glokal Berlin

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glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung. Besucht uns auf www.glokal.org und informiert euch über unsere Projekte www.globalerinnern.org, www.connecting-the-dots.org und www.mangoes-and-bullets.org

Stadtrundgang Black Hamburg: 23. Mai 2026. Anmeldung ist offen! Historischer Rundgang zu Anti-Schwarzem Rassismus als Vermächtnis der deutschen Kolonial- und NS-Geschichte geschärft, Widerstandsgeschichten und Schwarze Persönlichkeiten Hamburgs. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten!

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Diese Woche starten die wöchentlichen Stadttouren „Wege des Erinnerns“ zwischen Wilhelmstraße und „Afrikanischem Viertel“ mit Lawrence N.Y. Oduro-Sarpong von glokal e.V.! Hinweis: Gültiges BVG-Ticket erforderlich. Mehr Infos unter www.stadtmuseum.de

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Tag 22: #26Voices for 2026 „Der Kampf für Baum und Wald ist vor allem ein antiimperialistischer Kampf. Denn der Imperialismus ist der Pyromane unserer Wälder und Savannen.“ 1986 - Thomas Sankara (1949-1987). 26 Voices für 2026: Ein neues Jahr braucht Inspirationen!

Tag 22: #26Voices for 2026

Von wann und wem stammt das Zitat:

„Der Kampf für Baum und Wald ist vor allem ein antiimperialistischer Kampf. Denn der Imperialismus ist der Pyromane unserer Wälder und Savannen.“

1986 - Thomas Sankara (1949-1987) war Revolutionär, Panafrikanist und Internationalist. Er wurde 1983 durch einen Putsch Präsident Burkina Fasos und 1987 durch ein Komplott ermordet.

Sankara verband Themen wie Gender, Umwelt und Demokratie mit Kritik an kolonialer Beherrschung. 
Seine Regierung enthielt so viele Frauen wie in keinem anderen afrikanischen Land, seine Leibwache waren Frauen auf Motorrädern.

Er versuchte, demokratische Elemente in Regierungshandeln zu integrieren. Zum Beispiel konsultierte er Frauenvertreterinnen aus allen Provinzen des Landes, als er vorhatte, Polygamie zu verbieten.
In seiner Regierungszeit wurden die staatlichen Luxusautos verkauft und billige Staatsfahrzeuge angeschafft, Bildungs- und Gesundheitsversorgung verbessert, eine Landreform durchgeführt und die Wiederaufforstung forciert.
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26 Voices für 2026: Ein neues Jahr braucht Inspirationen! 🥳
Wir haben 26 spannende Stimmen aus dem Globalen Süden und Diasporen aus unseren Materialien und unserem Umfeld zusammengestellt. Eine für jeden Tag vom 1. bis 26. Dezember. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart. Stimmen, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. 💪🏾Zu allen 26 Stimmen kannst du dich in unserem Material aus fast 20 Jahren entwicklungspolitischer Bildungsarbeit weiter informieren. 🤓 Lass dich inspirieren!

glokal – machtkritisch. dekolonial. global. (www.glokal.org)

#26Voices #Geschichtedekolonial #glokal

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ. Für den Inhalt der Posts 26 Voices ist allein glokal e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global oder des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wieder.BildBildBild

Tag 20: #26Voices for 2026 „Diese Strategie basiert auf einer gezielten Anwerbung bereits ausgebildeter Fachkräfte aus anderen Ländern, um den eigenen Humankapitalbestand zu erweitern.“ Nafkumbi Negeri. Mehr unter www.mangoes-and-bullets.org 26 Voices für 2026: Ein neues Jahr braucht Inspirationen!

