Frag später

@frag-spaeter.bsky.social

Arbeit im Bildungssystem und kritische (Bildungs)Theorie, oder so

Vor 17 Jahren wurde Florian P. in Krems von einem Polizisten erschossen. Er wurde von zwei Schüssen in den Rücken getroffen. In der Nacht war er in einen Supermarkt eingebrochen. Er wurde nur 14 Jahre alt.

Poster mit dem der Tod von Flo P. thematisiert wurde. 
Es zeigt eine Porträtzeichnung des Jungen.
Überschrift: Sie erschießen uns nicht, weil sie uns tot sehen wollen, sondern weil sie uns als Sklaven und Sklavinnen der Arbeit sehen wollen.

Text am Ende des Plakats: Florin P. Wurde am 5. august 2009 in Krems beim Versuch Lebensmittel aus einem Merkur Supermarkt zu stehlen, durch 2 Schüsse in den rücken hingerichtet. Der sschütze war und ist Polizeibeamter: bezahlt, bewaffnet und beschützt vom Österreichischen Staat. Florian P. Wurde 14 Jahre alt. Wir vergessen nicht!

Revolutionsbräuhof - Arbeit schändet! "So angenehm ist das Hackeln schließlich nicht, daß sich Alle mit Begeisterung drum reißen würden. Die Drängerei am Arbeitsmarkt hat vielmehr eine handfeste Ursache : Das abschreckende Beispiel derer, die nicht gebraucht werden."

Plakat des Revolutionsbräuhof
Überschrift: Arbeit schändet!
Unten Links Logo der Gruppe: Schwarzer Stern mit Hand und Bierkrug und der Schrift Revolutionsbräuhof, sowie Postadresse und den regelmäßigen Treffen
Unten rechts folgender Text in Schwarzen Rahmen 
Sie meinen, das könnte Ihnen nie passieren ? Obdachlosigkeit trifft nur die, die’s erklärtermaßen verdienen, nicht arbeiten wollen ? Warum ist es denn so erstrebenswert einen Job zu haben, einen Beruf auszuüben ?

So angenehm ist das Hackeln schließlich nicht, daß sich Alle mit Begeisterung drum reißen würden. Die Drängerei am Arbeitsmarkt hat vielmehr eine handfeste Ursache : Das abschreckende Beispiel derer, die nicht gebraucht werden.

Dafür, wie die Unterstandslosen eine ganze Nation zum Spuren bringen sind sie jedenfalls extrem unterbezahlt.

„Von nix kommt nichts & was wiegt’s, das hat’s ?" Klar, die Rechnung geht schon auf, wenn die Sie brauchen. Ein Leben lang spuren, der Lauf der Welt ? Dann ein Leben lang gespurt haben - vielleicht nicht obdachlos gewesen sein - aber gerade immer soviel gehabt haben, um weiterspuren zu können ?

Das ist aber kein Selbstzweck- „unserer Wirtschaft" nutzt es. Und Ihnen : Was haben Sie denn je davon gehabt ?

„Was verbraucht wird, muß produziert werden ?" Das mag schon sein, aber dafür ist „unsere Wirtschaft" nun gerade doch nicht da.

Oder warum kriegen Sie sonst immer eben so wenig von dem schönen Zeug, daß die sich weiter den Rest abzweigen können und geben dabei alles an Zeit & Substanz, das Sie haben ?

Am Mangel kanns nämlich nicht liegen, wenn die dauerend über Oberproduktion stöhnen. Eher schon daran, daß das Graffel für Sie zu schade ist - wenn Sie nicht bezahlen können - davon, was die ihnen geben.

So lange die bestimmen, kommen Sie zu nix und alles wiegt schwerer, als es je haben könnte.

Um es trotzdem noch einmal aufzugreifen: Irgendwie wirkt der Verein auch für mich persönlich in Summe unseriös, und gerade in so sensiblen Bereichen finde ich das Aussehen des "Leiters für Sonderprojekt" unangebracht. Eine WG ist kein Jugendzentrum... wien.orf.at/stories/3364...

