Sozialistische Gruppe (SG)

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„Wir wollen nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden.“ (Karl Marx) Die Sozialistische Gruppe (SG) organisiert regelmäßig Diskussionen & Vorträge in Nürnberg.

Die Linke: Klassenpartei, Regierungsalternative, Kümmerer – was denn nun? Diskussionsveranstaltung Zeit: Donnerstag | 15. Oktober 2026 | 19:30 Uhr Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof | Adam-Klein-Straße 6 | Nürnberg

Social Media Template bezüglich einer Diskussionsveranstaltung zu: „Die Linke: Klassenpartei, Regierungsalternative, Kümmerer – was denn nun?“. Zeit: Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19:30 Uhr. Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Straße 6, Nürnberg.Ankündigungstext: Die Linke zeichnet das Bild einer furchtbaren Klassengesellschaft, gespalten in eine arbeitende Mehrheit und (Super-)Reiche, die von der Ausbeutung der Ersteren leben. Dazu kommt eine Politik, die das genau so haben will. Auch Krieg und Rassismus sind nach Auskunft der Linkspartei kein Zufall. Ausgerechnet diese Gesellschaft erklärt sie zugleich zu der „unseren“. Sie will die Spaltung durch „Solidarität“ überwinden und sie endlich sozial gerecht regieren. Bis dahin will sie sich „kümmern“ und demokratiemüden AfD-Wählern mit Volksnähe vom Typ Mieterberatung und Sozialsprechstunde „Hoffnung“ spenden – auf dass sie in den Schoß der Republik zurückkehren.  Lesetipp zur Veranstaltung:  Die Linke nach dem Potsdamer Parteitag. Klassenpartei – Regierungsalternative – Kümmerer: Was denn nun?: Die Sprache der Macht lernen! In: Gegen­Standpunkt 3-26, online abrufbar auf der Website des Verlages www.gegenstandpunkt.de

„Reformen“: Die Regierung macht ihr Arbeitsvolk flott Vortrag & Diskussion Zeit: Donnerstag | 8. Oktober 2026 | 19:30 Uhr Ort: Villa Leon | Philipp-Koerber-Weg 1 | Nürnberg Den Vortrag hält ein Gastreferent der Zeitschrift Gegen­Standpunkt.

Vortrag und Diskussion zu: „Reformen“: Die Regierung macht ihr Arbeitsvolk flott. Zeit: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19:30 Uhr. Ort: Villa Leon, Philipp-Koerber-Weg 1, Nürnberg.
Ankündigungstext (Seite 1 von 3): Die Bundesregierung verordnet „Reformen“: Die Bürger sollen länger arbeiten, weniger von ihrer Arbeit haben und sich noch viel weniger als bisher auf staatlich organisierte Hilfe verlassen können, wenn sie dabei in Not geraten. Es geht um ein umfassendes Verarmungsprogramm fürs arbeitende Volk. Daran hat Deutschlands Öffentlichkeit ein paar scharfe Fragen. Sie lauten:

    „Wie verkauft der Kanzler seine Reformen?“

    „Kann die Regierung liefern?“

    „Wo bleibt der Ruck?“

    „Gelingt der Regierung doch noch der große Wurf?“

Die werden im Vortrag garantiert nicht gestellt oder beantwortet. Es ist uns egal, ob die Koalition ein einiges Bild abgibt, ob die Maßnahmen dem Kanzler gut zu Gesicht stehen und ob er der Rolle des durchsetzungsstarken Führers gerecht wird, den unsere Öffentlichkeit an der Staatsspitze offensichtlich so gerne sehen würde. …

Ankündigungstext (Seite 2 von 3): ... Uns stellen sich ein paar andere Fragen. Die sind im Verhältnis zu den öffentlichen Aufregern abseitig, weil sie sich ausnahmsweise der Sache widmen, die mit dem Schlagwort „Reformen“ verkündet und mit dem Zusatz „unausweichlich“ komplett abgehakt wird. Sie lauten:

    Für welches Programm der Nation sind die Sozialkürzungen „unausweichlich“ und „notwendig“?

    Was sagen Regierung und Kanzler ihrem Volk damit auf den Kopf zu, wofür es lebt und arbeitet?

