Meine Sinne Schwärmen wie Falter um ein halb verhülltes Und dennoch helles Licht in mir . . . und draußen, Wo kaum ein Schein hinfällt, da steh ich selber Ängstlich und bangend – so wie heimlich Lauscher An fremden Türen stehn . . . und kann nicht hören, Obs innen lächelt oder weint. (Ernst Hardt)
hardtianer.bsky.social
@hardtianer.bsky.social
meistens Leser, selten Schreiber. Interessiert an Büchern, Politik und Wien. "Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt" (Doderer)
"Achtsamkeit ist die Energie, die uns hilft, still zu werden und ganz präsent zu sein, so dass wir tief schauen und tief berühren können und allmählich verstehen und erkennen, dass wir ein Zuhause haben." (Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha, Freiburg 2000, S. 46).
"Mitfühlende Augen sind Augen, die schauen und verstehen. Wenn Verstehen in uns ist, entsteht auf ganz natürliche Weise auch Mitgefühl." (Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe, Freiburg 2000, S. 38)
"Rituale sind Formen eines guten Umgangs mit sich selbst." (Anselm Grün, Gut mit sich selbst umgehen, 1995, S. 78)
"Christlich ist die Freude über das, was Gott uns schenkt, im Wissen, daß Gott es uns auch nehmen kann, aber nicht in der Angst, er müsse es uns wieder rauben, weil er uns das Glück nicht gönnt." (Anselm Grün, Gut mit sich selbst umgehen, 1995, S. 37)
"Alles Wirtschaften soll dem Menschen und seiner Würde dienen. Der Mensch darf nicht zum Sklaven des wirtschaftlichen Erfolgs degradiert werden." (Anselm Grün, Benedikt von Nursia, Freiburg 2002, S. 135f.)
"Wir sind nicht machtlos. Jeder hat mit dem Leben, das er voller Überzeugung lebt, Macht." (Anselm Grün, Benedikt von Nursia, Freiburg 2002, S. 129)
"Auch der Mensch, der sich verirrt hat, hat eine unantastbare Würde." (Anselm Grün, Benedikt von Nursia, Freiburg 2002, S. 100)
"Humorlosigkeit ist immer Mangel an Spiritualität." (Anselm Grün, Benedikt von Nursia, Freiburg 2002, S. 69)
"Humorlosigkeit ist immer Mangel an Spiritualität." (Anselm Grün, Benedikt von Nursia, Freiburg 2002, S. 69)
"Schicksalhafte Paarbildungen sind jeder Erzählung dienlich!" (Felicitas Hoppe, Abenteuer - was ist das?, Göttingen 2010, S. 49)
"Auch trûren ist Reaktion auf einen beschädigten Weltzustand." (Jan-Dirk Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, Tübingen 1998, S. 208)
Heute wäre Marie #Fredriksson von #Roxette 68 Jahre alt geworden. Du, lilla sparvöga, flyg över ängarna Dröm dina drömmar så länge du känner liv
"Jedenfalls ist das Formulieren von #Klimazielen die vornehme Fassung der klassischen Lebenslüge, da es ja dazu dient, trotz besserer Einsicht so weitermachen zu können wie bisher. Anders gesagt: Das Setzen des Ziels blockiert den Weg dahin. Weil es den Irrtum festschreibt, dass
"Fundamentalismus ist der Sieg der Angst über einen nicht mehr kontrollierbaren Fortschritt." (Willigis Jäger, Westöstliche Weisheit, S. 62)
"Aber wir erkennen nun, dass unser Ich nur der "Hausmeister" ist, nicht der "Hausbesitzer". Unser wahres Wesen liegt hinter dieser Ich-Struktur." (Willigis Jäger, Westöstliche Weisheit, S. 51)
hoc ante omnia ammonentes, ut absque murmurationibus sint. Dazu mahnen wir vor allem: Man unterlassen das Murren (Regula Benedicti XL,9)
"Geh in deine Zelle und setze dich nieder, und deine Zelle wird dich alles lehren." (Apophthegmata Patrum 500)
„Werde dir selbst erst befremdlich – und bald wird nichts mehr dir fremd sein“ (Heimito von Doderer)
"alles ekelhaft arm, talentlos und zum Erbarmen" (Ernst Hardt, Brief an Botho Graef, Athen, 23.7.1901 - über Georges "Blätter für die Kunst).
"Nichts knallt einem die Sterblichkeit so sehr ins Gesicht wie die Nacktheit alternder Eltern." Simone Meier, Die Entflammten, S. 67. Starkes Buch, leider wahrer Satz...
Was singst du meinen Namen unaufhörlich, Wie Eulen stöhnen, wenn sie hungrig sind, Du bleicher Narr? (Tantris der Narr, 5. Akt, 2. Szene, Isolde)
Gott spielt mit mir, ihr Herrn. Gott spielt mit mir! (Ernst Hardt, Tantris der Narr, S. 136)