Kopfschüttelnder Philanthrop

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"Ich bin ein Mann!" - "Na und? Niemand ist vollkommen." Musik! Bücher! Filme! Politik! Spaß! Auf das Besondere hoffend, aber an der Wahrscheinlichkeit zweifelnd.

Vor 115 Jahren starb er. Der Mann, dessen Werk viele fürchten, manche leider völlig ignorieren, der Großteil der Deutschen aber beachtet. Mit abnehmender Tendenz. Nein, ich meine nicht Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge. Ich meine Konrad Alexander Friedrich Duden.

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Heißen Teigwaren Teigwaren weil sie mal Teig waren? Kann man sich im Handumdrehen den Fuß brechen? Wie würden Stühle aussehen, wenn wir die Kniescheibe hinten hätten? Wie merkt man, dass die unsichtbare Tinte verbraucht ist? Gibt es bei der Suchtberatung Raucherpausen?

Woher wissen Männer mit Glatze, wie weit sie sich das Gesicht waschen müssen? Wenn eine Thermoskanne Kaltes kalt und Warmes warm hält – was passiert dann, wenn man heißen Kaffee und ein Eis am Stil hinein gibt? Warum muss man auf „Start“ klicken, um Windows zu beenden?

Ist ein Keks,der im Sommer unter einem großen Laubbaum liegt,ein schattiges Plätzchen? Woran ist der tote Winkel gestorben? Dürfen Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben? Ist es bedenklich, wenn ein Goethe-Denkmal durch die Bäume schillert? Welche Farbe bekommt ein Schlumpf wenn man ihn würgt?

Seit einem Jahr hat er kein Foto geschossenen, keine Kamera in seinen Händen gehalten. Seit einem Jahr hat er kein Buch gelesen, geschweige denn eines gekauft. Seit einem Jahr hat er nichts mehr erstanden, nur weil es schön ist. Gleichmütig stellt er fest: nichts davon fehlt ihm. Abgeschlossen.