Hansjörg Friedrich Müller

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Korrespondent in Berlin (Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt, Aargauer Zeitung). Früher NZZ, Basler Zeitung, u. a. Korrespondent in London. Auf X: @hjf_mueller

Merkwürdige Vorstellung einiger deutscher Kommentatoren und Politiker: So, jetzt stellt Merz die Regierung personell neu auf, und dann geht’s aber los. Aber die Koalition bleibt ja dieselbe. Personen sind nicht alles, da hatten die Bielefelder Historiker schon recht.

Bei S. Fischer denkt man gross von den Lesern: Da man annimmt, dass sie die politischen, kulturellen und ökonomischen Verhältnisse im Paris Ludwigs XVIII. genauestens kennen, hat man auf Anmerkungen verzichtet. Das ist schmeichelhaft, aber auch anstrengend.

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Döpfner in seinem Versuch, einen deutschen Elon Musk darzustellen, erscheint mir wie der 16-jährige Schlagzeuger einer Schüler-Band, der sein Pensionszimmer in einer niedersächsischen Kleinstadt verwüstet, weil er gelesen hat, Rockstars machten das so.

In Europa herrscht noch immer eine Idealvorstellung von der UNO als bunter Völkerfamilie vor, deren vermeintlich weise Repräsentanten mehr Gehör erhalten sollten. Tatsächlich ist sie die Summe ihrer Mitgliedsstaaten, von denen viele von Schurken regiert werden. www.luzernerzeitung.ch/internationa...

UNO-Sicherheitsrat: Deutschland unterliegt Österreich und Portugal

Bei der Wahl der nichtständigen Sicherheitsratsmitglieder für 2027 und 2028 unterliegt Deutschland Portugal und Österreich.

luzernerzeitung.ch

Was der politischen Klasse in Berlin (und Medien wie dem Deutschlandfunk) wie das ‹Thema des Tages› erscheint, ist selbst dem braven «Spiegel» nur noch einen Kalauer wert. Natürlich sind DDR-89-Analogien ein Blödsinn, aber hier kommt etwas ins Rutschen …

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Übrigens gibt es eine literarische Figur namens Friedrich Merz, in Sybille Bedfords grossartigem Roman «Ein Vermächtnis». Angehöriger einer jüdischen Bankierfamilie im Berlin der Kaiserzeit. Wenn ich mich recht erinnere ein nicht sonderlich ambitionierter Erbe.

Über den heiligen Ferdinand III. von Kastilien: «Auch in den härtesten Zeiten weigerte sich der König, Steuererhöhungen zuzustimmen, denn der Fluch eines armen Weibes erschien ihm schlimmer als ein ganzes Kriegsheer der Mauren.» Aus: Albert Christian Sellner, «Immerwährender Heiligenkalender»