Marcel Fratzscher

@mfratzscher.bsky.social

President of DIW Berlin and Professor for Macroeconomics at Humboldt University. Economist, author, and columnist for Die Zeit: https://www.zeit.de/serie/fratzschers-verteilungsfragen

Rund zwei Drittel der von 1975 bis 2019 in Deutschland abgebauten Industriearbeitsplätze wurden durch produktionsnahe Tätigkeiten im Dienstleistungssektor kompensiert. Neue DIW-Studie macht deutlich: Für Beschäftigte wiegt ein Berufswechsel deutlich schwerer als ein Branchenwechsel. ⬇️

DIW Berlin@diw.de · 6h ago

Beschäftigung im Strukturwandel: Der Rückgang der Industriebeschäftigung in Deutschland fällt deutlich geringer aus, als Branchenstatistiken auf den ersten Blick vermuten lassen. Produktionsnahe Tätigkeiten bleiben oftmals erhalten. 🧵(1/7) 🔗 Zur Studie: www.diw.de/de/diw_01.c....

Infografik zum DIW Wochenbericht 32/2026: Nach Massenentlassungen: Einkommensverluste von Industriebeschäftigten sind dann hoch, wenn sie nicht nur
in den Dienstleistungssektor, sondern auch in einen Dienstleistungsberuf wechseln

Getrieben vom Boom der Finanzmärkte wächst das globale Privatvermögen rasant, während die Realeinkommen breiter Bevölkerungsschichten stagnieren oder schrumpfen. Wie lange halten unsere Demokratien dieser gegensätzlichen Entwicklung stand? Meine Kolumne für @zeit.de: www.zeit.de/wirtschaft/2...

Wachsende Ungleichheit: So schadet der Börsenboom der Demokratie

Von hohen Aktienkursen profitieren Reiche besonders stark. Ärmere hingegen werden durch steigende Preise und Mieten zunehmend abgehängt. Das ist politisch gefährlich.

zeit.de

Although progress is being made, the pace of the German energy transition is still not fast enough to meet the 2030 targets. The conditions for accelerating the pace of the energy transition remain very favorable across all technologies. 🔗 DIW Weekly Report 30+31/2026: www.diw.de/de/diw_01.c....

DIW Berlin@diw.de · 6d ago

🔆 Our latest report on the status of the German energy transition is now also available in English: "Energy Transition Monitor: Momentum Is Still Insufficient for the Expansion of Renewables, Electrification, and Storage" 🔗 Find the full report here: www.diw.de/de/diw_01.c....) (1/2)

DIW Energy Transition Monitor: Large-scale batteries leap forward; Renewables and electric mobility progress
too slowly

Das #AfD-Paradox: Dort, wo die AfD besonders stark ist, würden die Menschen durch ihre Politik am meisten verlieren.Gerade Sachsen-Anhalt zeigt: Eine Stimme für die AfD wäre für viele eine Stimme gegen die eigenen Interessen. 🧵 Bericht im Spiegel zu meiner Studie: www.spiegel.de/wirtschaft/a...

(S+) Das könnte Sie eine AfD-Bundesregierung kosten – vor allem in Sachsen-Anhalt

Was, wenn die AfD ihr Programm umsetzt? Ökonomen haben dieses Szenario durchgerechnet: Finanzielle Einbußen drohen vor allem den Menschen in den Hochburgen der Partei.

spiegel.de

Das Reformpaket der Bundesregierung wird nicht die Zugkraft entwickeln, die man sich von ihm erhofft. Es fehlt das Überraschungsmoment, durch das die Koalitionsparteien ihre Bereitschaft verdeutlichen, rote Linien aufzugeben. 🔗 Interview (mit Paywall): www.stuttgarter-nachrichten.de/politik/diw-...

DIW-Chef: „Diese Reformen reichen für einen Aufschwung nicht aus“

DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht in den Regierungsplänen nichts, was die Konjunktur rasch anschieben könnte. Das sei aber noch nicht einmal größte Problem.

stuttgarter-nachrichten.de

KI wird nicht von allein gut. Sie wird so, wie wir sie gestalten. #KI ist die größte Chance unserer Zeit – aber auch eine der größten Gefahren für #Demokratie und Wohlstand. Jetzt entscheidet sich, ob sie dem Gemeinwohl dient. 🧵 Meine neue Kolumne in Die Zeit: www.zeit.de/wirtschaft/2...

Künstliche Intelligenz: Die KI wird nicht von allein gut

Noch nie gab es eine Technologie, die so schnell gesellschaftliche Machtverhältnisse verändern kann wie KI. Jetzt ist der Moment, um sie demokratisch zu gestalten.

zeit.de

Vor dem Hintergrund erhöhter fiskalischer Spielräume untersucht eine aktuelle DIW-Studie die kurz- bis mittelfristigen Effekte einzelner finanzpolitischer Instrumente. Fazit: Die untersuchten Hebel wirken auf unterschiedliche Art und Weise, weshalb sie bestenfalls gezielt kombiniert werden sollten.

DIW Berlin@diw.de · 3w ago

Das Jahr 2025 markierte in Deutschland einen finanzpolitischen Kurswechsel, der mit erhöhtem Staatskonsum und Steuersenkungen für Unternehmen & Haushalte einherging. Wie wirken sich diese Veränderungen kurz- bis mittelfristig auf die Wirtschaftsleistung aus?🧵(1/8) 🔗Studie: www.diw.de/de/diw_01.c....

Infografik zum DIW Wochenbericht 29/2026: Ein zusätzlicher Euro Staatskonsum lässt das Bruttoinlandsprodukt rasch um rund einen Euro steigen, ein Euro Steuersenkung wirkt zeitlich verzögert, aber stärker.