Tag 20: #26Voices for 2026

„Diese Strategie basiert
auf einer gezielten Anwerbung bereits ausgebildeter Fachkräfte aus anderen Ländern, um den
eigenen Humankapitalbestand zu erweitern.“

In dem Artikel für unser Projekt „Medizinische Versorgung für Alle?“ beschreibt Nafkumbi Negeri  die ungleiche Entwicklung der Länder des globalen Südens, ausgelöst durch den globalen
Norden, die darauf abzielt, die eigenen Verwertungsinteressen zu bedienen.
In Folge geraten Länder im globalen Süden, die ihre
talentiertesten Köpfe verlieren, in eine Schieflage, was ihnen die Errichtung dringend benötigter
Institutionen für eine flächendeckende gesundheitliche Versorgung erschwert.
Diese Situation verstärkt die Tendenz zur Migration in den globalen Norden, wodurch eine selektionsfähige Masse an Migrant:innen entsteht.

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Tag 19: #26Voices for 2026 „Europa hat zwar keine Kolonien mehr, aber es gibt eine neokoloniale Ordnung, die ein integraler Bestandteil des globalen neoliberalen Kapitalismus ist.“ Ranabir Samadar in „Connecting the Dots.“ 26 Voices für 2026: Ein neues Jahr braucht Inspirationen! 🥳

Tag 19: #26Voices for 2026

„Europa hat zwar keine Kolonien mehr, aber es gibt eine neokoloniale Ordnung, die ein integraler Bestandteil des globalen neoliberalen Kapitalismus ist.“
aus einem Interview von glokal mit dem indischen PolitikwissenschaftlerRanabir Samadar für unsere Publikation „Connecting the Dots.“

Darin geht es um die unzähligen Leerstellen in der hegemonialen Geschichtsschreibung. Wie können wir Geschichte(n) ausgraben, lesen, erinnern, hörbar machen und lehren?
Geschichte ist noch nicht zu Ende! Sie ist unsere Gegenwart. 
In unserer Print-Publikation „Connecting the Dots“ überlegen wir zusammen mit vielen Autor:innen: Wie können wir welche Geschichte(n) vermitteln und it welchen Methoden?
Mit Artikeln von Ismahan Wayah, Regina Richter, Ceren Türkmen, Franziska Möller, Ranabir Samaddar, Rajkamal Kahlon, Thomas Guthmann, Aki Krishnamurthy, Ali Fatih, Janine Halka und Suza Husse
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Tag 18: #26Voices for 2026 Von wann und wem stammt das Zitat: „Wenn du gekommen bist, um mir zu helfen, verschwendest du deine Zeit. Aber wenn du gekommen bist, weil deine Befreiung mit meiner zusammenhängt, dann lass uns zusammen arbeiten!“ www.connecting-the-dots.org 26 Voices für 2026!

Tag 18: #26Voices for 2026
Von wann und wem stammt das Zitat:

„Wenn du gekommen bist, um mir zu helfen, verschwendest du deine Zeit. Aber wenn du gekommen bist, weil deine Befreiung mit meiner zusammenhängt, dann lass uns zusammen arbeiten!“

1970

Das Zitat stammt von einer Aktivist:innengruppe von Aboriginal Australians aus Queensland, Australien.
Der Gedanke von Hilfe ist nicht nur in der sogenannten Entwicklungshilfe stark vertreten: Anderen müsse geholfen werden, weil sie es selbst angeblich nicht können.
In Australien werden die Aboriginal Australians oft als hilfsbedürftig dargestellt. 
Aboriginal Australians sind in sozialen Bewegungen (z.B. in der Umweltschutzbewegung oder bei Protesten gegen Uranminen) stark vertreten. 
Allerdings gibt es innerhalb vieler sozialer Bewegungen  oft starke Spannungen und Bevormundung. 
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Wir haben 26 spannende Stimmen aus dem Globalen Süden und Diasporen aus unseren Materialien und unserem Umfeld zusammengestellt. Eine für jeden Tag vom 1. bis 26. Dezember. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart. Stimmen, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. 💪🏾Zu allen 26 Stimmen kannst du dich in unserem Material aus fast 20 Jahren entwicklungspolitischer Bildungsarbeit weiter informieren. 🤓 Lass dich inspirieren!

