Kellerkinder Ostberlin

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01.08.1995 Trauermarsch von ca. 10000 kurdischen Demonstranten und Sympathisanten in Berlin. Auslöser war der Tod der 41-jährigen Kurdin Gülnaz Baghistani, die zuvor im Rahmen eines Hungerstreiks zur Unterstützung politisch Gefangener in der Türkei in Berlin verstorben war.

Das Foto zeigt eine kurdische Demonstration in Deutschland, bei der mehrere Teilnehmende Schilder und Symbole der kurdischen Organisationen sowie Porträts in den Händen halten.

27.07.1982 Goltzstr.30 und Bergmannstr.103 werden geräumt. Spontan wird von verschiedenen Kollektiven ein Fahrrad- und Autokonvoi organisiert. Es kommt zu Verkehrschaos, Rangeleien und drei Verhaftungen. Auf einer VV im KuKuCK werden dezentrale Aktionen beschlossen. 1/2

BildbeschreibungDie Barrikade: Quer über die Straße wurde eine provisorische Barrikade errichtet. Sie besteht aus einer langen Reihe aufgestellter Bierfässer (Metallfässer), Holzbohlen, umgedrehten Parkbänken und Einkaufswagen.Brennendes Auto: Auf der linken Seite steht ein Auto komplett auf dem Dach und steht in Flammen. Eine dichte, dunkle Rauchwolke steigt empor und verdeckt den linken Bildrand.Die Polizei: Im Hintergrund, hinter der Barrikade, hat sich eine lange Kette von Polizeikräften in voller Einsatzausrüstung formiert. Sie tragen Helme mit Visieren, Schlagstöcke und Schilde. Ein Polizeifahrzeug (Wanne) steht hinter ihnen.Die Straße: Das Kopfsteinpflaster im Vordergrund ist übersät mit unzähligen herausgerissenen Pflastersteinen, die als Wurfgeschosse genutzt wurden. Rechts im Bild sind Straßenschilder und eine Ampelkreuzung zu sehen.Dieses historische Schwarz-Weiß-Foto dokumentiert die Ereignisse im Rahmen der Berliner Hausbesetzerbewegung im Frühjahr 1981 in Berlin-Schöneberg.Es fängt die dramatische Atmosphäre und den Aufruhr auf der Straße rund um das besetzte und von der Räumung bedrohte Gebäude in der Goltzstraße 30 ein.BildbeschreibungHintergrund und Szenerie: Im Zentrum steht die teils beschädigte und freigelegte Fassade eines Altbaus. Eine dichte Rauch- oder Staubwolke zieht vor dem Gebäude auf und hüllt die Szene in eine bedrohliche, unruhige Atmosphäre. Auf der oberen rechten Brandwand des Hauses ist schwach ein weiteres Graffiti zu erkennen (u. a. das Wort „BAR“). Ein Baukran oder eine Drehleiter ragt schräg in das Geschehen hinein.Vordergrund und Passanten: Die Straße ist von zahlreichen Menschen belebt. Im linken Vordergrund stehen zwei Männer im Profil, im Zentrum fährt ein junger Mann auf einem Fahrrad direkt in Richtung der Kamera. Die Kleidung der Passanten (lockere Hemden, Schlaghosen) ist typisch für die frühen 1980er Jahre.Straßenabsperrung: Die Straßenseite direkt vor dem betroffenen Haus ist mit einer langen Reihe von Bauzäunen und Werbeplakaten (darunter ein Plakat zur damaligen Berliner Wahl am 10. Mai) abgesperrt. Mehrere Polizeibusse oder Einsatzfahrzeuge sind im Hintergrund hinter den Absperrungen zu erkennen.Das Schwarz-Weiß-Bild zeigt die historische Hauswand eines besetzten oder vom Abriss bedrohten Altbaus in Berlin mit politischen Graffiti.HauptmotiveDie Hauswand: Eine große, fensterlose Brandwand aus Backsteinen nimmt den Großteil des Bildes ein. Sie wirkt alt, verwittert und teilweise beschädigt.Die Aufschrift: Auf der Wand prangt eine große, in weißer Farbe gemalte politische Botschaft: „Goltzstr. 30: Kirche wie Spekulanten. BULLENTERROR“. Dies verweist auf die Hausbesetzerszene (vermutlich in Berlin-Schöneberg).Personen auf dem Dach: Am oberen Rand der Mauer stehen zwei Personen im Profil und blicken nach unten. Weiter links ist eine weitere Person hinter einem Mauerzinnen-Rest zu erkennen.Baukrangerüst: Auf der rechten Seite ragt die Metallstruktur eines Baukranes oder Baugerüstes ins Bild, was auf Sanierungs-, Abriss- oder Bauarbeiten hindeutet.