Der Herr Sigismund

@emsig.bsky.social

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Finde tatsächlich, dass man sich über fortschreitende Faschisierung tatsächlich neben Analyse auch empören SOLLTE, weil es verdammt noch mal empörend und schändlich IST. Überraschung: man kann beides tun. ZB indem man Abos cancelt, Leserbriefe schreibt, laut ist.

"Was haben wir gelacht" - toller Film, der viel Cringe (von den Männern) aber auch viel Nachdenkliches und Nachdenkenswertes (von den Frauen) zeigt. Im Kino waren übrigens 90% Frauen. So wird das nix, Männers.

Die Bilder aus Ceuta sind inakzeptabel für Flinten-Uschi, nicht, dass (mindestens) 43 Menschen ums Leben gekommen sind. Oder dass Zehntausende so verzweifelt sind, den Tod auf ihrer Flucht in Kauf zu nehmen. Es wird nicht einmal mehr so getan als würde man sich für diese Menschen interessieren.

Auch wenn vielleicht einzelne (wie z.B. Mexiko) noch ausscheren werden, sind es mittlerweile zwei Drittel aller Verbände, die sich gegen das Vorhaben stellen. Und jetzt verliert Infantino auch den ersten Mitstreiter. Ich hoffe, dass seine Tage endlich gezählt sind.

Infantino increasingly embattled after senior adviser resigns over World Cup sell-off plans

Gianni Infantino’s authority has been dealt a fresh blow after Carlos Cordeiro, one of his senior advisers, resigned with immediate effect in protest at proposals to sell a stake in the World Cup

theguardian.com

"Einen tödlichen Anschlag auf eine CSD-Veranstaltung in Deutschland gab es noch nie, das „wieder“ des Einspielers sortiert die Tat in die generische Terror-Reihe ein und löscht ihre neue Qualität." Vermutlich auch nicht anders zu erwarten bei Gästen wie Reul und Mansour.

TV-Kritik Sarah Tacke: Die Kunst der einseitigen Empörung

Die Moderatorin widmet ihre erste Sendung dem  Terror in Berlin. Den gezielten Hass auf queere Menschen klammert sie fast vollständig aus. Eine einseitig besetzte Runde klatscht stattdessen Beifall fü...

faz.net

"Die langen Liegezeiten begünstigen die Ansiedlung ökologisch und wirtschaftlich schädlicher invasiver Arten, die sich weltweit ausbreiten können, sobald die lange in der Straße von Hormus gelegenen Schiffe wieder „in das globale Schifffahrtsnetzwerk integriert werden“." 🥳

Wartende Schiffe in Straße von Hormus können biologische "Super Spreader" werden

Schiffe, die vor der Straße von Hormus seit Wochen festliegen, nehmen invasive Arten auf. Bei Weiterfahrt könnten sie die Organismen weltweit verteilen.

heise.de

Am 5.2.1995 wurden im österr. Oberwart vier Roma ermordet, beim Versuch, ein Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ zu entfernen. Für den rassistischen Anschlag wurden zunächst Roma selbst verantwortlich gemacht. Das sind genau die Muster, die Sarrazin & DZ bedienen, & zwar wissentlich.

Roland Meyer@bildoperationen.bsky.social · 6d ago

Weiss gar nicht, ob man sowas teilen sollte (CN Rassismus, Antiziganismus), aber dass die ZEIT glaubt, solche Dinge im Jahr 2026 unwidersprochen einfach abdrucken zu müssen, spricht Bände …

ZEITmagazin: Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Sarrazin: Ja, das wär’s ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathematik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.
ZEITmagazin: Vorhin sprachen Sie über die bettelnden Roma-Frauen, die Sie stören. Die stammen ja aber aus europäischen Ländern.
Sarrazin: Die Vorfahren der Roma kamen wohl vor über 800 Jahren aus dem nordwestlichen Indien nach Europa. Ihre Sprache Romani, die sie sich teilweise bewahrt haben, ist mit den dortigen Sprachen eng verwandt. Soweit sie sich integrieren und ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit verdienen, sind sie mir alle willkommen.