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Tag 14: #26Voices for 2026 Porträts des Widerstands: Olga Benario (1908-1942). 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 14: #26Voices for 2026

Porträts des Widerstands:

„Ich sitze den ganzen Tag in meiner Zelle u. halte stille Zwiesprache abwechselnd mit Carlos u. Euch. (…) Der einzig beruhigende Gedanke für mich ist, Euch ihr Lieben, so weit weg von Europa zu wissen.“
Olga Benario (1908-1942) verbrachte einige bewegte Jahre ihres Lebens in Berlin.

Die aus einer jüdischen Familie stammende Kommunistin setzte sich in Deutschland, der Sowjetunion und Brasilien für eine gerechte Gesellschaft und gegen totalitäre Herrschaft und Diktatur ein.
Sie wurde 1942 als Jüdin und Kommunistin von den Nationalsozialist:innen ermordet.

Das Zitat stammt aus einem Brief aus dem Gefängnis an ihre Familie in Mexiko.
Lernt die Lebensgeschichte von Olga auf unserer Berliner Karte kennen.
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Wir haben 26 spannende Stimmen aus dem Globalen Süden und Diasporen aus unseren Materialien und unserem Umfeld zusammengestellt. Eine für jeden Tag vom 1. bis 26. Dezember. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart. Stimmen, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. 💪🏾Zu allen 26 Stimmen kannst du dich in unserem Material aus fast 20 Jahren entwicklungspolitischer Bildungsarbeit weiter informieren. 🤓 Lass dich inspirieren!

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Tag 13: #26Voices for 2026 Von wann und wem stammt das Zitat: „Wir wollten dauerhaften Frieden (...) Deshalb kehrten wir in die Berge zurück, um den Kampf für die Befreiung unseres Landes fortzusetzen.“ Mehr unter www.connecting-the-dots.org 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag.

Tag 13: #26Voices for 2026
Von wann und wem stammt das Zitat:

„Wir wollten dauerhaften Frieden, wahre Demokratie und Gerechtigkeit. Aber schon nach wenigen Monaten mussten wir erkennen, dass sich unsere Hoffnungen nicht erfüllten. Deshalb kehrten wir in die Berge zurück, um den Kampf für die Befreiung unseres Landes fortzusetzen.“

Remedios Gomez-Paraiso (1919-2014) war Kommandantin der anti-japanischen Volksbefreiungsarmee Hukbalahap auf den Philippinen im Zweiten Weltkrieg. 

In dem Zitat spricht sie über die Befreiung von Japan und darauf folgende Wiederbesetzung der Philippinen durch die USA 1944.
Die Philippinen waren ab 1571 eine spanische Kolonie, bis sie nach antikolonialen Befreiungskämpfen 1898 die Unabhängigkeit ausriefen.

Allerdings wurde sie nicht anerkannt und im philippinisch-amerikanischen Krieg von 1899 bis 1902 verlor ein Fünftel der Bevölkerung ihr Leben.

Danach wurden die Inseln eine US-amerikanische Kolonie, bis sie 1942 von japanischen Truppen besetzt wurden.
Die Anti-japanische Volksbefreiungsarmee war die größte Widerstandsbewegung der Philippinen und bestand aus 30.000 Kämpfer:innen und 70.000 Reservist:innen. 
Sie kollaborierten mit den USA gegen Japan, waren aber eine linksgerichtete Partisan:innengruppe, die in der darauf folgenden US-amerikanischen Kolonialherrschaft Widerstand leistete.

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Tag 12 #26 Voices: 12.12.2025 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 12: #26Voices for 2026

„Ich werde sterben. Aber ich kehre millionenfach zurück,“


..sagte der antikoloniale Widerstandskämpfer Tupac Katari 1572 vor seiner Hinrichtung durch die spanischen Kolonisatoren. 