Mit dem Reformpaket verpasst die Bundesregierung die Chance auf echte Systemwechsel bei Rente und Steuern. Stattdessen deuten viele der Maßnahmen auf vermeintliche Sündenböcke, was das Vertrauen in die Demokratie schwächt. 🔗Meine @zeit.de online-Kolumne: www.diw.de/de/diw_01.c....

DIW Berlin: Wer bezahlt die Reformen – und wer profitiert von ihnen?

Die Reformen der Bundesregierung zementieren den Status quo und schwächen das Vertrauen in die Demokratie. Denn sie behandeln verletzliche Gruppen als Sündenböcke. Das jüngst vorgestellte Reformpaket ...

diw.de

Dominanz statt Chancengleichheit und fairem Wettbewerb: Der Paläolibertarismus prägt das Denken innerhalb der MAGA-Bewegung. In meiner Gastkolumne für NANO & Terra X habe ich aufgeschrieben, warum ich darin eine Gefahr für die liberale Demokratie sehe. www.zdfheute.de/wissen/usa-l...

Tech-Eliten vs. Demokratie: Wie gefährlich ist Paläolibertarismus wirklich?

Tech-Milliardäre haben Macht - doch ihre Ideologie stellt die Demokratie infrage. Was steckt hinter Paläolibertarismus und was kann Europa tun?

zdfheute.de

Statt über strukturelle Herausforderungen zu sprechen, wird immer wieder der Eindruck erweckt, der Kündigungsschutz sei das eigentliche Hindernis für wirtschaftlichen Erfolg. Das Produktivitätsproblem der deutschen Wirtschaft lösen wir nicht, indem wir die Last auf die Beschäftigten abladen.

Marcel Fratzscher: „Kündigungsschutz kein Hindernis für wirtschaftlichen Erfolg“

Heute tagt der Koalitionsausschuss, und die Wirtschaftslobby macht Druck: Weniger Kündigungsschutz soll Wachstum bringen. Hier widerspricht Ökonom Fratzscher – und nennt die eigentlichen Gründe für di...

freitag.de

Mediale Diskussionen über die Geldpolitik der EZB drehen sich oft um den Leitzins, weitaus seltener um ihren Sicherheitenrahmen. Eine neue DIW-Studie zeigt: Lockert die EZB ihre Anforderungen an Banken, hat das durchaus einen Effekt auf den Finanzsektor – dieser fällt aber nicht überall gleich aus.

DIW Berlin@diw.de · last mo.

Mit ihrem Sicherheitenrahmen legt die Europäische Zentralbank fest, welche Vermögenswerte sie von Banken als Sicherheit für Refinanzierungsgeschäfte akzeptiert. Eine neue DIW-Studie zeigt: Lockert die EZB den Rahmen, zeigt das nicht nur im Finanzmarkt Wirkung . 🧵(1/6) www.diw.de/de/diw_01.c....

 Die Infografik vergleicht die wirtschaftlichen Auswirkungen von Handelssanktionen je nach Art der Beschränkung und Zusammensetzung des Handels. Der Titel lautet: „Export oder Import, Rohstoff oder Industriegut: Handelssanktionen wirken je nach Handelsstruktur unterschiedlich“, mit dem Untertitel „Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf im Vergleich zum Jahr vor der Sanktionseinführung in Prozentpunkten“. Links ist ein rot umrahmter Bereich mit der Überschrift „Verbot von Exporten in die sanktionierten Länder“. Darin zeigt ein Liniendiagramm die Veränderung des BIP pro Kopf über fünf Jahre nach Einführung der Sanktionen (1962–2020). Die Kurve sinkt zunächst leicht unter null, erreicht etwa –0,53 Prozentpunkte und steigt danach wieder etwas an, bleibt jedoch insgesamt negativ. Daneben zeigt ein Kreisdiagramm die Exportstruktur nach Güterklassen im Jahr 2023: Der größte Anteil entfällt auf Spitzentechnologie‑Güter mit 78,6 Prozent, gefolgt von Energiegütern mit 16,2 Prozent, Metallen und Mineralien mit 3,2 Prozent, Industriegütern mit 1,1 Prozent und landwirtschaftlichen Gütern mit 0,7 Prozent. Rechts ist ein blau umrahmter Bereich mit der Überschrift „Verbot von Importen aus den sanktionierten Ländern“. Ein weiteres Liniendiagramm zeigt stärkere negative Effekte: Nach einem anfänglichen Rückgang erreicht das BIP pro Kopf nach etwa drei Jahren einen Tiefpunkt von rund –1,6 Prozentpunkten und erholt sich danach teilweise. Daneben zeigt ein Kreisdiagramm die Importstruktur 2023 mit einem dominanten Anteil von Energiegütern mit 73,0 Prozent, gefolgt von Industriegütern mit 15,6 Prozent, Spitzentechnologie‑Gütern mit 7,0 Prozent, landwirtschaftlichen Gütern mit 3,7 Prozent und Metallen und Mineralien mit 0,5 Prozent. Eine farbliche Legende ordnet die Güterkategorien zu. Am unteren Rand stehen methodische Hinweise („Impuls‑Antwort‑Funktionen basieren auf Durchschnittswerten von fünf Jahren“)

Vor der anstehenden Landtagswahl habe ich im #dazwischen Podcast von detektor.fm über die wirtschaftlichen Aussichten Sachsen-Anhalts und die möglichen Auswirkungen einer von der AfD geprägten Wirtschaftspolitik gesprochen. Eine solche könnte eine Katastrophe für die dortige Wirtschaft bedeuten.

Gefährdet die AfD die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt?

Wirtschaft ist das Topthema bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ökonomen analysieren die Lage und warnen vor den Plänen der AfD.

detektor.fm