HateAid

@hateaid.org

Denn Menschenrecht gilt auch digital. Wir engagieren uns für Betroffene von Online-Hass und die Demokratie im Netz. Unterstütze hier: https://hateaid.org/spenden

Während die meisten Frauen einmal nicht wissen, dass gefälschte Aufnahmen von ihnen online kursieren, verdienen die Täter damit auch noch Geld. Laut @isdglobal.bsky.social leiten die Ersteller solcher Deepfakes ihre „Kunden“ häufig auf privatere Kanäle wie Telegram oder Discord. (1/2)

Johanna Brousse ist die Staatsanwältin, die hinter der Verhaftung von Telegram-Gründer Durow steckte. 2024 kam er in Frankreich in Untersuchungshaft. Ein Jahr lang durfte er das Land nur unter strikten Auflagen verlassen. Das Ermittlungsverfahren gegen Durow ist noch nicht abgeschlossen.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Betroffenen des Anschlags auf den CSD in Berlin. Wenn es euch mit der Situation schlecht geht: Zögert nicht und holt euch Hilfe. Ihr müsst da nicht alleine durch. Auch bei uns könnt ihr euch melden, wenn ihr online angefeindet werdet.

Das ist Gewalt, die wir niemals akzeptieren.Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien.

Die Einladung steht nicht nur für Frau Scherff, sondern für euch alle – egal, ob ihr euch im Wahlkampf, in der Geflüchtetenhilfe oder innerhalb der LGBTQIA+-Community engagiert. Wir machen gemeinsam einen Plan machen: Wie schützen wir uns und was machen wir im Notfall: hateaid.org/aktionstage/...

POV: Du bist Bürgermeisterin in Wuppertal.Jetzt anmelden: Aktionstag gegen digitale Gewalt und Desinformation.

Hass zielt auf Einzelne – aber wir sind Viele. Unser Aktionstag am 12.11. in Hannover ist für alle, die sich online für etwas einsetzen und deswegen angegriffen werden. Statt Rückzug braucht es Rückhalt. Und Menschen, die zeigen: Wir sind online nicht allein. hateaid.org/aktionstage/...

Es ist möglich, sich gegen Trumps Politik zu wehren! Das zeigt diese Nachricht: Ein US-Richter des Bundesgerichts für Washington D.C. hat letzte Woche die US-Regierung aufgefordert, das Einreiseverbot gegen unsere Geschäftsführerinnen Anna-Lena und Josephine aufzuheben. (1/2)

US-Richter kassiert Einreiseverbot gegen Breton und HateAid vorläufig ein

Europäer*innen unterstützen Verbote für schädliche Social-Media-Funktionen. Vorschlag der EU: eine Altersgrenze für Social Media. Wenn Kinder soziale Medien unter Aufsicht der Eltern nutzen, gilt das aber nicht. Wir finden: Die Plattformen müssen verantwortlich gemacht werden. Nicht die Eltern.

So erfolgreich ist die Tech-Lobby
70 Prozent der Europäer*innen trauen Meta und Co. nicht zu, ihre Plattformen selbst sicherer für Kinder zu gestalten.
Aber das wollen sie auch gar nicht!
Tech-Konzerne haben letztes Jahr über 150 Millionen Euro dafür ausgegeben, dass die EU sie zum Beispiel mit mehr Jugendschutz in Ruhe lässt. Mit Erfolg - bisher.

Ein Blick in die Vergewaltiger-Netzwerke zeigt: Der Missbrauch macht nicht an Landesgrenzen halt. Umso wichtiger ist die länderübergreifende Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden im Projekt „Medusa“. So konnten laut Europol vier Missbrauchsnetzwerke identifiziert und zerschlagen werden.

Alles, was offline illegal ist, ist auch online illegal. Morddrohungen im Netz müssen deshalb genauso schnell entfernt werden wie Schmierereien mit Morddrohungen auf einer Hauswand – das schreibt auch der DSA vor. Doch Trump und die Tech-Bros haben was dagegen ...