    Woran hat sich das Volk also zu bewähren, ebenso wie all die nun kritisch beurteilten Sozialstaatseinrichtungen, die die Politik irgendwann einmal notwendig und nützlich gefunden hat?

Den Vortrag hält ein Gastreferent der Zeitschrift Gegen­Stand­punkt. …

Ankündigungstext (Seite 3 von 3): … Lesetipp:

    Mit Sozialreformen das Volk flott machen | GegenStandpunkt 2-26
    Sozialreformen | GegenStandpunkt 3-26

Die Frau im Kapitalismus – Teil II: Gewalt gegen Frauen und ihre Grundlage in der Familie Diskussionsveranstaltung Zeit: Donnerstag | 28. Mai 2026 | 19:30 Uhr Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof (großer Saal) | Adam-Klein-Straße 6 | Nürnberg

Fortsetzung der Diskussionsveranstaltung zu: „Die Frau im Kapitalismus: juristisch gleichgestellt, moralisch geachtet, schlecht behandelt", diesmal Teil 2: Gewalt gegen Frauen und ihre Grundlage in der Familie. Zeit: Donnerstag, 28. Mai 2026, 19:30 Uhr. Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof (großer Saal), Adam-Klein-Straße 6, Nürnberg.Ankündigungstext (Seite 1 von 3): Auch nach der längst erreichten rechtlichen Gleichstellung mit dem Mann, auch nachdem Frauen heute die Mehrheit der Abiturienten und dabei die mit den besseren Noten, in vielen Studiengängen die Mehrheit der Studenten stellen, nachdem sie manche vordem als Männerdomänen bekannte Berufsfelder erobert haben, gibt es noch immer genug Diskriminierung und sexuelle Unterdrückung des weiblichen Geschlechts.
Frauen führen den Kampf dagegen, indem sie der Männerwelt den Vorwurf machen, nach wie vor den fälligen Respekt für die Selbstbestimmung und eine selbstbewusste Rolle der Frau zu verweigern, in einem alten Denken und gestrigen Rollenbildern der Geschlechter zu verharren. Mit der Forderung nach Respekt rennen die Protagonisten der Geschlechtergerechtigkeit überall – in Politik, Öffentlichkeit und schon gleich im akademischen Bereich – offene Türen ein.
Sieht man von ganz konservativen Kreisen, die vom traditionellen Familienbild nicht lassen wollen, ab, gibt es keine Stimme, die vor den Frauen als vollwertigen, …Ankündigungstext (Seite 2 von 3): … beruflich und überhaupt selbstbestimmten Mitgliedern der Gesellschaft nicht den Hut ziehen würde. Überall gibt es Gleichstellungsbeauftragte, Frauenförderung und Frauenlehrstühle; an Unis und im linken Milieu ist das ​„Gendern“ verbreitet: Durch die Modifikation von Wörtern und Grammatik besteht man darauf, dass in jedem Satz, in dem von menschlichen Subjekten die Rede ist, der Frau noch einmal eigens gedacht und ihr die Ehre erwiesen wird.
Woran liegt es dann, dass der allgemein bekräftigte gute Wille nicht viel ändert an den sozialen Benachteiligungen, Beleidigungen, An– und Übergriffen, die Frauen erfahren? Woran liegt es, dass die offizielle Moral sich von der praktisch gelebten so trennt? Anders gefragt: Haben die gesellschaftlichen Positionen und Rollen, auf die die Frauen festgelegt sind, nicht doch handfestere Gründe als frauen­feindliche Vorurteile der Männer, Gründe, denen man mit dem Einfordern und Abliefern von Respektbezeugungen überhaupt nicht beikommt? ...Ankündigungstext (Seite 3 von 3): ... Lesetipp zur Veranstaltung:
Juristisch gleichgestellt, moralisch geachtet, schlecht behandelt. Die Frau im Kapitalismus. In: GegenStandpunkt 4-19, erhältlich im Buchhandel und beim Gegenstandpunktverlag.

