Nikolai Huke

@nihuke.bsky.social

Sozialwissenschaftler @uni-hamburg.de, aktuelle Forschungsprojekte: "Handlungsfähigkeiten und politisches Bewusstsein von Beschäftigen", "Arbeitsrechte in prekären Lebenslagen" & "Migrationsabwehr als Quelle autoritärer Gefährdung der Demokratie"

Im November 2026 lädt der Deutsche Arbeitsgerichtsverband zum Kongress "100 Jahre ArbGG" nach Halle (Saale) ein. Ich stelle in einem Workshop der Veranstaltung meine Forschung zu "Wandel der Arbeitswelt – welche Konflikte erreichen die Arbeitsgerichtsbarkeit & welche nicht?" zur Diskussion.

Rechtsmobilisierung bei Arbeitsrechtsverletzungen: Barrieren und Brücken des Zugangs zum #Arbeitsrecht für ausländische Beschäftigte. Die Videoaufzeichnung meines Vortrags im Rahmen der Veranstaltung „Rechte kennen – reicht das für ein Arbeiten in Würde?“ ist online: www.youtube.com/watch?v=A7r6...

Rechte kennen – reicht das für ein Arbeiten in Würde?

A collaboration between Arbeit und Leben Hamburg and HAW Hamburg as part of the TRAM4DW project.

youtube.com

Aus aktuellem Anlass: "Das öffentliche Gesundheitssystem wird verteidigt". Vor vielen Jahren habe ich zur marea blanca in Spanien geforscht. Die Bewegung zeigt, wie ein gemeinsamer Protest von Mediziner:innen, Patient:innen und anderen Betroffenen gegen Kürzungen im Gesundheitsbereich aussehen kann.

»Das öffentliche Gesundheitssystem wird nicht verkauft, es wird verteidigt«. Die marea blanca

Kapitel (Open Access) aus dem Buch "Krisenproteste in Spanien", erschienen bei edition assemblage

nihuke.wordpress.com

Ich als Individuum, was kann ich schon tun? Vor zehn Jahren sind zwei Bücher von mir erschienen, in denen ich mich mit Protestbewegungen in Spanien auseinandergesetzt habe. Fünf Befunde aus dieser Forschung sind angesichts heutiger Spar- und Sozialkürzungspolitik weiterhin relevant 👇️

Buchcover: Krisenproteste in Spanien. Zwischen Selbstorganisation und Überfall auf die InstitutionenBuchcover: "Sie repräsentieren uns nicht". Soziale Bewegungen und Krisen der Demokratie in Spanien

Der neue Gesundheitsminister Carsten Linnemann. Im Mai letzten Jahres: „Wenn Sie mich jetzt, weiß ich nicht, aufgestellt hätten als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat der damit zu tun?“

Radikalisiert-konservative & rechtsextreme Wahlerfolge haben in Deutschland in den letzten Jahren eine Tendenz der Re-Maskulinisierung von Politik ausgelöst. So liegt der Männeranteil unter AfD-Abgeordneten im Bundestag bei etwa 88%. Wie kann demgegenüber eine Feminisierung der Politik aussehen? 👇️

„Wenn ich von Feminisierung der Politik rede, rede ich natürlich davon, dass es viel mehr Frauen in politischen und ökonomischen Entscheidungspositionen geben muss […]. Aber nicht nur das […]. Das Füreinander-Sorge-Tragen, das Leben und die Würde der Menschen als alleinige und höchste Priorität der öffentlichen Politik unserer Institutionen zu etablieren. Das ist Feminisierung der Politik.“ (Ada Colau 2015, Übers. d. Verf.)

Am 17. September stelle ich auf der FGZ-Jahreskonferenz zum Thema "Ein neues Ungleichheitsregime? Reichtumskonzentration, soziale Spaltungen und die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts" Befunde aus meiner Forschung zu Rassismus in der Arbeitswelt vor. Programm und Anmeldehinweise 👇️

FGZ-Jahreskonferenz 2026: Ein neues Ungleichheitsregime? Reichtumskonzentration, soziale Spaltungen und die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Wie viel Ungleichheit verträgt der gesellschaftliche Zusammenhalt? Angesichts weltweit gestiegener ökonomischer Disparitäten wird diese Frage mit wachsender Dringlichkeit diskutiert. Der jüngste…

fgz-risc.de

Befristete Arbeitsverträge, das zeigt sich deutlich in meiner Forschung, erschweren es Beschäftigten, ihre Rechte einzufordern und geltendes Arbeitsrecht einzuklagen. Sie begünstigen kalkulierte Rechtsbrüche durch Arbeitgeber. Vier Texte zum Nachlesen 👇

Claas Gefroi@claasgefroi.bsky.social · last mo.

Die Ausdehnung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen auf vier Jahre ist die größte Schweinerei dieser Regierung: Betroffene haben null Planungssicherheit, keine Chance auf Wohnung oder Kredit. Und sie fragen nicht nach Gehaltserhöhung, sind Arbeitgebern völlig ausgeliefert.

Apropos geschichtsvergessen: Mit Stimmen von AfD und CDU (sowie Enthaltungen des BSW) hat ein weiterer Kreistag im Osten beschlossen, auf Demokratieförderung zu verzichten. Von Brüssel bis zur Mecklenburgischen Seenplatte kooperiert die Union immer offener mit den Rechtsextremen. Das ist fatal.

"Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen": Kritik nach Aus für Demokratie-Förderung in der Seenplatte

Damit verzichtet der Landkreis auf 140.000 Euro Fördermittel jährlich für Demokratieprojekte.

ndr.de

Wie dick muss das Fell sein? Das KITT Kollektiv hat 200 Journalist:innen of Color und mit Migrations- und Fluchtgeschichte zu ihren Rassismuserfahrungen im Rahmen ihrer journalistischen Arbeit befragt. Die Recherche ist im @mediummagazin.bsky.social erschienen (€)

Rassismus im Journalismus: Wie dick muss das Fell sein?

Mehr Vielfalt im Journalismus? Viele Redaktionen schreiben sich das auf die Fahnen. Doch eine Recherche unter knapp 200 Journalist:innen of Color und mit Migrations- und Fluchtgeschichte zeigt: Neun v...

mediummagazin.de

"'Das Amt nimmt selbst verfassungskonforme Aktivitäten in den Blick', etwa von Klimaaktivisten oder Bündnissen gegen Wohnungsnot." @maxpichl.bsky.social in der @taz.de zur Frage, warum die Regelanfrage beim Verfassungsschutz für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes "demokratiefeindlich" ist

Gesinnungsprüfung in Hamburg: Regelanfrage ist beschlossen

Mit Stimmen von SPD, Grünen und CDU wurde die Überprüfung aller Bewerber durch den Verfassungsschutz Gesetz. Drei Abweichler blieben vor der Tür.

taz.de

"Wildwest-Methoden haben auch in Deutschland Einzug gehalten – nicht nur bei #Amazon, #Tesla und Co., sondern auch bei öffentlichen Arbeitgebern." Marcus Schwarzbach geht im Onlinemagazin Telepolis der Frage nach, warum es für Beschäftigte schwierig ist, gegen Arbeitsrechtsverletzungen vorzugehen

Arbeitsrechte: Warum viele Beschäftigte sie nicht durchsetzen

Viele Arbeitnehmer wissen, dass ihr Chef gegen das Gesetz verstößt – und tun trotzdem nichts. Die Gründe dafür sind erschreckend nachvollziehbar.

telepolis.de