Kylie Jenner höchstpersönlich hat eines der drei neuen Modelle zusammen mit Meta entwickelt. Die KI-Brillen von Meta dominieren den Markt. Google, Samsung und Apple wollen nachziehen. Dass die Auswahl immer größer wird und das Blinken der Kamera überklebt werden kann, birgt aber auch Gefahren.

Auf der Grafik steht: So erkennst du Smart Glasses. Spoiler: Kaum noch. Meta hat neue Modelle gelauncht. Darunter sind drei KI-Brillen abgebildert. Ein Pfeil zeigt auf die Lampe an der Seite. Daneben steht: Kamera blinkt, wenn sie filmt. Darunter steht: Das war es aber noch nicht.Auf der Grafik steht: Diese Modelle gibt es schon länger. Darunter sind vier Brillen abgebildet und der Text: Und das ist nur eine Auswahl der jeweiligen Designs. Fazit: Smart Glasses sind nicht so leicht zu erkennen. Auch weil sich die Kameras schnell abkleben lassen. Die Gefahr unbemerkt gefilmt zu werden, wird mit jedem neuen Modell größer.

Seit Jahren setzen wir uns für mehr Schutz vor sexualisierter Gewalt im Netz ein. An unserer Seite: Collien Fernandes und Theresia Crone. Wir machen so lange weiter, bis alle sicher sind – vor geklauten oder gefakten Nacktaufnahmen, die gegen den eigenen Willen erstellt wurden.

Das Letzte, was du siehst, bevor s3xualisierte Deepfakes unter Strafe gestellt werden ...

Ja, wir müssen Gesetzeslücken bei sexualisierter Gewalt im Netz schließen. Aber es darf nicht dabei bleiben. Wir müssen auch dafür sorgen, dass Plattformen kein Geld an der Entwürdigung und Entmenschlichung von Frauen verdienen. Was die Politik dafür umsetzen muss: hateaid.org/250-frauen-u...

Kommt das Social-Media-Verbot? Die Handlungsempfehlungen der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt im Auftrag des BMBFSFJ lassen mehr Fragen offen, als sie beantworten. Für uns ist klar, es ist jetzt Zeit zu handeln. Darum fordern wir: hateaid.org/hateaid-ford...

Auf der Grafik steht: Brauchen wir ein Social-Media-Verbot? Darunter steht ein Zitat von HateAid-Geschäftsführerin Josephine Ballon: Ein pauschales Social-Media-Verbot als Reaktion auf mangelhafte Durchsetzung gesetzlicher Regeln wäre eine politische Kapitulationserklärung. Es braucht jedoch alters- und entwicklungsgerechte Zugänge. Sonst bedeutet Teilhabe im digitalen Raum vor allem Teilhabe an Radikalisierung, Sucht und Desinformation.Auf der Grafik steht ein Zitat von HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg: Schutz und Recht von Kindern fallen den Profitinteressen der Plattformbetreiber zum Opfer. Die gute Nachricht: Es gibt Technologien und regulatorische Mittel dagegen. Was fehlt, ist der politische Wille, sie auch gegen mächtige Plattformen konsequent durchzusetzen.

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Bianca Klose, einer unermüdlichen Kämpferin gegen den Rechtsextremismus. Sie war mutig, durchsetzungsstark und hat auch uns bei HateAid stets zur Seite gestanden. Wir werden sie als Mensch und Mitstreiterin in der gemeinsamen Sache unendlich vermissen.

Auf der Grafik ist ein Foto von Bianca Klose. Darunter steht: Wir trauern um Bianca Klose.

Was @peoplevsbigtech.bsky.social sagt! Wir unterstützen das: Unsere Rechte sind nicht verhandelbar. Und schon gar nicht zugunsten einiger Tech-Milliardäre, die nur noch mehr profitieren wollen. Die EU muss zu ihren Werten stehen – auch wenn der Druck aus den USA wächst. 📷 People vs Big Tech

Deshalb ist das Urteil aus München so wichtig: Es könnte Maßstäbe für den Umgang mit KI-Falschinformationen setzen. Noch ist die Entscheidung nicht rechtskräftig. Google kann Berufung einlegen – und der Fall könnte am Ende sogar vor dem Bundesgerichtshof landen.

