Heidelberger Akademie der Wissenschaften

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Landesakademie 🏛️ Baden-Württembergs 🖤💛🐆🐆🐆. Außeruniversitäre Forschungseinrichtung 📚🧪 und Gelehrtengesellschaft 👨‍🎓👩‍🔬 für fächerübergreifenden Austausch. http://hadw-bw.de/impressum

Um einheitliche Standards und die KI-Entwicklung voranzutreiben, arbeitet das DWDS ab 2027 im „Akademienzentrum für digitale Lexikographie des Deutschen“ (AdL) gemeinsam mit den Landesakademien zusammen. Dabei wird das DWDS mit seinen über 211 Mio. Dokumenten einen zentralen Eckpfeiler bilden.

 DWDS-Vortrag beim Salon Sophie Charlotte 2026, Berlin © Stefanie Loos

Der Neckar-Wein muß köstlich seyn – und war im 16. Jahrhundert ein Exportschlager. Auch der sächsische Kurfürst August war zugeneigt. Um Fehlkäufe zu vermeiden, beriet ihn der Tübinger Theologe Andreae neben Konfessionsfragen auch zu diesem Thema – Max Graff berichtet im Theologenbrief des Monats.

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Mit dem Akademieprojekt „Malalas Kommentar“ hat das Team die Forschung vorangetrieben und gleichzeitig eine Grundlage dafür geschaffen, dass sie weitergeführt werden kann. Das ist auch nötig, denn bis heute ist über die Person Malalas noch immer sehr wenig bekannt.

Mitarbeiterin der Forschungsstelle arbeitet an der Datenbank mit einer Vorstellung der Funktionen des Online-Kommentars © HAdW

Falsch abgebogen: Wie die empirische Bildungsforschung die Bildungspolitik in die Irre geführt hat. Ord. Mitglied Hartmut Esser erklärt, wie man die PISA-Ergebnisse auch deuten kann und welche gänzlich anderen Schlüsse sich entgegen dem Mainstream der Bildungsforschung ergeben. youtu.be/GiRCUgh-D80

Falsch abgebogen: Wie die empirische Bildungsforschung die Bildungspolitik in die Irre geführt hat

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Die Akademienunion wurde durch unseren Vizepräsidenten, Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich, und unsere Delegierte sowie ALLEA Vizepräsidentin, Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, vertreten. Auf dem Programm standen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Wissenschaft.

Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich und Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich

Vergangenheit verstehen. Zukunft gestalten. Das gilt nicht nur bei uns, sondern war auch schon Johannes Malalas‘ Verständnis von Geschichtsschreibung. Mit seiner Darstellung von vergangenen Krisen zeigte er, dass diese kein Weltuntergang einleiten, sondern ein besseres Handeln einfordern.

Kaiser Justinian I. (527-565) und seine Gefolge, Mosaik von San Vitale in Ravenna, 6. Jh. n. Chr. © Wikipedia/Bender 235

Pest, überfüllte Städte und eine Gesellschaft am Limit. Für Malalas war das Teil einer Geschichte, die Mythen mit seiner Gegenwart verbindet. Das Akademieprojekt Malalas-Kommentar hat sein Werk erstmals erschlossen und dabei gezeigt, wie Geschichtsschreibung Denkweisen einer Zeit vermitteln kann.

Mosaik der Wölfin mit Romulus und Remus (cf. Malalas, Chronographia, VII 7), c. 1,37 x 1,33 m, 4. Jh. n. Chr., aus Isurium Brigantum (Aldborough), heute im Leeds City Museum © Leeds City Council

Epilepsie zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Eine Arbeitsgruppe der Jungen Akademie (S. Mayer) und der Universitäten KIT, HD und Tüb hat erstmals mithilfe im Labor gezüchteter Gewebemodelle den Einfluss des Antiepileptikums Valproat auf die Entwicklung von Föten erforscht.

Ein einzigartiger Schatz – Akademiemitglied Axel Michaels übergibt nach erfolgreicher Konservierung und Digitalisierung Sammlung aus über 800 historischen nepalesischen Dokumenten dem Staat Nepal. Die Dokumente hatte ein Privatsammler im späten 20. Jhdt. auf dem Schwarzmarkt erworben.

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