamin und Histamin und zu verminderter inhibitorischer Aktivität durch GABA, Serotonin, Tryptophan und möglicherweise Glycin. Daraus folgen eine Überaktivierung des Gehirns, autonome Dysfunktion und erhöhter Sympathikotonus. Als mögliche Folgen werden Veränderungen der Skelettmuskulatur sowie Schlafstörungen, kognitive Einschränkungen, Hypersensitivitäten, Belastungsintoleranz und PEM dargestellt.

„Tired but wired“ bei ME/CFS – neurobiologisch erklärbar? Wirth & Scheibenbogen beschreiben Dysregulationen mehrerer Transmittersysteme mit überwiegend hyperexzitatorischem Muster. GABAerge Benzodiazepine können Symptome lindern. Neben Risiken sollten wir auch ihren möglichen Nutzen diskutieren.

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