Auf der Grafik ist ein Foto von Elon Musk. Darüber ist eine Google-Suche mit der Frage: Was kann ich mit einer Billion kaufen? Darunter steht: „KI-Zusammenfassungen” erscheinen bei vielen Suchanfragen ganz oben in den Ergebnissen, um komplexe Themen schnell zu beantworten. Aber was, wenn da Lügen stehen? Google haftet für Falschinfos. Das hat das Landgericht München entschieden. Denn anders als bei der normalen Suche zeigt Google in den KI-Zusammenfassungen nicht nur Links an, sondern erstellt eigene Antworten. Und dafür muss das Unternehmen auch Verantwortung übernehmen.

Geldstrafe für „Lügenfritz”, Hausdurchsuchung für „Schwachkopf”– Beleidigungen gegen Politiker*innen führen oft zu hitzigen Diskussionen. Das ist verständlich. In den meisten Fällen, in denen Politiker*innen beleidigt werden, passiert aber gar nichts. Das ist das größere Problem für die Demokratie.

Smart Glasses können unbemerkt filmen. Heimlich gedrehte Videoaufnahmen landen im Internet. Immer mehr Menschen sind davon betroffen – vor allem Frauen. Wir geben euch Tipps, was ihr jetzt tun könnt.

Das BKA hat die Statistik zur politisch motivierten Kriminalität 2025 vorgestellt: Die Zahl strafbarer Hasspostings (10.542 Delikte) ist weiterhin hoch. Das Internet ist ein zentraler Tatort und soziale Netzwerke spielen eine große Rolle bei der Verbreitung extremistischer und strafbarer Inhalte.

Wir müssen aufhören, das mit Schulterzucken hinzunehmen: Die Zahl der politisch motivierten Straftaten, die als digitale Gewalt zählen, bleibt unverändert hoch. Knapp ein Drittel aller 2025 registrierten Fälle von Hasskriminalität wurde im Internet begangen.

Der Generalstaatsanwalt von Florida erhebt schwere Vorwürfe gegen OpenAI. Und das als Republikaner. Uthmeiers Klage steht im Widerspruch zu den Ansichten von Trump und vielen seiner republikanischen Kolleg*innen. So schützt ihr eure Privatsphäre, wenn ihr ChatGPT nutzt: hateaid.org/chatgpt-date...

Slide 1: Als erster US-Bundesstaat: Florida verklagt OpenAI und CEO Sam Altman
Die Vorwürfe: Täter sollen ChatGPT bei der Planung von zwei Schießereien Fragen zu ihren Verbrechen gestellt haben.
ChatGPT ermutige Nutzende zu Gewalt und würde vor allem Gefahren für Kinder und Jugendliche bewusst ignorieren.
Das macht ChatGPT so gefährlich: Nächster SlideDer Generalstaatsanwalt von Florida sagt: 
- Risiken für Jugendliche seien von OpenAI bewusst verschwiegen worden 
- ChatGPT darf ab 13 Jahren genutzt werden – es gibt aber keine Altersüberprüfung durch die KI 
- OpenAI soll die Daten von Minderjährigen sogar ohne Zustimmung der Eltern sammeln

Wenn aus Worten Taten werden: Vor 7 Jahren wurde der CDU-Politiker Walter Lübcke von einem Rechtsextremisten erschossen. Dem Mord ging eine jahrelange Hetzjagd im Netz voraus. Das zeigt: Digitale Gewalt kann tödlich enden. Es braucht Plattformen, die konsequent einschreiten – bevor es zu spät ist.

Auf der Grafik ist ein Portrait in schwarz-weiß von Walter Lübcke. Darunter steht: Wir gedenken Walter Lübcke. Gewalt bleibt nicht im Internet.

Dieses Zahlen sind absurd! Schon die Erstellung nicht einvernehmlich erstellter sexualisierter Deepfakes muss endlich unter Strafe gestellt werden. Das Bundesjustizministerium hat einen ersten Aufschlag für ein solches Gesetz gemacht. Wir bleiben dran, damit sich wirklich etwas ändert.