Die Frau im Kapitalismus: juristisch gleichgestellt, moralisch geachtet, schlecht behandelt Diskussionsveranstaltung Zeit: Donnerstag | 21. Mai 2026 | 19:30 Uhr Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof (großer Saal) | Adam-Klein-Straße 6 | Nürnberg

Diskussionsveranstaltung zu: „Die Frau im Kapitalismus: juristisch gleichgestellt, moralisch geachtet, schlecht behandelt". Zeit: Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:30 Uhr. Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof (großer Saal), Adam-Klein-Straße 6, Nürnberg.Ankündigungstext (Seite 1 von 3): Auch nach der längst erreichten rechtlichen Gleichstellung mit dem Mann, auch nachdem Frauen heute die Mehrheit der Abiturienten und dabei die mit den besseren Noten, in vielen Studiengängen die Mehrheit der Studenten stellen, nachdem sie manche vordem als Männerdomänen bekannte Berufsfelder erobert haben, gibt es noch immer genug Diskriminierung und sexuelle Unterdrückung des weiblichen Geschlechts.
Frauen führen den Kampf dagegen, indem sie der Männerwelt den Vorwurf machen, nach wie vor den fälligen Respekt für die Selbstbestimmung und eine selbstbewusste Rolle der Frau zu verweigern, in einem alten Denken und gestrigen Rollenbildern der Geschlechter zu verharren. Mit der Forderung nach Respekt rennen die Protagonisten der Geschlechtergerechtigkeit überall – in Politik, Öffentlichkeit und schon gleich im akademischen Bereich – offene Türen ein.
Sieht man von ganz konservativen Kreisen, die vom traditionellen Familienbild nicht lassen wollen, ab, gibt es keine Stimme, die vor den Frauen als vollwertigen, …Ankündigungstext (Seite 2 von 3): … beruflich und überhaupt selbstbestimmten Mitgliedern der Gesellschaft nicht den Hut ziehen würde. Überall gibt es Gleichstellungsbeauftragte, Frauenförderung und Frauenlehrstühle; an Unis und im linken Milieu ist das ​„Gendern“ verbreitet: Durch die Modifikation von Wörtern und Grammatik besteht man darauf, dass in jedem Satz, in dem von menschlichen Subjekten die Rede ist, der Frau noch einmal eigens gedacht und ihr die Ehre erwiesen wird.
Woran liegt es dann, dass der allgemein bekräftigte gute Wille nicht viel ändert an den sozialen Benachteiligungen, Beleidigungen, An– und Übergriffen, die Frauen erfahren? Woran liegt es, dass die offizielle Moral sich von der praktisch gelebten so trennt? Anders gefragt: Haben die gesellschaftlichen Positionen und Rollen, auf die die Frauen festgelegt sind, nicht doch handfestere Gründe als frauen­feindliche Vorurteile der Männer, Gründe, denen man mit dem Einfordern und Abliefern von Respektbezeugungen überhaupt nicht beikommt? ...Ankündigungstext (Seite 3 von 3): ... Lesetipp zur Veranstaltung:
Juristisch gleichgestellt, moralisch geachtet, schlecht behandelt. Die Frau im Kapitalismus. In: GegenStandpunkt 4-19, erhältlich im Buchhandel und beim Gegenstandpunktverlag.

Über uns: Die Sozialistische Gruppe (SG) ist eine Hochschulgruppe in Erlangen-Nürnberg. Wir organisieren regelmäßige öffentliche Diskussionsveranstaltungen zu Themen aus Politik und Ökonomie sowie Vorträge mit Redakteuren der Zeitschrift GegenStandpunkt.

Fortsetzung: Die Brandmauer zwischen rechts und ganz rechts Deutschland im Widerstreit zweier Fassungen von nationalem Notstand Diskussionsveranstaltung Zeit: Donnerstag | 30. April 2026 | 19:30 Uhr Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof (großer Saal) | Adam-Klein-Straße 6 | Nürnberg