Unter diesem Titel vereinigte das glokal-Projekt KlimaDeSol dekoloniale Perspektiven auf die Klimakrise heute.

In der Mappe „Ich kehre millionenfach zurück – In Würdigung des Widerstands gegen Kolonialismus“ stellen sich Klimaaktivist:innen aus dem Globalen Süden und der Diaspora vor.
In neun Porträts von Klima-Aktivist:innen und Kollektiven erfahren wir tief bewegend, wie unzulänglich die bisherige Erzählung über das Klima ist.

Die Mappe kann auf unserer Webseite unter Publikation bestelllt werden.
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Tag 11: #26Voices: 11.12.2025 Mehr unter www.glokal.org 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 11: #26Voices: 11.12.2025
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Fragen zur Reflexion für unsere politische Praxis: 

Wem spreche ich die Kompetenz zu, Organisationsfragen oder Verantwortung zu übernehmen?
Einer*r Angehörige*n der deutschen Mehrheitsgesellschaft oder einer von mir als nicht-weiß/migriert/geflüchtet gelesene Person?
Gibt es einen Austausch über unterschiedliche Zugänge zu Menschenrechten und die daraus resultierenden Privilegien?
In unserer Publikation „Willkommen ohne Paternalismus“ haben wir basierend auf unserer glokal-Arbeit mit Unterstützer:innengruppen sowie in der Empowerment-Arbeit mit Geflüchteten Fragen entwickelt, um Initiativen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

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Tag 9 #26 Voices: 9.12.2025 Mehr unter www.connecting-the-dots.org 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 9: #26Voices for 2026

Von wann und wem stammt das Zitat:

„Königin Mary, oh, wo wirst du abfackeln geh’n?
Frag mich nichts, gib mir nur ein Streichholz und Öl.“

1878

Das Zitat stammt aus einem Lied über Mary Thomas (ca. 1848–1905), genannt Queen Mary. Sie war eine von drei schwarzen Anführer*innen der Arbeiter*innenproteste auf den Jungferninseln in der Karibik, damals dänische Kolonie.
Obwohl Versklavung 1848 abgeschafft wurde, waren die Arbeitsbedingungen nicht viel besser geworden. 
Queen Mary organisierte mit Queen Agnes und Queen Mathilda die sogenannte Fireburn-Proteste 1878. 
Dies waren die größten Arbeiter*innenproteste in der dänischen Geschichte in Bezug auf die Beteiligung an den Protesten, die Zerstörung von Infrastruktur und vor allem, den Verlust von Leben, besonders auf der Seite der Rebell*innen.
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Tag 8 #26 Voices: 8.12.2025 Mehr unter www.mangoes-and-bullets.org 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 8 #26 Voices: 8.12.2025
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Wissenskolonialität: Im Jahr 1716 beschrieb Onesimus, der als versklavter Arbeiter aus dem heutigen Ghana in die Amerikas verschleppt wurde ein Impfverfahren gegen Pocken.
In seinem Artikel schreibt Lawrence N. Y. Oduro-Sarpong, wie Onesimus nicht in der Medizingeschichte erinnert wird. Diese ist wie viele Geschichten eurozentrisch geprägt und zeichnet sich durch Auslassen und Auslöschen von indigenem und Schwarzem Wissen aus. 
Onesimus erzählte Minister Cotton Mather, an den man ihn verschenkt hatte, von einem Impfverfahren, dem er und andere  Personen aus seiner Heimat unterzogen worden waren.
Dieser verbreitete das Wissen während der Pockenepidemie in Boston 1721. Die mit der Methode geimpften Personen starben nur zu 2,2% während nicht geimpfte zu 14,3% starben.
Es wurde in Westafrika, als auch in China und im südlichen Afrika angewandt.
Hierbei wird der Pustelinhalt von Pocken von Mensch auf Mensch übertragen, sogenannte Variolation.

