Fleisch Magazin

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Kultur, Kunst, Gesellschaft, Gegenwart. Das Inhaltsverzeichnis der Außenwelt. Indie seit 2004. www.fleischmagazin.at

Ein Redaktionsmitglied, das nicht genannt werden will, sitzt im Zug hinter einem Dauertelefonierer, der jedes Telefonat mit “Good luck bei deinen kleinen To-dos” beendet und sonst erklärt, wie man eine “Audience reached” und eine “Förderung hittet”, also, natürlich nicht nur eine. Raten? Schauen?

Aus drucktechnischen Gründen schicken wir heute kurioserweise Fleisch-Ausgabe 80 in Druck und nächsten Mittwoch Fleisch 79. Das macht aufgrund der unterschiedlichen Druckdauer sinn, ist aber schräg. Apropos: checkt doch , ob ihr noch ein Abo habt. Die beiden "Hefte" sollte man nicht verpassen

Ein Redaktionsmitglied, das nicht genannt werden will, saß grad 20min hinter einem alten Ehepaar in der BIM, das sich ohne Unterlass darüber stritt, ob man den Optiker Fielmann mit stummen H schreibt. es sind dabei Worte wie Depp, Trottel, blöde Kuh und wie deine Mutter Gott hab sie selig gefallen.

Endlich nicht mehr 40 Grad heiß, endlich wieder Zeit, sich den Kopf zur Ablenkung mit anderen schwierigen Fragen zu zermatern! Fleisch #77 Müssen wir uns jetzt auch noch verteidigen? Das unlustigste Sommerheft, das wir je gemacht haben. (Aber es ist auch ein unlustiger Sommer)

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Was macht es mit Menschen, wenn sie schießen? Der Fotograf Michael Rathmayr war mit fünf Schützen unterwegs, um den entscheidenden Augenblick festzuhalten. Strecke im aktuellen Fleisch #77 - Müssen wir uns jetzt auch noch verteidigen? Ein Heft über ein Thema, das wir gerne verdrängen würden.

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Der Hype um die Indie-Band Geese soll nicht nur mit Musik, sondern auch mit Marketing zu tun haben, das mit Fake-Accounts die Algorithmen überlistete. Was Musik-Marketing kann, können Geheimdienste schon lange - und verändern damit den Krieg. Sie zielen auf Gefühle und Einstellungen, auch bei uns.

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Der Shopper ist übrigens auch eine ganz passable Badetasche, wenn auch keine Luftmatratze. Man kann nicht alles haben, das Ding aber gibt’s schon für 10 Euro, also wenn man ein Abo von Fleisch hat oder abschließt, und dann, ja dann, habts ihr ja wirklich schon fast alles: redaktion@fleischmagazin.at

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Dieses Heft ist eine Kamikaze-Aktion. Es schießt euch vielleicht aus dem Eskapismus raus, es verdirbt den Nachmittag am See. Uns hat es eh auch keinen Spaß gemacht, mal über den Ernstfall nachzudenken, deshalb haben wir das Cover auch getarnt. Aber: Müssen wir uns jetzt auch noch verteidigen?

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