Lemna minor, die kleine Wasserlinse. Viele kennen sie als Entengrütze. Sie ist heimisch und braucht nährstoffreiche und mindestens halbschattige Standorte. Man findet sie in stehenden Gewässern, wo sie Wasserflächen beschatten und den Algenwuchs reduzieren. Wird von Fischen und Vögeln gefressen.
gruenhochvier
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Na, wo haben wir denn wieder unsere Handschuhe vergessen?
Eutrochium maculatum, der gefleckte Wasserdost. Er stammt ursprünglich aus Nord-Amerika und wächst dort an Ufern, Feuchtwiesen und Mooren. Bei uns gilt er als Zierpflanze. Er blüht aktuell und noch bis in den September hinein. Kann bis zu zwei Meter hoch werden.
Rubus friticosus, die Brombeere. Mitglied der Rosengewächse & heimischer Brombeer-Vertreter. Die Pflanze ist robust, dazu wichtig für Wildbienen- (53), Schwebfliegen- (26) & Raupenarten (17). Dazu kommen noch zwei Hände voll Käfer- und Schmetterlingsarten. Die Früchte hat wohl jeder schon probiert
Fagus sylvatica, die Rotbuche. Hier als Hecke geschnitten. Kann als Baum bis zu 30 Meter hoch werden. Verträgt Wind, allerdings weder Staunässe, noch Verdichtungen und Trockenheit. Deswegen leidet die Bücher massiv unter dem Klimawandel. Wichtige Raupenpflanze und Vogelnistgehölz.
Ein paar Dahlien-Eindrücke aus dem Archiv. Die Bilder sind vor ein paar Jahren im Bloemenpark Appeltern entstanden.
Knautia macedonia, die mazedonische Witwenblume. Vom Balkan stammende Staude, die wenig Ansprüche an den Boden stellt. Blüht rot bis in den September. Blätter und Blüten werden in der Kulinarik verwendet.
Canna indica, das indische Blumenrohr. Die Staude benötigt einen sonnigen Standort, dazu einen nahrstoffreichen und feuchten Boden. In Mexico und Mittelamerika, dort kommt sie her, wird sie als Nahrungspflanze angebaut. Knollen und Rhizome sind essbar. Bei uns eine reine Zierpflanze.
Invasive Frage bei Wer wird Millionär. Meine spontane Antwort war Schmetterlingsflieder. 🤣
Echinops bannaticus, die Banater Kugeldistel. Staude aus Südosteuropa. Wächst bei uns zur Freude von fast 60 Wildbienenarten. Wird 1,20 Meter hoch und blüht im August und September. Mag Sonne, sowie einen durchlässigen und nährstoffreichen Boden. Die Pflanze gilt als robust.
Mein Feldahorn ist schon im Herbst angekommen. Vermutlich Not-Herbst wegen Trockenstreß.
Delphinium grandiflorum, der großblumige Rittersporn. Braucht sonnige Standorte und kann dort bis zu einem Meter hoch werden. Von ihr profitieren bis zu 15 Wildbienenarten. Stammt aus Asien, gilt aber mittlerweile als typische Pflanze für Staudengärten. Braucht Schutz vor Schneckenfraß. Leitstaude.
Clematis texensis, die Texas-Waldrebe. Nicht von hier, sondern aus Nordamerika. Braucht zumindestens etwas Sonne und dazu nährstoffreichen Boden. Kletternde Staude, die bis zu vier Meter hoch werden kann. Blüht bis in den Herbst und wichtig für 15 Schmetterlingsarten. Die Pflanze ist giftig.
Clematis viticella, die italienische Waldrebe. Kommt, wie der Name vermuten lässt, aus Südeuropa. Dennoch wichtig für 15 Bienen- & neun Raupenarten. Braucht halbschattige bis schattige Standorte, dazu nährstoffreiche Böden. Pflanze ist leicht giftig. Gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Kletterpflanze.
Rumex crispus, der saure Ampfer. Heimische Staude für sonnige Standorte und lehmige, nährstoffreiche Böden. Typischer Stickstoffzeiger. Futterpflanze für 81 Raupenarten. Die Pflanze ist auch für uns essbar und lässt zum würzen, aromatisieren und als Streckmehl verwenden.
Kleiner Abendsnack. Gurke aus dem Garten, dazu Schnittlauchsalz und einen Hauch Holunderblütenöl.
Hier haben wir vor neun Jahren mal was freigeschnitten. In diesem Jahr wird das #Bahnbetriebswerk mit #Ringlokschuppen und Drehscheibe 100 Jahre alt. Inzwischen gehört es der spanischen CAF-Gruppe und steht unter Denkmalschutz. Insgesamt war es bis 1981 in Betrieb.
Buddleja davidii, der Schmetterlingsflieder. Warum er so heißt, bleibt wohl ein Geheimnis. Für Schmetterlinge und Insekten ist er gar nicht so gut, wie viele meinen. Keine Raupenfutterpflanze, keinen Mehrwert für Wildbienen. Dazu breitet sich die Pflanze schnell aus und verdrängt heimische Arten.
Aronia melanocarpa, die schwarze Apfelbeere. Kommt nicht von hier sondern aus Nordamerika. Die Beeren schmecken süßlich herb und sind vitaminreich. Verträgt Wind und Salz. Steht auf der Speisekarte von knapp 30 Wildbienenarten. Dazu Vogelschutz- und Vogelnährgehölz.
Eryngium planum, der flachblättrige Mannstreu. Gehört zu den Doldenblütlern, und ist in Teilen Europas und Asiens verbreitet. Bei uns hauptsächlich im Osten verwildert. Sie mag Sonne und kommt mit Trockenheit zurecht. Knapp 30 Wildbienen und noch mehr Schwebfliegen haben ihn auf der Speisekarte.
Cakile maritima, der europäische Meersenf. Neben dem Strandhafer die wichtigste Pflanze zur Flugsandbindung. Mag Sonne, braucht feuchten Boden und ist salzverträglich. Hat sehr viel Vitamin C, Stengel, Blütenknospen und Blätter sind essbar. Wichtige Insektenpflanze für Wildbienen und Käfer.
Althaea officinalis, der echte Eibisch. Seit langem etabliertes Malvengewächs, das wild selten zu finden ist. Salz- und windverträglich, dazu wichtige Pflanze für spezialisierte Insekten. Mag nährstoffreiche und kalkhaltige Böden. Alte Heilpflanze.
Der Seestern hat schlechte Karten. Zum einen erstickt er außerhalb des Wassers, zum anderen wird ihn die Möwe fressen.
Aucuba japonica, die japanische Goldorange. Sieht aus wie ein gesprenkelter Kirschlorbeer, ist aber keiner. Immergrünes Gehölz für Schatten und Halbschatten. Der Wert für Insekten ist gering, bis -12°C ist sie frosthart.
Centaurium littorale, das echte Tausendgüldenkraut. Einjährige und heimische Pflanze für sonnige Standorte. Braucht humosen, nährstoffarmen und trockenen Boden. Für uns sind die Blüten und die jungen Triebe essbar. Medizinisch wird er zur Magenstärkung meist als Tee getrunken.