Mathias Sohngen Manner

@mathiasmanner.bsky.social

Vorstandsmitglied und Kantonsratskandidat SP11/12, Zürich Graphic Designer (BA), Zürich

Wir können ja gleich ein zweites Frankreich werden. Dass sogar die FDP dabei gesamthaft mitmacht, ist ein ökonomischer Tiefflug. Es ist bekannt, dass der Neubau von KKW ohne Übersubventionen ein Luftschloss bleibt. So bleibt die Energiefrage bis auf Weiteres offen. Danke, Herr (Un-)Energieminister.

Die Befürworter:innen der SRG-Zerstörungsinitiative tun so, als wollten sie mit der Gebührensenkung etwas gegen die schwindende Kaufkraft tun. Dabei sind es die gleichen, die genau diese Session die kantonalen Mindestlöhne angreifen und die Kontrolle von missbräuchlichen Mieten verhindern werden.

Die linke Mehrheit im Zürcher Gemeinderat steht auf der Kippe. Es führt kein Weg daran vorbei, Mitmenschen zum Wählen zu motivieren. Eine faire Politik erreichen wir nur, wenn wir die links-grüne Mehrheit in der Legislative wahren und ausbauen.

Der populistische Wahlkampf der FDP ist an Polemik kaum zu überbieten. Mit „Zürich befreien“, was das auch immer heissen mag, und direkten Spitzen gegen Links-Grün auf ihren Plakaten gleichen sie sich dem amerikanischen Wahlkampf immer mehr an.

Die heisse Phase des Wahlkampfes ist in vollem Gange und die Wahlunterlagen sollten inzwischen bei allen Einwohner*innen angekommen sein. Ein besonderes Dankeschön gilt meinem Umfeld, das mich auch während dieser Zeit aktiv unterstützt! Nicht vergessen: Egal in welem Chreis, wähl d’SP Liste 1!

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Die Klimafonds-Initiative ist ein sehr geeignetes Mittel, um gegen den Klimawandel vorzugehen. Vergangene Generationenprojekte wie der Bau von Staudämmen sowie die Gestaltung der Bahn 2000 und des Gotthard-Basistunnels sind Beispiele für gelungene Vorhaben mit nachhaltiger Wirkung für die Schweiz.

Die Mietpreise kennen seit Jahren nur eine Tendenz – nach oben. Dem müssen wir entgegenwirken. Die Stadt Zürich muss mehr Wohnungen erwerben und diese entweder preisgünstig vermieten oder an Institutionen abgeben, die den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern.

Die Halbierungsinitiative wäre eine massive Zäsur für die freie Meinungsbildung. Die knappen Umfrageergebnisse erschüttern mich zutiefst. Schon heute werden 40% der Mittel für die viersprachigen Regionen benötigt. Kultur und Sport wären wohl erste Opfer – das dürfen wir nicht zulassen.

Sinkende Geburtenrate – Lehrer*innenmangel gelöst? Ich bezweifle stark, dass diese Schlussfolgerung so einfach zu ziehen ist. Inklusiver Unterricht, Schulzusammenlegungen und der Wegfall von Personen ohne Lehrdiplom wirken dem klar entgegen. Diese Thematik jetzt zu verlagern, halte ich für riskant.

Die „Service-Citoyen“-Initiative stösst glücklicherweise von links bis rechts (!) auf Ablehnung. Abgesehen von aller weiteren Kritik ist sie einmal mehr zutiefst frauenverachtend und bedeutet einen erheblichen Rückschritt für die Gleichberechtigung.

Liebe Rundschau, liebes SRF, hattet ihr dieses Jahr nicht schon einmal eine Beanstandung wegen unreflektierter Verbreitung diskriminierender Inhalte auf dem Tisch? Es widert an, wenn so was nicht eingeordnet wird. Ich bin der Boss – Der Kampf um Männlichkeit, Rundschau - www.srf.ch/play/tv/redi...

Ich bin der Boss – Der Kampf um Männlichkeit - Rundschau - Play SRF

Muskeln, Macht und Erfolg: Das fasziniert viele junge Männer – doch wann wird diese Männlichkeit toxisch? Die «Rundschau» fragt nach. Und: die Recherche zu den Problemen beim Gotthard-Tunnelbau. Zudem...

srf.ch

Der Konjunktiv, wenn es um den Genozid im Gazastreifen geht, ist längst überflüssig. Wir alle lesen, hören, sehen. Wenn eine unabhängige Untersuchungskommission des UNO-Menschenrechtsrats dies bestätigt, kann man das wohl für bare Münze nehmen – auch wenn ein Staat allein widerspricht.

Alt NR Köppel ist Moskau-Habitué und Putin-Versteher. BR Rösti „tendierte“ vor den Wahlen zu Trump. NR Martullo-Blocher glaubte noch vor wenigen Wochen, dieser sei ein „Freund“ der Schweiz. Und alt BR Maurer feiert in Peking mit Xi und den Diktatoren der Welt. Grenzenlose SVP-Liebe zum Autoritären.

Die nationale Verschärfung der Richtlinien für Tempo 30 greift direkt in die Selbstbestimmung der Städte und Gemeinden ein. Der FDP-Nationalrat Peter Schilliger – wohnhaft in Udligenswil (2500 Einwohner*innen!) – hatte mit seinem Vorstoss im Parlament ein einziges Ziel.

Wir haben abgestimmt: „Höchstens 6 Mrd. Franken.“ Es ist mehr als nur heikel, danach mehr zu bezahlen (etwa durch Zusatzkredite) oder weniger zu erhalten – das käme eher einer Täuschung der Bevölkerung gleich. Hand aufs Herz: Wer kann garantieren, dass es bei dieser Summe bleibt? Ich bin skeptisch.

Dass die Schweiz nicht als Pionierstaat auf aussenpolitischer Ebene brilliert, ist Common Sense. Jetzt wäre jedoch langsam ein guter Zeitpunkt, sich für die Anerkennung Palästinas – und die damit verbundene Zweistaatenlösung – einzusetzen. Sonst hinken wir einmal mehr Europa hinterher.

Bald ist Mitte Legislatur. Die neue FDP-SVP-Mitte Mehrheit wurde euphorisch gefeiert. Bis jetzt ist sie in Parlament, Bundesrat, beim Volk vor allem kolossal gescheitert: F-35 Debakel, BVG-Pfusch, Autobahnen, Zollstreit. Lösungen gibt es nur mit der SP: Bilaterale III, Individualbesteuerung, etc.

Die „Mitte“ bleibt ihrem Namen immer weniger treu. Im Bündnis mit der SVP für ein Referendum gegen die Individualbesteuerung blickt die ehemalige CVP über die rechte Schulter der FDP. Ist bald ein erneutes Rebranding geplant? Ich hätte da ein paar Namensvorschläge.

Liebes VBS, wenn wir mit der Vorinformation von „höchstens 6 Milliarden Franken“ für die F-35-Jets nur knapp Ja gesagt haben, ist die Ausgangslage wohl klar: Wenn die Beschaffung teurer wird, muss mindestens neu abgestimmt werden – wenn nicht gar das Projekt verworfen werden.