Fortsetzung der Diskussion zu: Die Brandmauer zwischen rechts und ganz rechts. Deutschland im Widerstreit zweier Fassungen von nationalem Notstand. Zeit: Donnerstag, 30. April 2026, 19:30 Uhr. Ort: Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof (großer Saal), Adam-Klein-Straße 6, Nürnberg.Ankündigungstext (Seite 1 von 3): Die Bundesregierung macht das Land kriegstüchtig. Dafür gibt sie Milliarden für die Aufrüstung aus und will Teile der Jugend für den Dienst an der Waffe. Auf den wollen die sich nicht ver­pflichten lassen und gehen auf die Straße.  Großartig – findet das ausgerechnet der Verteidigungsminister. Er hat mitbekommen, dass sich die demonstrierenden Schüler anstelle von Militärdienst und Kriegsein­satz eine andere Zukunft vorstellen. Des­halb wirbt er für die Wehr­pflicht – mit drei verkehrten Gedanken­schrit­ten: 1. Wenn die Schüler protes­tieren und demonstrieren, dann neh­men auch sie die Freiheit dazu wahr. 2. Diese Freiheit gibt’s nur, weil der deut­sche Staat sie ge­währt und schützt. 3. Wenn dieser Staat in einem kriegsträchtigen Gegensatz zu einer ausländischen Staats­macht steht wie aktuell zur russischen, dann hat er das Recht zu for­dern, dass auch die Jugend seinem Schutz dient. Dementsprechend ha­ben sich die protestierenden Schüler den Schutz des Staates zum An­liegen zu machen, gegenüber dem alles un­wichtig ist, was sie selber wollen. Ziemlich frech, der Herr Pistorius: Die Demonstranten sollen zu ihrer Kritik die un­vernünftige Stellung einnehmen, die Erlaubnis, sie zu äußern, als ho­hen Wert anzusehen und sie wichtiger zu neh­men als den Inhalt, um den es ihnen geht. Er verlangt von ihnen allen Ernstes, dem Wehrdienst zuzustimmen, weil sie dagegen demon­strie­ren dürfen.  Und dabei ist klar: Pistorius und Kollegen machen in Sa­chen Aufsto­ckung der Bundeswehr nichts davon abhängig, dass sie aufmüp­fi­ge Schüler oder überhaupt die Jugend mit ihren Beleh­rungen über­zeu­gen. Sie reden ja gerade über die Wiedereinführung der Wehr­pflicht und diskutieren die entsprechen­den Optionen da­für unter­ein­ander, wäh­rend sie groß­zügigerweise die Kritik der Demonstranten erlau­ben und an sich abtropfen lassen. …Ankündigungstext (Seite 2 von 3): … Und damit machen sie total klar, was die wirkliche Reihenfolge von Kriegsbedarf des Staates und den schönen Werten ist, mit denen sie werben: Was der Staat über die Jugend be­schließt, steht als Erstes fest: Kriegsbereitschaft, einschließ­lich Wehr­dienst muss sein. Als Zwei­tes wird ihr dann erzählt, dass auch sie den Wehrdienst braucht – wegen Meinungsfreiheit und ande­rer hohen Wer­te; der Jugend werden so ein paar Inter­pretationen für den Beschluss der Regierung nachge­liefert, in dem sie so oder so – frei­willig oder per Dienstverpflich­tung – für den Wehr­dienst bereits verplant ist.  Schon darum ist es keine gute Idee, diese hohen Werte – „Frei­heit“, „Frieden“ usw. – als Forderung gegen die Regierung hochzuhal­ten. Die sagt doch gerade an, wofür diese Werte stehen, weil sie es so be­schließt: An „unserer Freiheit“ ist derzeit das Wichtigste, dass der Mos­kauer Bösewicht sie „uns“ wegnehmen will; und vom „Frieden in Euro­pa“ soll man vor allem im Kopf behalten, dass es den nur als Leis­tung überlegener deutscher Militärgewalt gegen den „Kriegstrei­ber“ im Osten gibt. Deshalb können Pistorius und andere Politiker mit die­sen Werten genau den Anspruch an die Jugend, den Teile von ihr ablehnen, als unwi­dersprechlich präsentieren.  Wir behaup­ten: „Frieden“ und „Freiheit“ sind die verlogenen und zu­gleich total passenden Formeln für den Bedarf des Staates nach Durch­setzung seiner Macht. Also für alle Zwecke, die er machtvoll und, wenn es sein muss, auch mit Krieg verfolgt.  Darüber wollen wir auf unserer Veranstaltung diskutieren. ...Ankündigungstext (Seite 3 von 3): ... Lesetipp zur Veranstaltung:  Der deutsche Militarismus in der Zeitenwende. „Kriegsbereitschaft“ heute. In: GegenStandpunkt 4-25, erhältlich im Buchhandel und beim Gegenstandpunktverlag.