Erik Zielke

@ezett.bsky.social

Theaterredakteur bei @nd-aktuell.de

B

Die Neufassung von Mozarts "Entführung aus dem Serail" an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit dem Comedian Bülent Ceylan - musikalisch fabelhaft, die Vermählung von Oper & Comedy leider krachend gescheitert. Meine Kritik im Feuilleton von @nd-aktuell.de: www.nd-aktuell.de/artikel/1200...

»Die Entführung aus dem Serail« für Tiktok bitte röhren

An der Berliner Staatsoper sollen in »Die Ent­führung aus dem Serail« Oper und Comedy verknüpft werden – das ist sehr musika­lisch, aber nicht lustig.

nd-aktuell.de

Mitten in der Polykrise feiert das »nd« seinen 80. Geburtstag mit einer gedruckten Sonderausgabe. »80 Jahre, 80 Seiten. Das Sonderheft zum nd-Geburtstag«, Solidaritäts-Mindestpreis: 25 €. Erhältlich auf dem nd-Geburtstagsfest am 13.6. im FMP1 in Berlin, bei der Redaktion und unter: buff.ly/5mko5Mb

Wie kann man eine Zeitung besser feiern als mit einer Zeitung?

Die Puppenspieler*innen von Das Helmi lassen sich von der US-Fernsehserie "Unsere kleine Farm" inspirieren und brechen vom Ballhaus Ost in Berlin Prenzlauer Berg in Richtung Schorfheide auf. Hier suchen sie Idylle – und finden Nazis. nachtkritik.de/nachtkritike...

Unsere kleine Farm – Ballhaus Ost – Das Helmi adaptiert die gleichnamige US-Fernsehserie

5. Juni 2026. Am Ende lässt sich jedes Problem lösen. Oder doch zumindest aushalten. Es braucht nur ausreichend frische Luft, familiären Zusammenhalt un

nachtkritik.de

Seit einem Jahr ist Wolfram Weimer im Amt und fällt vor allem durch ein sehr eigenes, restriktives Verständnis von Kultur auf. Das nd-Feuilleton hat – nicht immer schmerzfrei – in den Schriften des Kultur­staats­ministers geblättert. 👉 buff.ly/U21tzt0

Slide 1: Wolfram Weimer und die Bibliothek der Unkultur. Das nd-Feuilleton blättert in den Schriften des Kultur­staats­ministers.


Slide 2: “Weimers Lyrik zeugt von einer Ausdrucksnot. Da will jemand mal irgendwie was auch immer alles rauslassen, wo im braven Alltag strengstens untersagt bleibt, das Falsche zu sagen.”


Vincent Sauer, nd-Redakteur, über »Kopfpilz« (1986)


Slide 3: “Auf anarchosyndikalistische Möchtegernliteraten wie Leo N. Tolstoi, die im Geld die neue Form der Sklaverei sahen, kann Weimer nur geringschätzig herabschauen. Er ergötzt sich lieber an der eigenen Lyrik und formt Alliterationen des Grauens.”


Sarah Yolanda Koss, nd-Redakteurin, über »Eine Geschichte des Geldes« (1994)


Slide 4: “Die Weimers beweisen mit ihrem Buch nur, wie überzeugend sie ihre eigene Idee finden. Sie stehen stellvertretend für den neuen Konservativen, dem Kunst und Kultur nicht Zweck ihrer selbst sind, sondern immer dienstbar gemacht werden müssen, sei es für das Geld, sei es für eine politische Agenda.”


Erik Zielke, nd-Redakteur, über »Mit Goethe zum Gewinn« (1995, mit Alois Weimer)