Pause @ Real Scientists DE

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Das deutschsprachige @RealScientists. Echte Wissenschaft von echten ForscherInnen, AutorInnen, KommunikatorInnen, KünstlerInnen... Diese Woche: Pause

Mein Gastspiel ist schon wieder vorbei. Leider hat mir Mitte der Woche eine stressige Überraschung die Zeit zum Posten genommen. Ich verabschiede mich mit einem 🧵 aus meiner eigenen Forschung und wünsche einen guten Start in die neue Woche. bsky.app/profile/real... -- @raphaelwimmer.bsky.social

Pause @ Real Scientists DE@realscientists.de · last wk.

Ein Thema, mit dem meine Kolleg:innen und ich uns an der @uniregensburg.bsky.social seit ca. zehn Jahren beschäftigen, ist die Latenz bei der Interaktion mit dem Computer: Wo entstehen Verzögerungen, und wie wirken sie sich auf Effizienz, Fehlerrate und Zufriedenheit der Nutzenden aus? → <🧵>

Lust auf ein kleines Quiz? Dieses Semester habe ich u.a. einen Kurs zum wissenschaftlichen Arbeiten gehalten, der eng mit unserem Bachelor-Forschungsseminar verzahnt ist. In der ersten Sitzung geht es darum, zu definieren, was gute Wissenschaft auszeichnet, und woran man schlechte erkennt. → <🧵>

Ist euch das aufgefallen in meinen Threads zur Sorge? Ich habe über Sorge aus Perspektive derjenigen geschrieben, die sie als Arbeit leisten, sie als Orientierungspunkt für Politik verstehen und sich auch ethisch danach richten, was fürsorglich für andere ist. Wo sind eigentlich die Umsorgten?

Gestern ging's um die analytische Trennung von politisch/privat, die sich in der politischen Praxis von Parlament+Straße so übersetzt, dass Sorge als Privatangelegenheit gilt. In diesem XL-🧵will ich euch zeigen, wie viel Politik in der Sorge steckt+warum sie aktuell ein demokratisches Problem ist.

Pause @ Real Scientists DE@realscientists.de · 2mo ago

Weil die Sorge lange (+in vielen Ecken immer noch) als "Privatangelegenheit" gilt, tun viele politische Theorien aber so, als wäre das "demokratische Subjekt" (=die in dieser Öffentlichkeit handeln) ein sorgloses Individuum (das argumentiert z.B. Carole Pateman)

Buchcover von "The Sexual Contract" von Carole Pateman. Weißer Hintergrund, darauf der Titel in roter und schwarzer Schrift. Das Wort "Contract" ist wie handschriftliche geschrieben

Ach Leute, jetzt habe ich 1Stunde lang an einem richtig langen Thread für euch gesessen, eine kurze Geschichte von 100 Jahren feministischer Theorie geschrieben, auf "posten" geklickt - und die Technik streikt. Alles weg. Ich muss euch auf morgen vertrösten, denn die restliche To-Do-Liste ist lang.

Zum Nachmittag will ich nochmal auf die wissenschaftspolitische Ebene wechseln und zwar anhand meines eigenen Beispiels. In der Wissenschaft zu arbeiten ist nämlich für viele ein großes Glück, das aber mit einem großen Risko einhergeht: prekäre Anstellungsverhältnisse.

"My job is just... Email" Manchmal ist wissenschaftlicher Alltag vor allem Mails schreiben: Mit Kolleg*innen an einer anderen Uni das nächste Konferenzpanel organisieren, den Vortragsgast für nächste Woche um eine Bio bitten, Studianfragen beantworten, Infos weiterleiten

Bild von Ken aus dem Film "Barbie": Ein weißer Mann mit platinblonden Haaren und knallpinkem Shirt. Er hält Daumen und die Spitzen von Zeige- und Mittelfinger zusammen, um dem, was er anscheinend sagt, Nachdruck zu verleihen

Guten Morgen, nachdem wir gestern in abstrakten Gefilden unterwegs waren, will ich heute ein bisschen was darüber erzählen, was Demokratie eigentlich mit Sorge/Care zu tun hat - aus feministischer und politiktheoretischer Sicht.

Das ist eine so interessante wie häufige Frage. Sie beruht nämlich selbst auf einer Theorie: Eine Theorie darüber, was Wissenschaft ist. Im Alltag verstehen viele Wissenschaft als Suche nach "der" Wahrheit da draußen.

Souly@souly79.bsky.social · 2mo ago

Neugier-Frage: Ist eine politische Theorie anders definiert als eine wissenschaftliche Theorie? Weil ich denke, eine Theorie ist ein Modell, das eine "beste Erklärung der Welt" etabliert. Andernfalls wäre es eine Hypothese.

Guten Morgen allerseits. Diese Woche geht's politikwissenschaftlich weiter, aber wir wechseln die Disziplin: Von der Empirie geht's in die politische Theorie. Ich nehme euch mit in die Demokratietheorie und wir schauen uns genauer an, warum man dabei nicht nur an Parlamente und Demos denken sollte.

Liebe Leute, Das war's von meiner Seite - ich verabschiede mich ins Wochenende - Familienzeit! 🥳 Ich hoffe, ich konnte euch in dieser Woche das eine oder andere spannende Detail aus der Welt der Autokratien und Diktaturen – und damit von der „dunklen Seite“ politischer Macht – zeigen.

Gestern habe ich euch gezeigt, wie autoritäre Regime Repression strategisch einsetzen und verschleiern. Aber Autokrat*innen inhaftieren, foltern und töten nicht selbst. Dafür brauchen sie einen Apparat – und Menschen, die diese Gewalt ausführen. Doch wer sind diese Leute? 🤔

Pause @ Real Scientists DE@realscientists.de · 2mo ago

Wir sehen also: Internationale Sportveranstaltungen reduzieren die Gewalt in Autokratien nicht. Sie wird lediglich räumlich und zeitlich verschoben – mit dem Ziel sie weniger sichtbar zu machen. Sportgroßveranstaltungen sind damit - vorsichtig gesagt - keine Hilfe für die Menschenrechte.

Für Wissenschaftler*innen an der Uni ist das Ende des Semesters oft der Beginn der intensiveren Forschungszeit. Deshalb sind meine Kolleg*innen und ich heute auf einem ganztägigen Retreat: wir präsentieren und diskutieren unsere neuesten Arbeiten/Papiere. Die Gruppe schickt liebe Grüße an euch.

Ein Bilder der Forschungsgruppe.