irrfahrer

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manchmal läuft es

„Besitzer von Notizbüchern gehören zu einem anderen Menschenschlag, sie sind einsam und widerborstig und müssen die Dinge ständig neu sortieren, sie sind ängstlich und unzufrieden (…).“ Joan Didion, „Vom Sinn, ein Notizbuch zu besitzen“ in Slouching towards Bethlehem, übers. v. Antje Rávik Strubel

Was nicht unwahr ist

Vor wenigen Tagen las ich in einem Essay der US-Amerikanischen Autorin Joan Didion, dass es Menschen gibt, die keinen Drang verspüren, sich Notizen zu machen ...

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Gerade an einer rot gewordenen Fußgängerampel kurz gedacht, dass die Geschwindigkeit mit der Menschen weiter gehen irgendwie mit dem Lebenswillen korreliert, und bin an eben dieser Ampel Paar Augenblicke später bei Grün fast angefahren worden. Hypothese sehr schnell widerlegt.

Meist nimmt man nicht den kürzesten Weg zum Ziel, so denn überhaupt eins da ist, sondern den vermeintlich kürzesten Weg dahin, ab wo man meint sich auszukennen. So entstehen Odysseen.

"Ich bin lieber ehrlich zu mir selbst, auch auf die Gefähr hin, dass andere mich verhöhnen, als mich selbst zu belügen und dafür zu verachten." Frederick Douglass, zitiert von Maria Popova, Findungen, übers. v. S. Schäfer, H. Reissig & T. Rothenbücher

Wie besessen kann man von einem Ohrwurm sein, bei dem man weder auf Song noch auf Interpreten kommt und das einzige was man im Kopf hat das Coverbild ist (ja ja visuelles Gedächtnis diesdas)? Ich habe mich am Wochenende durch zweitausendsiebzehn Songradios geklickt und sonst nicht so viel gemacht.