Sea-Eye e.V.

@sea-eye.org

Wo Europa versagt, leisten wir Hilfe: Wir retten Leben im zentralen Mittelmeer - der tödlichsten Fluchtroute der Welt. #LeaveNoOneToDie 🛟 Schiffspat*in werden: https://sea-eye.org/1von3000

57 Menschen: Gerettet – aber nicht willkommen. Während viele in der Halloween-Nacht feierten, kämpften andere ums Überleben. Mitten auf dem Meer, in völliger Dunkelheit. Ein überfülltes Holzboot, Wasser dringt ein. Niemand weiß, ob Hilfe kommt. sea-eye.org/sea-eye-5-re...

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Pause in der Werft, Arbeit an Bord – wir machen die SEA-EYE 5 stark für den nächsten Einsatz Letzte Woche haben wir unsere SEA-EYE 5 aus dem Wasser geholt – keine Sorge: Sie legt nur einen kurzen Boxenstopp ein!

Basecamp Manager*in gesucht! Als Basecamp Manager*in (m/w/d) sorgst du dafür, dass unsere Crew alles hat, was sie für den Rettungseinsatz braucht – damit wir gemeinsam Leben retten können. Alle Infos unter: sea-eye.de/jobs

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🚨 Inside Seenotrettung – kein Filter, kein Script: So sieht ein Tag im Leben von Seenotretter*innen WIRKLICH aus. RHIB-Fahrer Johannes nimmt uns mit in seinen Trainingsalltag im Hafen von Licata.

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Seit 2014 sind laut IOM über 32.763 Menschen im Mittelmeer ertrunken oder gelten als vermisst. Wir runden diese Zahl nicht – denn jedes einzelne Leben zählt.

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Mit EU-Geldern beschossen: Angriff auf Sea-Watch 5 In der Nacht zum 26. September wurde das zivile Rettungsschiff Sea-Watch 5 während eines Einsatzes zur Rettung von 66 Menschen auf der Flucht von einem Patrouillenboot der sogenannten libyschen Küstenwache mit scharfer Munition beschossen.

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„Du kannst schwimmen – vielleicht können wir dann mehr von unserer Familie retten.“ Renas' Geschichte zeigt, was hinter jeder Flucht steckt: Mut, Angst, Hoffnung – und der tiefe Wunsch zu überleben. Seine Familie wurde beim ersten Fluchtversuch nur durch Zufall gerettet – von einer privaten Yacht.

“No deal for crimes against humanity.” Das MoU zwischen Italien und Libyen verlängert sich am 2. November automatisch – Das müssen wir verhindern! Seit 2017 werden mit europäischen Geldern und politischer Rückendeckung libysche Akteure finanziert, die Menschen auf der Flucht: 1/3

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🚨 Über 50 Menschen sterben bei Bootsbrand vor Libyen: Sie suchten Sicherheit. Sie fanden den Tod. 🚨 Vor der Küste Libyens ging ein Boot mit 75 Menschen aus dem Sudan in Flammen auf. Nur 24 überlebten. 💔 Sie flohen, weil sie keine Wahl hatten – auf der Suche nach Schutz & einem Leben in Würde. 1/4

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Das ist nicht einfach eine Tragödie. 👉 Es ist das Ergebnis einer brutalen Abschottungspolitik, die Menschenleben kostet. Diese 50 Menschen hatten Namen. Familien. Träume. Und sie wurden im Stich gelassen – von einem System, das Schutzsuchende entrechtet und unsichtbar macht. 2/4

🌊✊ Vom 4.–7. September kamen Hunderte Aktivist*innen – darunter viele von Sea-Eye – zum ersten SAR Camp in Brandenburg zusammen. Der Anlass: 10 Jahre zivile Seenotrettung aus Deutschland. 🚢 1/3

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Denn SAR steht nicht nur für Search and Rescue, sondern auch für Solidarity and Resistance. Und genau das war zu spüren: Wir blickten gemeinsam zurück auf die letzten zehn Jahre, feierten Erfolge, benannten Herausforderungen – und richteten den Blick nach vorn. 💪🔥 2/3