Mädchen sprang aus betreuter WG: Prüfung

In Wien sorgen dramatische Vorfälle in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) für heftige politische Auseinandersetzungen. Ein Mädchen sprang im Zuge einer Übersiedlung in eine neue WG offe...

wien.orf.at

Heuer findet am Ceija-Stojka-Platz in #Wien das Gedenken an die hunderttausenden im NS ermordeten Rom*nja und Sinti*zze in ganz kleinem Rahmen statt. „Wir halten keine Reden, denn es ist alles gesagt.“ Noch immer fehlt in Wien ein zentrales Denkmal für im NS ermordete Rom*nja und Sinti*zze.

"Um vor einem Denkmal für unsere Toten stehen zu können, muss ich dorthin gehen, wo meine Familie ermordet wurde. In das KZ Auschwitz [...]. Wozu sollen wir noch Reden halten auf ihrem Platz, wenn es in Wien immer noch kein zentrales Denkmal gibt? Es ist alles gesagt." - Santino Stojka, Präsid. HÖR

„Ohne Denkmal kein Gedenken“: HÖR sagt erstmals Gedenken am Ceija-Stojka-Platz ab

Wien (OTS) - Die Hochschüler*innenschaft Österreichischer Rom*nja (HÖR) verzichtet heuer erstmals seit ihrer Gründung auf die jährliche Gedenkkundgebung am Ceija-Stojka-Platz in Wien Neubau. Mit diese...

ots.at

Kurze Geschichtsstunde Im Zuge von Rettet die Mur in Graz zirkuliert anarchistische Revolutionsprosa. Neben den üblichen Affinitätsvorschlägen und Bonanno-Zitaten findet sich aber eine heute noch aktuelle Frage: Wofür braucht es überhaupt die ganze (erneuerbare) Energie?

Cover der Flugschrift
Einige Vorschläge zum Kampf für die Freiheit der Menschen, den Kampf für die Mur, für einen neun Antimilitarismus, sowie einige zur Zerstörung der Industrie, der Wirtschaft und der Herrschaft.

Gestaltung mit schwarzen Balken Fußnote eines Textes aus der Flugschrift

Wir sehen in dem Diskurs um die Mur nirgendwo die in Fragestellung des Bedürfnis von Energie. Die sogenannte grüne Energie ist so etwas wie ein Rauchvorhang der Kapitalisten und Herrscher um von sich selbst, ihrer eigenen Existenz abzulenken. Die grossen Mengen Energie sind notwendig um die lokale Wirtschaft anzukurbeln und die Reichen reicher zu machen, während zynischerweise im  gleichen Moment überall soziale Kürzungen verwirklicht werden.

Ein "Jugendforscher" (🙄) gestern auf FPÖ TV: Nein, nicht von jungen Männern, sondern von MUSLIMISCHEN jungen Männern geht Terrorismus aus! Heute lesen wir von einem 14-jährigen Tiroler mit konkreten Anschlagsplänen auf muslimische und jüdische Einrichtungen: kurier.at/chronik/tiro... 1/3

Plante offenbar Terroranschlag: 14-Jähriger in Tirol verhaftet

Der Jugendliche wollte seine Tat live im Internet übertragen. Geplante Ziele sollen jüdische und muslimische Einrichtungen gewesen sein.

kurier.at

In den frühen 90ern gründete u.a. der Pädagoge Norbert Hilbig die Theodor W. Adorno Schule im niedersächsischen Elze, explizit an der Philosophie und Bildungskritik Adornos orientiert. Aufstieg & Fall der Schule sind ein Symbol für Anspruch und Wirklichkeit jener Schulexperimente. Ein Thread (1/9)

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Der sogenannte Chancenbonus für Schulen soll ermöglichen, dass gezielt Unterstützungspersonal, etc. an die #Schule kommt. Probleme: - nur bis 2029 - mit welchem Personal - in welchen Räumen sollen die Leute arbeiten Allein in Wien sind derzeit 333 Stellen ausgeschrieben

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Auch wenn mir noch ganz viel andere blinde Flecken in der Lehrer_innenbildung einfallen würden, ist es natürlich ein lobenswerter Vorstoß. Gleichzeitig sind die entspr. Stellen massiv unterbesetzt und die Kommunikation teils eine Katastrophe. Von Unterstützungsmöglichkeiten ganz zu schweigen

Der blinde Fleck im Studium: Was Lehrkräfte über Kinderschutz wissen müssen

Von ersten Warnsignalen bis zum richtigen Verhalten im Verdachtsfall: Warum Kinderschutz ins Lehramtsstudium gehört und wie Lehrkräfte gefährdete Kinder kompetent unterstützen können

derstandard.at