🟢 14 Überlebende sind in Brindisi von Bord der #OceanViking gegangen. Sie wurden vor vier Tagen aus einem kleinen, brüchigen, drei Meter langen Schlauchboot in internationalen Gewässern gerettet. (1/3) 📸 Maria Giulia Trombini / SOS MEDITERRANEE
SOS MEDITERRANEE Deutschland
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Leben retten | Schützen & Begleiten | Bezeugen Mit dem Rettungsschiff #OceanViking bewahren wir Menschen im zentralen Mittelmeer vor dem Ertrinken. #TogetherForRescue
🔴 Heute Morgen hat die Crew der #OceanViking 14 Menschen, darunter drei Frauen und ein siebenjähriges Mädchen, aus einem kleinen, in Seenot geratenen Schlauchboot in internationalen Gewässern der libyschen Such- und Rettungsregion gerettet. (1/3) 📸 Maria Giulia Trombini / SOS MEDITERRANEE
Am 28. Juli 1951 wurde die Genfer Flüchtlingskonvention verabschiedet. 75 Jahre später ist sie noch immer das wichtigste internationale Abkommen zum Schutz von Menschen auf der Flucht und ihr Kernprinzip ist aktueller denn je: das Non-Refoulement. (1/2)
🛟 Wir sind auf der #ISAR2026 vertreten und tauschen uns mit SAR-Expert*innen aus aller Welt aus, um operative Herausforderungen und unsere gemeinsame Verantwortung für die Rettung von Menschen auf See zu diskutieren. (1/3)
Tunesiens Küste wird zum blinden Fleck der europäischen Migrationspolitik: Die Regierung hält Informationen zurück, Menschen verschwinden spurlos und tauchen niemals in Statistiken auf. Zum Artikel: www.newarab.com/news/invisib... (1/2)
🟢 Die #OceanViking hat die 38 Überlebenden in Civitavecchia, Italien, sicher an Land gebracht. Sie waren am Samstag aus einem äußerst gefährlichen Metallboot in internationalen Gewässern vor der Küste Tunesiens gerettet worden. (1/3)
🔵Update: Für die gestern evakuierten 38 Überlebenden wurde der #OceanViking #Civitavecchia für die Ausschiffung zugewiesen. Es wird 3 Tage dauern, sie an einen sicheren Ort zu bringen. 3 unnötige Tage auf See, nachdem sie auf ihrer Suche nach Schutz bereits so viel durchgemacht haben.
🔴Update: Heute Nachmittag hat die #OceanViking 38 Menschen aus Seenot in der tunesischen Such- und Rettungsregion gerettet. Mindestens 1/3 sind minderjährig, 8 sind Frauen. Sie befanden sich auf einem überfüllten, provisorisch gebauten Eisenboot. Sie sind nun sicher an Bord unseres Schiffes.
Der IStGH hat alle 17 Anklagepunkte gegen Khaled El Hishri wegen Verbrechen bestätigt, die im Mitiga-Gefängnis in #Libyen begangen wurden. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Rechenschaftspflicht und eine eindrucksvolle Bestätigung dessen, was Überlebende seit Langem bezeugt haben. (1/3)
Lies die Erklärung, die wir gemeinsam mit 30 weiteren Organisationen unterzeichnet haben, um die @ec.europa.eu dringend dazu aufzufordern, die tödliche Zusammenarbeit mit den libyschen Behörden zu beenden. 👇 www.sosmediterranee.org/31-organisat...
As the EU plans deepen its abusive migration control with Libya, notably in the east, 30 civil society organizations including @amnesty.org call on the @ec.europa.eu and EU member states to urgently change course and end this shameful cooperation.
Gestern erhielt die #OceanViking einen Notruf von einem Flugzeug: Ein überfülltes Schlauchboot in Seenot befand sich in internationalen Gewässern innerhalb der libyschen Such- und Rettungsregion. Wir waren 1,5 Stunden entfernt und machten uns sofort auf den Weg, um den Menschen zu helfen. (1/3)
Heute vor drei Jahren wurde die Absichtserklärung zwischen der EU und Tunesien unterzeichnet. Seitdem hat die EU Millionen für die Migrationskontrolle in Tunesien bereitgestellt, obwohl sich Hinweise auf schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der EU-Unterstützung häufen. (1/2)
(1/2) Die IOM meldet einen erneuten Anstieg der von den libyschen Küstenwachen abgefangenen Menschen. Seit Jahresbeginn wurden bereits 11.842 Personen zurückgeführt, zwischen dem 5. und 11. Juli alleine 687 Personen.
Eine weitere vermeidbare Tragödie: Mindestens 50 Menschen, darunter Frauen und Kinder, werden vermisst, nachdem ein Holzboot vor Tobruk, Libyen, gekentert ist. 10 Menschen konnten evakuiert werden – während Europa weiterhin versäumt, Verantwortung für die Seenotrettung im Mittelmeer zu übernehmen.
Fifty migrants feared lost in Mediterranean, 10 survive after boat capsizes, security sources say reut.rs/4pmaytG
(1/4) Neun Jahre nach Einleitung des Verfahrens gegen Mitarbeiter*innen ziviler Such- und Rettungsorganisationen, darunter ein Mitglied von SOS MEDITERRANEE, hat das Strafgericht von Catania Anfang der Woche unseren Kollegen sowie weitere ehemalige Crewmitglieder der „Aquarius“ freigesprochen.
Das Handylicht von Rashid*, der erst 21 Jahre alt ist und aus dem #Sudan floh, machte vermutlich den Unterschied zwischen Leben und Tod für 36 Menschen aus. 📷 Ville Maali / SOS MEDITERRANEE *Name zum Schutz des Überlebenden geändert.