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Technische*r Superintendent*in / TSI (m/w/d) gesucht! ✅ Koordinierung des Schiffsbetriebs ✅ Leitung und Überwachung der technischen und nautischen Prozesse ✅ Planung von Wartungs- und Reparaturarbeiten ✅ Bereitstellung von Ersatzteilen und Betriebsstoffen... 👉 Hier alle Details: sea-eye.org/jobs

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Die Trotamar III ist wieder frei! Heute wurde uns mitgeteilt, dass das Gericht in Agrigent (Sizilien) die Festsetzung als unrechtmäßig einstuft. Die Folge: Die Festsetzung wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben und die Forderung nach dem Bußgeld pausiert. Seenotrettung ist kein Verbrechen!

ein Bild der Trotamar III vor Anker

🔴 Humanitäre Hilfe erneut unter Beschuss! 🔴 Innerhalb von nur 24 Stunden wurden zwei Schiffe der Global Sumud Flotilla (GSF), die mit humanitären Hilfsgütern nach Gaza unterwegs sind, im Mittelmeer von Drohnen angegriffen. 1/3

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Babies off bord! 🙏 Wir sind erleichtert: Heute Nachmittag konnten endlich alle 52 Menschen, die der Rettungskreuzer Samstagnacht gerettet hatte, die SEA-EYE 5 verlassen – darunter Familien mit Babys, Kleinkindern und zwei schwangere Frauen. 1/3

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Vor fünf Jahren schrieben wir: "Moria liegt in Schutt und Asche. Unter den Trümmern begraben die europäische Idee." Fünf Jahre nach dem Brand im Lager Moria haben sich die Bedingungen für Geflüchtete im "neuen" Camp Tara Kepe kaum verbessert. Schluss mit menschenunwürdiger Unterbringung!

Menschenrechte kürzt man nicht! 🚨 Gestern entschied die Bundesregierung: Zivile Seenotrettung ist keine Unterstützung mehr wert. 💔 2 Millionen Euro jährlich für die zivile Rettung im Mittelmeer gestrichen – ein klarer Vertrauensbruch und eine moralische Bankrotterklärung.

🆘 Kein Geld für Rettung ist tödlich! Wir protestieren heute vor dem Bundestag dagegen, dass die Regierung die staatliche Förderung für die zivile Seenotrettung streichen will. Niemals darf daran gespart werden, Menschenleben zu retten: Wer dies tut, hat den moralischen Kompass komplett verloren!

🚨 Appell aus der @spdfraktion.de: Nachdem wir tausende Mails an die Regierungsparteien verschickt haben, fordern SPD-Abgeordnete per Brief an Außenminister @Wadephul: Die Streichung von 2 Mio. € pro Jahr muss überdacht werden. Ohne diese Mittel könnten Einsätze ausfallen – mehr Menschen ertrinken.

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🚨 Es eilt! Wir haben keine Zeit zu verlieren: Über 40 Stunden mussten 91 von 144 Geretteten an Bord der #SEAEYE5 ausharren. Viel zu viele Stunden unnötiger Überfahrt – viel zu viele Stunden, in denen die #SEAEYE5 zudem nicht nach weiteren Booten suchen konnte. Lampedusa wäre so nah gewesen... 1/3

🕯️ ALAN KURDI, GHALIB KURDI und REHANNA KURDI: Rest in Power! Vor 10 Jahren ging das Foto des 2-jährigen Jungen um die Welt. Millionen Menschen waren bewegt vom Schicksal der Familie Kurdi. Seit 2015 sind rund 3.500 Kinder im Mittelmeer ertrunken oder werden vermisst. Sichere Fluchtwege jetzt!

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10 Jahre „Wir schaffen das“ 📢 Vor genau 10 Jahren sagte Angela Merkel diesen ikonischen Satz während des Sommers der Migration. Hunderttausende Menschen kamen damals nach Deutschland auf der Suche nach Schutz vor Krieg und Verfolgung.