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Tag 6 #26 Voices: 6.12.2025 Mehr unter: connecting-the-dots.org 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 6: #26Voices for 2026

Von wem und wann ist das Zitat? 
„Dieser europäische Überfluß ist buchstäblich skandalös, denn er ist auf dem Rücken der Sklaven errichtet worden, er hat sich vom Blut der Sklaven ernährt, er stammt in direkter Linie vom Boden und aus der Erde dieser unterentwickelten Welt.“


Frantz Fanon (1925-1961) war ein in der französischen Kolonie Martinique aufgewachsener Psychiater, Politiker, Schriftsteller und Vordenker antikolonialer Bewegungen.
Fanon beschreibt „Entwicklung“ und „Unterentwicklung“ als eine unmittelbare Folge des Kolonialismus nach der Befreiung der Kolonien. 
Er vertritt die Ansicht, dass Entwicklungshilfe keine „Hilfe“, sondern eine Entschädigungsleistung für die Grausamkeiten und Ausbeutung des Kolonialismus darstelle.
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Tag 4 #26 Voices: 4.12.2025 Mehr unter www.glokal.org 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 4: #26Voices for 2026

„Mit unseren Partner:innen aus dem Globalen Süden arbeiten wir natürlich auf Augenhöhe zusammen …“

Diesen und ähnlichen Verlautbarungen begegnen wir von glokal oft in der Bildungs- und Beratungsarbeit. In unserer Publikation „Das Märchen von der Augenhöhe“ haben wir Beiträge von Menschen und Organisationen aus dem Globalen Süden und Norden zusammengestellt, um über Macht und Solidarität in Nord-Süd-Partnerschaften zu reflektieren.

Eine Relexions- und Praxishilfe unterstützt Organisationen dabei, das eigene Märchen aufzudecken. Mehr unter https://www.glokal.org/BildBildBild

Tag 2 #26 Voices: 2.12.2025. Mehr unter www.connecting-the-dots.org 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen gibt es mehr Infos in unserem Material.

Tag 2: #26Voices for 2026
Von wem und wann ist das Zitat? 
„Wir haben es jetzt mit einem anderen Volk zu tun, klein und schwach, als unsere Vorfahren zum ersten Mal mit ihnen zusammentrafen, aber jetzt groß und anmaßend. (...) 
Die Liebe zum Besitz ist eine Krankheit in ihnen. (...) Wenn Amerika doppelt so groß wäre, wie es ist, es wäre immer noch nicht genug für sie.“
Tȟatȟáŋka Íyotake (ca. 1831-1890) von 1875
Íyotake war eher bekannt unter dem Namen Sitting Bull. Er war ein Anführer und Heiler der Hunkpapa-Lakota-Sioux.
In dem Zitat fasst Tȟatȟáŋka Íyotake in wenigen Worten dass Gesellschafts- und Wirtschaftssystem des kolonialen Europas zusammen.
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Tag 1 #26 Voices: 1.12.25 26 Stimmen aus dem Globalen Süden. Eine für jeden Tag vom 1. bis 26. Dezember. Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart. Stimmen, die kritisch gegenüber Herrschaft und ermutigend für Widerstand sind. Zu allen 26 Stimmen kannst du dich in unserem Material weiter informieren.

Tag 1: #26Voices for 2026

Dekolonialer Rundgang im Treptower Park: zurückerzählt
14.12.2025, 
13-15h 
mit Joel Vogel

Zurückerzählt erzählt die Geschichte von 106 Schwarzen Kindern, Frauen und Männern im Treptower Park im Sommer 1896. 
Sie mussten im Rahmen der 1. Deutschen Kolonialausstellung koloniale Inszenierungen performen.

zurückERZÄHLT macht ihre Geschichten hörbar und trägt sie an den Ort von damals zurück.

Wir laden euch von glokal und im Rahmen des heimaten-Festival des HKW ein, den Hörspaziergang mit einer der Autor:innen zu erleben.

Anmeldung unter geschichte@glokal.org

Mehr unter: https://www.zurueckerzaehlt.de/BildBildBild

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