Laut der @iom.int wurde soeben die Zahl von 35.000 Vermissten im Mittelmeer überschritten. 35.000 Männer, Frauen und Kinder sind vor den Toren Europas ums Leben gekommen. Das ist weder Zufall noch eine unvermeidbare Tragödie. (1/2)
Zum #Weltflüchtlingstag empfehlen wir diesen sehenswerten Beitrag: ARTE hat unsere Crew der Mission #Albatross in der Luft begleitet.
An Bord der "Albatross" von SOS Méditerranée - Komplette Sendung | ARTE
Seit Jahresbeginn sind mindestens 765 Migranten aus Libyen oder Tunesien bei dem Versuch, die italienische Insel Lampedusa zu erreichen, ums Leben gekommen. Laut der Internationalen Organisation für Migration ist dies eine der höchsten Opferzahlen seit 2014. Unser Team durfte mit an Bord der "Albatross" von SOS Méditerranée gehen, die vor der libyschen Küste Aufklärungsflüge durchführt. Humanitäre Organisationen arbeiten unter zunehmend feindseligen Bedingungen.
arte.tv
Dank der Zusammenarbeit zwischen @alarmphone.bsky.social, unserem Flugzeug #AlbatrossUNO und dem Rettungsschiff Solidaire werden 56 Menschen in Sicherheit gebracht, die auf See trieben. (1/2)
(1/2) Gestern entdeckte unser Flugzeug #AlbatrossUNO ein Boot in Seenot. Das Schlauchboot mit 50 Menschen an Bord wurde später von der #Nadir von @resqship.bsky.social gerettet.
🚨 RECAP #Albatross-Mission In wenigen Tagen dokumentierten wir 5 Pullbacks der libyschen Küstenwachen. Gestern beobachteten wir eine Abfangaktion durch bewaffnete Männer an Bord desselben Schiffstyps, der letzten Monat am Angriff auf die #SeaWatch5 in internationalen Gewässern beteiligt war. (1/3)
🚨Schiffbruch vor #Malta: 53 Gerettete, 11 Geborgene. Das ist kein tragischer Unfall, sondern die vorhersehbare Folge politischer Entscheidungen: 👉Der Rückzug staatlicher Seenotrettung. 👉Die Auslagerung der Grenzkontrolle. 👉Die Kriminalisierung von Solidarität. timesofmalta.com/article/ship...
Shipwreck off Malta: 53 people rescued, 11 bodies recovered
'Every life lost is one too many': Home Affairs Minister Glenn Bedingfield
timesofmalta.com
(1/2) #AlbatrossUNO, unser Flugzeug, das wir mit @hpiswiss.bsky.social betreiben, ist wieder im Einsatz! Gestern Morgen entdeckte die Crew zwei Boote in Seenot. Auf dem ersten Boot befanden sich 50 Menschen. Nach Alarmierung der Behörden kam ihnen die italienische Küstenwache zur Hilfe.
Vor ziemlich genau einem Monat rettete unsere Crew ein Boot aus Seenot. Darunter Hildiid* und Deeqa*. Es ist eine Liebesgeschichte. Eine Überlebensgeschichte. Den ausführlichen Bericht findest Du hier: https://ow.ly/MLve50Z7srv 📷: Marie Tihon / SOS MEDITERRANEE
Hildiid* und Deeqa*: „Das Einzige, was wir falsch gemacht haben, war, uns füreinander zu entscheiden“
Ihre Liebe wurde in Somalia nicht akzeptiert – Hildiid* und Deeqa* flohen gemeinsam, überlebten Freiheitsberaubung und die Flucht über das Mittelmeer.
ow.ly
(1/2) Ab dem 12. Juni werden die neuen Regeln des #GEAS (Gemeinsames Europäisches Asylsystem) angewendet. Juristin Claire Deery warnt vor gravierenden Risiken in den geplanten Asylzentren an den EU-Außengrenzen.
(1/2) 🟢 68 Überlebende sind gestern Abend in Savona von Bord gegangen, vier Tage nachdem sie von der #OceanViking in der maltesischen SRR evakuiert wurden. Viele kamen erschöpft an Bord und trugen die Spuren langanhaltender Misshandlungen, Gewalt und Folter, die sie in Libyen erlitten hatten.
🚨 Neue Enthüllung von @statewatch.bsky.social: Die EU weitet ihre Kooperation mit Libyens östlichen Streitkräften unter General Haftar aus – inklusive Training der Küstenwache und dem Aufbau eines MRCC in Bengasi. Ein geleaktes Dokument belegt die Vereinbarung. (1/3)
(1/2) Die @zeit.de berichtet über @hpiswiss.bsky.social und unsere gemeinsame Arbeit im zentralen Mittelmeer. Mit dem Luftbeobachtungsflugzeug Albatross UNO dokumentieren wir, was sich auf dem Meer abspielt. Wo staatliche Lücken klaffen, ist ziviles Monitoring unverzichtbar.
🔵 Die #OceanViking ist auf dem Weg zum zugewiesenen sicheren Hafen in Savona, Italien – rund vier Tage vom Ort der Rettung entfernt. Weit entfernte Häfen verlängern die Zeit auf See für Überlebende und halten Rettungsschiffe fern von den Gebieten, in denen sie dringend gebraucht werden. 📸Marie Tihon
(1/2) 🔴 Heute Morgen rettete die #OceanViking 68 Menschen aus einem überfüllten Boot in Seenot, das von der Brücke aus in Maltas SAR-Zone gesichtet wurde. Die Überlebenden berichteten, 24 Stunden auf See verbracht zu haben. Viele waren erschöpft und dehydriert. Nun sind sie an Bord in Sicherheit.