Medizinischer Dienst Bund

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Der Kanal des Medizinischen Dienstes Bund informiert Fachleute, Medien und Institutionen im Gesundheitswesen über die Arbeit des Medizinischen Dienstes, Richtlinien, Patientensicherheit, den IGeL-Monitor sowie Aktuelles über Medizin und Pflege.

Stefan Utermark, Wirtschaftsinformatiker und ehemaliger CTO bei einem führenden Dienstleister im Abrechnungsmanagement für gesetzliche Krankenkassen, übernimmt ab 1.7.2026 die Leitung des neuen Geschäftsbereichs „Strategie & Digitalisierung" beim MD Bund. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

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2025: 59,4% Heilmittel- & 43,6% Hilfsmittel-Empfehlungen bei Erstbegutachtungen Der MD Bund sieht in der Erstbegutachtung großes Potenzial für Prävention und den Erhalt der Selbstständigkeit. Hier setzt die Impulsberatung an. Videobegutachtung kann helfen – doch oft fehlt verlässliches Internet.

Heilmittel -Donutdiagramm: In 59,4% der Erstbegutachtungen wird eine Heilmittel-Empfehlung ausgesprochen (u. a. Physio-, Ergo-, Stimm/Sprech/Schlucktherapie).Hilfsmittel-Donutdiagramm: In 43,6% der Erstbegutachtungen wird eine Hilfsmittel-Empfehlung ausgesprochen (u. a. Gehhilfen, Bade-/Duschhilfen, Pflegehilfsmittel, Toilettenhilfen, Kranken-/Behindertenfahrzeuge).

Die Begutachtungen bei Kindern & Jugendlichen haben sich fast vervierfacht: von rund 53.000 (2015) auf über 190.000 (2025) und machen rund 6 % aller Gutachten aus. Häufigste pflegebegründende Diagnosen sind ADHS und Entwicklungsstörungen. Die Versorgung erfolgt meist durch An- und Zugehörige.

Balkendiagramm der häufigsten Diagnosen: Hyperkinetische Störungen F90 (24,1%) vorn, danach tiefgreifende Entwicklungsstörungen F84 (14,5%) und kombinierte Entwicklungsstörungen F83 (13,0%).

Die Begutachtungsstatistik des Medizinischen Dienst Bund zeigt: Im vergangenen Jahr wurden bundesweit über 3 Mio. Versicherte begutachtet. Die meisten Antragstellenden erhielten Pflegegrad 1 (29,0 %) oder 2 (34,5 %); 21,3 % hatten noch keinen Pflegegrad. 59,6 % beantragten Pflegegeld.

Donutdiagramm zu Pflegegrade-Empfehlungen bei Erstbegutachtungen 2025: 21,3% nicht pflegebedürftig, 29,0% Pflegegrad 1, 34,5% Pflegegrad 2, 11,6% Pflegegrad 3, 2,6% Pflegegrad 4, 0,9% Pflegegrad 5.Donutdiagramm: 59,6% ambulante Geldleistungen (Pflegegeld), 11,2% ambulante Sachleistungen, 19,3% Kombinationsleistungen, 9,4% vollstationäre Leistungen, 0,2% sonstige Leistungen.

Der starke Anstieg der Pflegebedürftigkeit ist eine große Herausforderung, die mit der Pflegereform gelöst werden muss. Der Medizinische Dienst Bund betont, dass die wirksame Prävention von Pflegebedürftigkeit und die nachhaltige Stabilisierung des Gesamtsystems dabei zentrale Ziele sein sollten.

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Mehr als 6 Mio. Menschen beziehen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung. Seit 2015 hat sich die Zahl der Leistungsempfängerinnen und -empfänger mehr als verdoppelt. Ein wesentlicher Treiber ist der Pflegebedürftigkeitsbegriff, der 2017 eingeführt wurde.

Gestapelte Flächenkurve zeigt Anstieg der Leistungsempfänger in der sozialen Pflegeversicherung von 2,67 Mio. (2015) auf 6,01 Mio. (2025), aufgeteilt in ambulant und stationär.

Wird das Hautkrebsscreening künftig noch Kassenleistung sein? Im WDR 5 Morgenecho äußert sich Stefan Lange, Bereichsleiter Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund, im Live-Interview zum Thema „Kassenleistungen auf dem Prüfstand“: www1.wdr.de/mediathek/au...

Kassenleistungen auf dem Prüfstand

Nur noch evidenzbasierte Leistungen sollen künftig von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, so Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Eine gute Idee? Dazu Einschätzungen von Gesun...

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