das erste zimmer wäre am see. ist das überhaupt ein zimmer? and then again, why not?
ich könnte über räume schreiben. über das dazwischen. ein haus aus worten bauen und der ozean, der sich darüber bricht wie der himmel. das fände ich schön.
die zeit als phänomen / nicht viel habe ich getan / dieses jenes gelesen geschnitten geklebt zusammengefügt / dieses jenes gedacht wenig gesagt wenig gelacht / die zeit rast steht still. #earlypoem
wach. aber puh, was für eine nacht. im urlaub ist das zwar nicht so schlimm und dennoch....
die liste der dinge zu tun ist lang / die liste der dinge nicht zu tun länger / wir halten uns am kurzen auf erschrecken vor der endlichkeit der aufgaben / dabei ist es immer nur der erste schritt / wach und ungewaschen / der beste. #earlypoem
wach. guten morgen. ein sturm mit wind mitten in der nacht. kein regen. der himmel heute verspricht hitze.
ein paar tropfen vom himmel die kaum die erde berühren. denen ist auch zu heiß.
ich kann mir einen hummersommer vorstellen. häutung für den zu eng gewordenen panzer. farbwahl von grau zu blau. rosa gilt es wie auch sonst zu meiden.
im rhythmus des sommers ankommen. frühe stunden, lange auszeit, spätes tun. damit die temperaturen nicht zu übermütig für den körper werden.
jeder noch so kleine moment / dieses licht auf dem wasser diese aufziehende nacht dieses ruhige und zugleich getriebene / miniaturerinnerungen eines sommers / ich lege sie zum trocknen pressen bewahren zwischen seiten und lese. #earlypoem
wach. guten morgen. es wird ein heißer tag. ich habe einiges vor.
die gewanderten gedanken zurückholen / sie haben diesen jenen pfad genommen / sie haben moos mitgebracht und blumen zum trocknen / stimmen begleiten sie und klänge / und irgendwo wurde gefeiert / nachlese. #earlypoem
wach. guten morgen. um mich noch einiges an stille. in mir lächeln.
der see trägt sehnsüchte. tief wie das blau der nacht. trägt sie weiter.
die genauen umstände unklar / die einzelnen punkte uneindeutig / alles un vor adjektiven / und das wissen / das geht und muss nicht / und so weiter. #earlypoem
wach. guten morgen. im bett mit kaffee. liegen bleiben und wissen: mich braucht nichts und nur ich mich.
nachtreingetanzt. und in die meinzeit hinein. hachz.
in der meinzeit angekommen. das ist ganz wunderbar. morgen das programm ist zweidimensional: lesen und schlafen. bis das ein oder andere übernimmt. und dann wieder von vorne. und ab sonntag dann mit etwas mehr aktivität. also so bisschen. aussichten.
die verwunderung ob des duftes / selten wahrgenommen weht der intensive bäckerduft herüber / katapultiert in die andere stadt zu anderer zeit / und immer wieder die frage / wer sind wir heute. #earlypoem
wach. guten morgen. noch einen termin bis urlaub. die vorfreude ist unendlich.
ab morgen mag ich schweigen. heimat der stille. vor allem und hoffentlich in mir.
herbstzeitlose schlafzeitlose. sinniert über lose enden.
die augen suchen nacht / das dunkle als heilsbringer und träume / wer weiß schon wo ich bin / antworten kann ich keine geben nur diesen wunsch / schlaf. #earlypoem